In unse­rer dies­jäh­ri­gen Markt­über­sicht stel­len wir acht aktu­el­le 27-Zoll-Moni­to­re vor, die vie­le Gemein­sam­kei­ten, aber auch eini­ge Unter­schie­de auf­wei­sen. Ger­rit Krä­mer berich­tet.

Ein Büroarbeitsplatz ohne Display ist fast ein Ding der Unmöglichkeit.  Abbildung: Pexels

Ein Büro­ar­beits­platz ohne Dis­play ist fast ein Ding der Unmög­lich­keit. Abbil­dung: Pexels

Marktübersicht 2019: 8 aktuelle 27-Zoll-Monitore

Markt­über­sicht 2019: 8 aktu­el­le 27-Zoll-Moni­to­re

Die größten Unterschiede werden bei der Ausstattung der Ein- und Ausgänge deutlich (hier NEC).

Die größ­ten Unter­schie­de wer­den bei der Aus­stat­tung der Ein- und Aus­gän­ge deut­lich (hier NEC).

Das Energielabel vermittelt Vergleichswerte für Endverbraucher (hier LG).

Das Ener­gie­la­bel ver­mit­telt Ver­gleichs­wer­te für End­ver­brau­cher (hier LG).

Alle Moni­to­re in der Markt­über­sicht haben einen sta­ti­schen Kon­trast von 1.000:1, ein wei­ßer Bild­punkt kann dem­nach 1.000-mal hel­ler dar­ge­stellt wer­den als ein schwar­zer. Außer­dem ver­fü­gen alle Model­le über einen Augen­schon­mo­dus mit redu­zier­tem Blau­licht­an­teil. Die­se gene­rel­le Ent­wick­lung gefällt uns sehr gut. Falls sich jemand Sor­gen um Über­wa­chung bzw. unge­woll­tes Aus­spio­nie­ren machen soll­te, kön­nen wir beru­hi­gen: In kei­nem der vor­ge­stell­ten Dis­plays ist eine Kame­ra ver­baut.

Gleiches Prinzip, anderer Name

Eine wei­te­re Gemein­sam­keit der hier gezeig­ten Dis­plays ist der hori­zon­ta­le und ver­ti­ka­le Betrach­tungs­win­kel von 178 Grad: Beim seit­li­chen Blick auf das Dis­play kann der Nut­zer nahe­zu alles erken­nen (bei einem Win­kel von 180 Grad wären die Augen auf glei­cher Höhe mit dem Dis­play). Das bringt Vor­tei­le bei kol­la­bo­ra­ti­ver Arbeit mit meh­re­ren Per­so­nen, die gemein­sam auf ein Dis­play schau­en. Die ein­heit­li­che Stär­ke aller Dis­plays liegt in ihrer Panel-Aus­stat­tung begrün­det. Alle haben mehr oder weni­ger den glei­chen Panel-Typ ver­baut: IPS (In-Pla­ne-Swit­ching). Sam­sung und NEC nen­nen es PLS. Auch beim Modell von LG wird im Grun­de die glei­che Tech­nik ver­wen­det. Denn TFT (Thin Film Tran­sis­tor) ist, genau wie IPS, eine bau­li­che Unter­art von Liquid Crys­tal Dis­plays (LCD): Hier wird, ver­ein­facht aus­ge­drückt, eine Span­nung an in Flüs­sig­keit schwim­men­de Kris­tal­le ange­legt, die deren Aus­rich­tung ver­än­dert.

WQHD hat sich etabliert

Eine Auf­lö­sung von 2.560 x 1.440 Pixeln hat sich bei 27-Zoll-Dis­plays offen­bar zum Stan­dard ent­wi­ckelt. Die Wide-Quad-High-Defi­ni­ti­on-Auf­lö­sung (WQHD) fin­det sich in sie­ben der acht vor­ge­stell­ten Model­le. Durch das Wort Quad wird ver­deut­licht, dass die Auf­lö­sung genau vier­mal so hoch ist wie die des ers­ten HD (1.280 x 720). Ein­zig das Dis­play von View­so­nic ver­zich­tet auf WQHD und bie­tet dem Nut­zer statt­des­sen Full­HD (1.920 x 1.080). Die etwas nied­ri­ge­re Auf­lö­sung macht das Dis­play mit einem Net­to­preis von knapp über 200 Euro aber zum kla­ren Preis­sie­ger des Ver­gleichs.

Energieverbrauch

Bei der Leis­tungs­auf­nah­me im Betriebs­mo­dus schwan­ken die Anga­ben zum Teil erheb­lich. Das Fuji­tsu-Dis­play ver­braucht mit 18 W am wenigs­ten Ener­gie, gefolgt vom LG-Dis­play, des­sen Ver­brauch bei 21,5 W liegt. Spit­zen­rei­ter beim Strom­ver­brauch ist das Modell von Sam­sung mit 40 W. Die rest­li­chen Gerä­te bewe­gen sich zwi­schen 30 und 40 W. Das Ener­gie­ef­fi­zi­enz­klas­se-Label bie­tet bei der Aus­wahl nicht immer eine gute Hil­fe­stel­lung. So hat bei­spiels­wei­se das Dis­play von Acer eine Leis­tungs­auf­nah­me von 36 W und die Ener­gie­ef­fi­zi­enz­klas­se B, das NEC-Modell liegt bei 37 W, hat aber die Ener­gie­ef­fi­zi­enz­klas­se A.

Willkommen im Dschungel

Zu den Anschlüs­sen lässt sich mit weni­gen Zei­len kaum ein Über­blick geben, zu viel­fäl­tig sind Aus­wahl- und Aus­stat­tungs­mög­lich­kei­ten. Ein Blick auf die Tabel­le zeigt: Es ist für jeden etwas dabei. Selbst die etwas in die Jah­re gekom­me­nen VGA- und DVI-Anschlüs­se fin­den sich. Der aktu­el­le Stan­dard aus HDMI, Dis­play­Port (DP) und USB 3.0 ist bei nahe­zu allen Model­len inte­griert, zumin­dest einer davon. Der Alles­kön­ner USB C steht bereits in vier Model­len zur Ver­fü­gung: denen von Asus, Dell, NEC und Sam­sung.