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Deutsche Bahn steigt um auf neue Arbeitswelten

Der Büro­mö­bel­her­stel­ler Kin­narps hat für die Deut­sche Bahn ein Büro­kon­zept im Ver­wal­tungs­bau „Base­ler Arka­den“ im Her­zen Frank­furts auf den Weg gebracht. Gestal­tet wur­de die krea­ti­ve Arbeits­welt vor allem durch die Betei­li­gung der Mitarbeiter.

Auf 2.039 m2 wurden Arbeitsplätze für konkrete und unterschiedliche Arbeitsanforderungen bereitgestellt. Abbildung: Kinnarps

Auf 2.039 m2 wur­den Arbeits­plät­ze für kon­kre­te und unter­schied­li­che Arbeits­an­for­de­run­gen bereit­ge­stellt. Abbil­dung: Kinnarps

Neue fle­xi­ble Arbeits­wel­ten sind bei der Deut­schen Bahn nicht erst seit ges­tern ein The­ma. Schon vor fünf Jah­ren wur­de mit dem Kon­zept DB 2020 ein Pro­zess in Gang gesetzt, der mit vie­len Initia­ti­ven die Bahn AG als Arbeit­ge­ber attrak­tiv machen soll. Home­of­fice und fle­xi­ble Arbeits­zei­ten sind seit Früh­jahr 2020 eta­bliert. Um die Zufrie­den­heit zu stei­gern, ste­hen das Wohl­be­fin­den und die Work-Life-Balan­ce der Mit­ar­bei­ter bei der Bahn AG im Fokus. Kon­ven­tio­nel­le Büro­räu­me und -lay­outs tra­gen nicht dazu bei, das war schnell klar. Aber wer weiß und wer bestimmt, wann sich die Men­schen wohl­füh­len? Am bes­ten die Beschäf­tig­ten selbst, ent­schied die Bahn, und initi­ier­te für die neu­en Büros des Berei­ches „Beschaf­fung“ in der City von Frankfurt/Main einen umfas­sen­den Ana­ly­se­pro­zess: Kin­narps Next Office.

Das Ziel: Teamwork und Mitarbeiterzufriedenheit

144 Mit­ar­bei­ter ver­schie­de­ner Abtei­lun­gen ver­teil­ten sich zuvor auf vier Stand­or­te in Frank­furt. Ver­krus­te­te Struk­tu­ren in Zel­len­bü­ros gepaart mit gro­ßen Papier­ak­ten­be­stän­den und ein ekla­tan­ter Man­gel an Bespre­chungs­räu­men für Mee­tings oder Pro­jekt­ar­beit sorg­ten weder für die gewünsch­te Mit­ar­bei­ter­zu­frie­den­heit noch tru­gen sie den neu­en For­men an Team­work und Kol­la­bo­ra­ti­on Rech­nung. „Zunächst muss­te eine neue, zen­tral gele­ge­ne Immo­bi­lie gefun­den wer­den, in der alle Abtei­lun­gen des Berei­ches zusam­men­kom­men“, berich­tet Det­lef Frank, Lei­ter Beschaf­fung Faci­li­ty Manage­ment und umwelt­re­le­van­te Dienst­leis­tun­gen bei der Deut­schen Bahn.

Das Konzept in den Baseler Arkaden sieht eine aktivitätsbasierte Arbeitsplatzumgebung vor. Abbildung: Kinnarps

Das Kon­zept in den Base­ler Arka­den sieht eine akti­vi­täts­ba­sier­te Arbeits­platz­um­ge­bung vor. Abbil­dung: Kinnarps

