Busi­ness-Tra­ve­ler rei­sen zuneh­mend tech­ni­siert. Das Smart­pho­ne ist der Top-Rei­se­be­glei­ter: Mehr als 80 Pro­zent nut­zen ihr Mobil­funk­ge­rät, um unter­wegs Geschäf­te fort­zu­füh­ren. So ein zen­tra­ler Punkt einer von Carl­son Wagon­lit Tra­vel (CWT) durch­ge­führ­ten Stu­die.

Geschäftsreisen: Smartphone und Laptop steigern die Produktivität von Geschäftsreisenden erheblich. Foto: Fotolia/Luckyimages

Smart­pho­ne und Lap­top stei­gern die Pro­duk­ti­vi­tät von Geschäfts­rei­sen­den erheb­lich. Foto: Fotolia/Luckyimages

Geschäftsreisen: Wenn der Ausblick entschädigt: Nur 22 Prozent der Business-Traveler aus Europa sehen private Beziehungen durch Geschäftsreisen belastet. Foto: Pixabay

Wenn der Aus­blick ent­schä­digt: Nur 22 Pro­zent der Busi­ness-Tra­ve­ler aus Euro­pa sehen pri­va­te Bezie­hun­gen durch Geschäfts­rei­sen belas­tet. Foto: Pixabay

Die Ergeb­nis­se der CWT Con­nec­ted Tra­ve­ler Stu­dy unter mehr als 1.900 Geschäfts­rei­sen­den welt­weit bewei­sen, was wir längst geahnt haben: Mobil­te­le­fon, Tablet, Lap­top etc. sind unter­wegs unent­behr­lich gewor­den.  Laut Stu­die haben Busi­ness-Tra­ve­ler durch­schnitt­lich vier ver­schie­de­ne Gerä­te­ty­pen dabei. „Geschäfts­rei­sen­de kön­nen dank der tech­ni­schen Mög­lich­kei­ten viel pro­duk­ti­ver sein als noch vor fünf Jah­ren“, sagt Simon Now­roz, Chief Mar­ke­ting Offi­cer bei Carl­son Wagon­lit Tra­vel. „Den­ken wir an die Fort­schrit­te bei den Leer­lauf­zei­ten zwi­schen Flug, Taxi und Hotel. Mit der Ent­wick­lung der Tablets und Apps füh­len sich die Rei­sen­den immer mit der Außen­welt ver­bun­den.“ Aller­dings bemän­geln cir­ca zwei Drit­tel der befrag­ten deut­schen Geschäfts­rei­sen­den auch, dass sie zu vie­le Gerä­te­ty­pen mit sich füh­ren müs­sen, wenn sie geschäft­lich unter­wegs sind.

Technik steigert Produktivität auf Geschäftsreisen

Auf Platz zwei (hin­ter dem Smart­pho­ne) der Arbeits­mit­tel für unter­wegs liegt der Lap­top. 78 Pro­zent der deut­schen Befrag­ten nut­zen ihn. Die tech­ni­sche Aus­stat­tung bringt offen­sicht­lich eini­ge Vor­tei­le: 88 Pro­zent glau­ben, dass Geschäfts­rei­sen durch die neu­en Gerä­te bes­ser gesteu­ert wer­den kön­nen. Das führt bei einer Mehr­heit dazu, dass geschäft­li­che Rei­sen ger­ne wahr­ge­nom­men (78 Pro­zent) und auch als sinn­voll für den Job ein­ge­stuft wer­den (72 Pro­zent). Zwei wei­te­re Fak­to­ren ver­ein­fa­chen die Rei­se­pla­nung und -durch­füh­rung zusätz­lich: Inter­net und Apps. Mehr als die Hälf­te der Rei­sen­den ver­lässt sich auf Web­sei­ten von Hotels (54 Pro­zent) und Air­lines (50 Pro­zent). Air­line- und Hotel-Apps (45 Pro­zent) sind neben Kar­ten-Apps (41 Pro­zent) die meist­ge­nutz­ten Appli­ka­tio­nen der Rei­sen­den.

Deutsche Geschäftsreisende reisen alleine

Die Mehr­heit der deut­schen Geschäfts­rei­sen­den (60 Pro­zent) neigt dazu, allei­ne zu rei­sen. Ein Grund dafür: Mehr als die Hälf­te der deut­schen Unter­neh­men gestat­tet es nicht, dass Freun­de oder Fami­li­en­an­ge­hö­ri­ge bei geschäft­li­chen Rei­sen dabei sein dür­fen. Aller­dings erlau­ben deut­sche Fir­men häu­fi­ger, im Ver­gleich zu ande­ren Län­dern in Euro­pa, Afri­ka und Ara­bi­en, die Geschäfts­rei­se über das Wochen­en­de zu ver­län­gern (81 Pro­zent).

Telefonate mit Familie, E-Mails an Kollegen

Die Stu­die zeigt außer­dem Unter­schie­de bei der Kon­takt­auf­nah­me mit der Fami­lie oder den Kol­le­gen auf Rei­sen. Wäh­rend Rei­sen­de mit ihren Fami­li­en pri­mär per Tele­fon (44 Pro­zent), Sky­pe (24 Pro­zent) und Text­nach­rich­ten (17 Pro­zent) kom­mu­ni­zie­ren, domi­niert bei Geschäfts­kol­le­gen die E-Mail (44 Pro­zent). Gefolgt von Tele­fon (24 Pro­zent) und Text­nach­rich­ten (14 Pro­zent). Im Hin­blick auf pri­va­te Bezie­hun­gen zu Ehe­part­nern und wich­ti­gen Per­so­nen sehen ledig­lich 22 Pro­zent der Euro­pä­er eine Belas­tung durch Geschäfts­rei­sen. Auch wenn 44 Pro­zent die­ser Grup­pe dadurch pro Jahr ein bis zwei pri­va­te Ver­an­stal­tun­gen ver­pas­sen.