Micro­soft hat in einem Knig­ge Tipps für Video­kon­fe­ren­zen zusam­men­ge­fasst. Eine Aus­wahl gibt es hier – denn wenn sich jeder an ein paar ein­fa­che Regeln hält, klappt es auch mit den Kon­fe­ren­zen.

Damit Video­kon­fe­ren­zen allen Betei­lig­ten Spaß machen und ergie­big sind, müs­sen eini­ge Punk­te beach­tet wer­den. Foto: Micro­soft

Bereits bei der Aus­wahl des Equip­ments müs­sen eini­ge Punk­te beach­tet wer­den, um bes­te Ton- und Bild­qua­li­tät zu errei­chen. Die Web­cam etwa soll­te Fol­gen­des leis­ten:

– Sie soll­te über einen emp­find­li­chen Bild­sen­sor zum Aus­gleich von Licht und Schat­ten ver­fü­gen. Eine hohe Auf­lö­sung garan­tiert Auf­nah­men, die detail­ge­treu­er sind.

– Eine hohe Bild­qua­li­tät der Kame­ra wird durch ein Weit­win­kel­ob­jek­tiv und einen 1.080p-Sensor erreicht. Durch eine geschütz­te Posi­ti­on der Lin­se wer­den Refle­xio­nen wir­kungs­voll ver­hin­dert und der Bild­sen­sor auch bei schlech­ten Licht­ver­hält­nis­sen mit aus­rei­chend Licht ver­sorgt.

– Es soll­te eine Kame­ra gewählt wer­den, die die Bild­hel­lig­keit auto­ma­tisch an das Umge­bungs­licht anpasst.

– Zusätz­lich soll­te die Web­cam bis zu 360 Grad schwenk­bar sein, sodass jede Posi­ti­on im Raum ein­ge­fan­gen wer­den kann, ohne den Bild­schirm ver­dre­hen oder ver­schie­ben zu müs­sen.

Know befo­re you call!

Um eine mög­lichst natür­li­che Kon­fe­renz­um­ge­bung her­zu­stel­len, soll­te die Kame­ra oben mit­tig auf dem Emp­fangs­bild­schirm ange­bracht wer­den. Dabei soll­te sie direkt auf den oder die Kon­fe­renz­teil­neh­mer gerich­tet sein, sodass ein Blick­kon­takt mit den Part­nern am ande­ren Ende der Lei­tung gewähr­leis­tet ist. Genau­so wich­tig wie die Aus­wahl der rich­ti­gen Hard­ware ist die pas­sen­de Soft­ware. Sky­pe for Busi­ness etwa bie­tet spe­zi­ell für Unter­neh­men eine ein­heit­li­che Platt­form, mit der Nut­zer im Rah­men ihrer täg­li­chen Arbeit von über­all aus kom­mu­ni­zie­ren kön­nen, egal ob sie sta­tio­nä­re oder mobi­le Gerä­te ver­wen­den.

Trotz einer auto­ma­ti­schen Anpas­sung des Bild­aus­schnitts wird immer ein Teil des Hin­ter­grun­des zu sehen sein. Daher soll­te die­ser in ruhi­gen und neu­tra­len Far­ben gehal­ten sein. Zudem soll­te die Kame­ra nicht vor einem Tür­ein­gang plat­ziert wer­den. Unnö­ti­ge Möbel­stü­cke oder Unord­nung haben im Kon­fe­renz­raum eben­falls nichts zu suchen. Eine direk­te Licht­ein­strah­lung auf Men­schen, Prä­sen­ta­ti­ons­ge­gen­stän­de oder auf die Kame­ra­lin­se ist unvor­teil­haft, da sie schar­fe Kon­tras­te und Schat­ten wirft. Bes­ser ist ange­neh­mes und natür­li­ches Licht von drau­ßen. Gibt es im Raum kei­ne aus­rei­chen­den Licht­ver­hält­nis­se, so soll­te am bes­ten eine indi­rek­te, künst­li­che Beleuch­tung ein­ge­setzt wer­den.

Grund­re­geln

Vor der Video­kon­fe­renz checkt der Teil­neh­mer noch ein­mal, ob Web­cam und even­tu­ell Head­set ordent­lich funk­tio­nie­ren und ob die Inter­net­ver­bin­dung sta­bil ist. Der Orga­ni­sa­tor einer Video­kon­fe­renz ist dafür ver­ant­wort­lich, dass sich jeder pro­blem­los ein­wäh­len kann. Dar­über hin­aus soll­te der Mode­ra­tor eine Agen­da erstel­len und die­se an alle Teil­neh­mer vor­ab schi­cken. Eine kur­ze Vor­stel­lungs­run­de vor der Kon­fe­renz ist eben­falls vor­teil­haft, um sich vor­ab ken­nen­zu­ler­nen. Auch soll­te geklärt wer­den, wie die Kom­mu­ni­ka­ti­on wäh­rend der Kon­fe­renz abläuft. Dazu gehört, ob Wort­mel­dun­gen schon wäh­rend eines Vor­trags oder erst im Anschluss gewünscht sind. Wenn sich dann alle Teil­neh­mer noch dar­an hal­ten, deut­lich und in Rich­tung Mikro­fon zu spre­chen, dann sind die wich­tigs­ten Vor­aus­set­zun­gen für eine gelun­ge­ne Video­kon­fe­renz erfüllt.