Rund 80 Pro­zent aller Deut­schen lei­den min­des­tens ein­mal im Leben unter Rücken­schmer­zen, jeder fünf­te krank­heits­be­ding­te Fehl­tag geht auf ihr Kon­to. Haupt­grün­de sind eine schlech­te Hal­tung beim Sit­zen und falsch ein­ge­stell­te Büro­mö­bel. Die­se Check­lis­te garan­tiert ergo­no­mi­sche Büro­ar­beit und berei­tet Schmer­zen ein Ende.

Alle Punk­te bestan­den? Der Kör­per wird es dan­ken. Abbil­dung: Pixabay

Klei­ne Tipps mit gro­ßer Wir­kung für eine ergo­no­mi­sche­re Büro­ar­beit. Abbil­dung: blitzrechner.de

Ergonomische Büroarbeit #1

Der Moni­tor soll­te min­des­tens eine Arm­län­ge ent­fernt plat­ziert sein.

Effekt: Ist der Bild­schirm zu nah, ist die Kör­per­hal­tung oft ver­krampft. Gera­de im Schul­ter- und Nacken­be­reich kommt es dadurch zu Ver­span­nun­gen. Je wei­ter der Moni­tor weg ist, des­to ent­spann­ter für Ober­kör­per und Augen.

Ergonomische Büroarbeit #2

Die Höhe des Moni­tors soll­te so ein­ge­stellt sein, dass der Blick dar­auf schräg nach unten fällt – der Kopf ist leicht nach unten geneigt.

Effekt: Der Nacken wird ent­las­tet, die Augen wer­den weni­ger ange­strengt.

Ergonomische Büroarbeit #3

Tas­ta­tur und Maus soll­ten so plat­ziert sein, dass die Ellen­bo­gen stets auf glei­cher Höhe sind.

Effekt: Der Ober­kör­per wird nicht per­ma­nent ein­sei­tig belas­tet, das beugt Ver­kramp­fun­gen und Dis­har­mo­ni­en in der Schul­ter-, Rücken- und Nacken­mus­ku­la­tur vor.

Ergonomische Büroarbeit #4

Hand­auf­la­gen ver­hin­dern das Abkni­cken der Hän­de bei der Bedie­nung der Maus.

Effekt: Gelen­ke, Seh­nen und Ner­ven in von der Hand bis zum Ellen­bo­gen wer­den geschont, Erkran­kun­gen wie Kar­pal­tun­nel­syn­drom oder Gol­fer­arm vor­ge­beugt.

Ergonomische Büroarbeit #5

Das Becken soll­te leicht nach vor­ne gekippt wer­den – ergo­no­mi­sche Stüh­le und Sitz­kis­sen hel­fen dabei.

Effekt: Der unte­re Rücken bleibt in sei­ner natür­li­chen Hal­tung; Band­schei­ben und Mus­ku­la­tur wer­den ent­las­tet.

Ergonomische Büroarbeit #6

Die Füße soll­ten fest und mög­lichst par­al­lel zuein­an­der auf dem Boden plat­ziert wer­den.

Effekt: Der Kör­per nimmt auto­ma­tisch eine gesün­de­re Hal­tung ein, die Belas­tung wird – im Gegen­satz zum Sitz mit über­ge­schla­ge­nem Bein – gleich­mä­ßig auf bei­de Kör­per­hälf­ten ver­teilt.

Ergonomische Büroarbeit #7

Den Büro­stuhl rich­tig auf die eige­ne Kör­per­grö­ße ein­stel­len. Kei­ne Ahnung wie? Ein Online-Rech­ner für ergo­no­mi­sches Sit­zen hilft bei der Berech­nung.

Effekt: Sind Büro­stuhl und Schreib­tisch ide­al auf die Kör­per­grö­ße ein­ge­stellt, sitzt man ganz ent­spannt ergo­no­mi­scher, ohne sich dar­auf kon­zen­trie­ren zu müs­sen.

Ergonomische Büroarbeit #8

Bewe­gung in den Büro­all­tag ein­bau­en: Zum Kol­le­gen gehen, anstatt ihn anzu­ru­fen oder eine schnel­le Mail zu schrei­ben. Auch viel trin­ken ist eine gute Idee. Das ist nicht nur gesund, son­dern nötigt eben­falls zu regel­mä­ßi­gen Gän­gen.

Effekt: Der mensch­li­che Kör­per wur­de dafür ent­wi­ckelt, in Bewe­gung zu sein. Das Gehen ist die natür­lichs­te mensch­li­che Bewe­gungs­form. Des­halb soll­te sie so oft wie mög­lich in den Büro­all­tag inte­griert wer­den.