Langjährige Zusammenarbeit mit Kinnarps

Mit Kin­narps bestand bereits eine lan­ge Zusam­men­ar­beit als Rah­men­ver­trags­part­ner der DB AG. Gemein­sam hat­te man das Möbel­kon­zept DB 2020 ent­wi­ckelt, nun wur­de erst­mals der Pro­zess der Arbeits­platz­ana­ly­se von Kin­narps Next Office gestar­tet. „Die Bahn hat in die­sem Pro­jekt die gesam­te Kla­via­tur der Next-Office-Work­place-Ana­ly­se durch­lau­fen“, berich­tet Natio­nal Con­cept Mana­ger Peter Labohm: „Neben einer Bele­gungs­grad­stu­die gepaart mit einer Bedarfs­er­mitt­lung und einer Stu­die zur Ermitt­lung der Arbeits­mus­ter wur­den die Anfor­de­run­gen defi­niert. Vor allem die Betei­li­gung der Mit­ar­bei­ter, unter ande­rem durch diver­se Work­shops, war der Schlüs­sel zum Erfolg.“ Das Kon­zept sah eine akti­vi­täts­ba­sier­te Arbeits­platz­um­ge­bung vor. „Wir haben ver­sucht, die jeweils rich­ti­gen Arbeits­plät­ze für die kon­kre­ten und unter­schied­lichs­ten Arbeits­an­for­de­run­gen auf 2.039 m2 bereit zu stel­len“, ergänzt Det­lef Frank.

Die Mitarbeiter und der Beteiligungsprozess

In weni­gen Minu­ten fuß­läu­fig vom Haupt­bahn­hof ent­fernt lie­gen die Base­ler Arka­den, ein Büro­ge­bäu­de aus dem Jahr 2000. Auf zwei Eta­gen befin­den sich nun die Arbeits­plät­ze der Abtei­lun­gen. Die obe­re ist aus­schließ­lich für die 144 Mit­ar­bei­ter zugäng­lich, in der unte­ren Eta­ge, der soge­nann­ten Kon­fe­renz­e­ta­ge, wer­den auch Gäs­te emp­fan­gen. Durch die enge Ein­be­zie­hung der Mit­ar­bei­ter wur­den sie selbst zu Gestal­tern ihrer eige­nen Arbeits­um­ge­bung. „Die­sen Teil­ha­be­pro­zess wol­len vie­le Unter­neh­men gern gehen, wagen es aber oft nicht im vol­len Umfang“, berich­tet Peter Labohm.

Neben der Aus­stat­tung des Arbeits­plat­zes stand in meh­re­ren Work­shops der Mit­ar­bei­ter auch das Inte­rior Design im Vor­der­grund. Unter­schied­li­che Vor­stel­lun­gen und Wün­sche wur­den an die Archi­tek­tin Jen­ni­fer Wink­ler von DB Immo­bi­li­en und an die Innen­ar­chi­tek­tin­nen des Kin­narps-Inte­rior-Design-Teams her­an­ge­tra­gen. Sie zu sam­meln, zu struk­tu­rie­ren und in ein mach­ba­res und zugleich pro­fes­sio­nel­les Kon­zept umzu­set­zen, lös­ten sie gemein­sam: „Wir haben als Team sehr gut zusam­men­ge­ar­bei­tet, weil wir eine Spra­che spre­chen, und wir waren uns sehr schnell einig“, berich­tet Jen­ni­fer Winkler.

Die Mitarbeiter wurden bei der Auswahl der Farben, Materialien und Wandgestaltung mit einbezogen. Abbildung: Kinnarps

Die Mit­ar­bei­ter wur­den bei der Aus­wahl der Far­ben, Mate­ria­li­en und Wand­ge­stal­tung mit ein­be­zo­gen. Abbil­dung: Kinnarps

Virtuelle Begehung des zukünftigen Arbeitsplatzes

In einem wei­te­ren Schritt war es beson­ders hilf­reich, dass mit Hil­fe von Vir­tu­al Rea­li­ty die mög­li­che neue Büro­welt visua­li­siert wur­de. „Im Kin­narps-Show­room in Frank­furt und auf einem Mes­se­stand im Rah­men einer Mit­ar­bei­ter­ta­gung wur­de eine vir­tu­el­le Bege­hung des neu­en Objek­tes auf Basis der Grob­pla­nung orga­ni­siert. Mit unse­ren VR-Bril­len konn­ten die Räu­me began­gen und anschlie­ßend mit den Vor­stel­lun­gen abge­gli­chen und ange­passt wer­den“, beschreibt Peter Labohm einen wei­te­ren Aspekt der Beteiligung.

Das Ergebnis: die neuen Arbeitswelten

Als Ergeb­nis aller Pro­zes­se und Stu­di­en­ergeb­nis­se ste­hen heu­te für die sie­ben Orga­ni­sa­ti­ons­ein­hei­ten soge­nann­te Home-Zonen bereit. Die offe­nen Büro­zo­nen mit maxi­mal acht Arbeits­plät­zen wer­den ent­spre­chend der ermit­tel­ten Arbeits­mus­ter fle­xi­bel genutzt. Die Stan­dard­ar­beits­plät­ze der Serie P sind höhen­ver­stell­bar und mit zwei Bild­schir­men aus­ge­stat­tet. Dar­über hin­aus gibt es iso­lier­te Arbeits­plät­ze. Bei der Aus­wahl der Kom­mu­ni­ka­ti­ons- und Bespre­chungs­be­rei­che blei­ben kei­ne Wün­sche offen, sie ste­hen in allen Grö­ßen und Aus­stat­tun­gen bereit. Auch Ruhe­zo­nen und Rück­zugs­be­rei­che in der Flä­che ste­hen zur Ver­fü­gung. Det­lef Frank hat die Zah­len im Kopf: „Die sie­ben Home-Zonen bie­ten 88 Stan­dard­ar­beits­plät­ze im Mul­tis­pace-For­mat, 14 iso­lier­te Arbeits­plät­ze, neun Touch-Down-Arbeits­plät­ze, 22 Bespre­chungs- und Krea­tiv­räu­me unter­schied­li­cher Grö­ße, acht Kom­mu­ni­ka­ti­ons­be­rei­che und vier Tee­kü­chen mit Auf­ent­halts­mög­lich­keit. Wir haben eine Kapa­zi­tät mit einem mög­li­chen Bele­gungs­grad von 72,3 Prozent.“

Bei der Auswahl der Kommunikations- und Besprechungsbereiche bleiben keine Wünsche offen. Abbildung: Kinnarps

Bei der Aus­wahl der Kom­mu­ni­ka­ti­ons- und Bespre­chungs­be­rei­che blei­ben kei­ne Wün­sche offen. Abbil­dung: Kinnarps

Abteilungen bestimmen die Gestaltung der Räume

Wer durch die bei­den Eta­gen geht, ist vor allem von der krea­ti­ven, indi­vi­du­el­len und natur­ver­bun­de­nen Gestal­tung der Räu­me beein­druckt. Groß­flä­chi­ge, wohn­li­che Foto­wän­de ent­füh­ren die Betrach­ter in unter­schied­li­che Land­schaf­ten. Jede Abtei­lung hat selbst bestimmt, wie ihre Räu­me gestal­tet wer­den sol­len. Jen­ni­fer Wink­ler und Marit­ta Kava­no­zis haben die­se Wün­sche kana­li­siert und in ein stim­mi­ges Gesamt­kon­zept gegos­sen. Pas­send dazu sind die Pols­ter­mö­bel von Kin­narps und der Mar­ken Mate­ria und Skan­di­form mit ver­schie­de­nen Far­ben bezo­gen. Das Pro­gramm Fiel­ds fin­det sich in hel­lem Gelb oder in Kom­bi­na­tio­nen von Mauve und Blau. Der Stuhl Fen­do von Skan­di­form mit den cha­rak­te­ris­ti­schen Holz­bei­nen ist in den Far­ben des Stran­des bezo­gen, die Pax-Stüh­le von Mate­ria gibt es in leuch­ten­dem Rot, in kla­rem Blau und Oran­ge. Auch die Holz­stüh­le in den Tee­kü­chen, wie zum Bei­spiel der Neo Lite, sind pas­send farb­lich lackiert. Nichts ist hier farb­los, alles an die­sem stim­mi­gen Farb­kon­zept sorgt für eine ech­te Wohlfühlatmosphäre.

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