Für vie­le Arbei­ten im Büro ist ein gro­ßer Bild­schirm von Vor­teil. Doch wel­ches For­mat zu wel­chem Preis eig­net sich für wel­che Anfor­de­rung? In unse­rer Markt­über­sicht zei­gen wir neun Dis­plays mit Grö­ßen von 30 bis 34 Zoll. Von Chris­toph Schnei­der.


30- bis 34-Zoll-Model­le wer­den in der Markt­über­sicht vor­ge­stellt.

Der B326HK von Acer.

Der PA328Q von Asus.

Der U3477PQ von AOC.

Der BL3201PT von BenQ.

Der PROLITE XB3070WQS-B1 von iiya­ma.

Der Cur­ved Ultra­wi­de 34UC87 von LG.

Der Mul­ti­Sync EA304WMi von NEC Dis­play Solu­ti­ons.

Der Bril­li­an­ce BDM3470UP von Phil­ips.

Der S32D850T von Sam­sung.

Im pro­fes­sio­nel­len Umfeld sind Dis­play­grö­ßen von 24 oder gar 27 Zoll mitt­ler­wei­le Stan­dard. Doch es geht noch grö­ßer. Vie­le Her­stel­ler haben bereits Moni­to­re mit Grö­ßen von über 30 Zoll im Port­fo­lio. Zur Ein­ord­nung: Das sind Bild­schirm­dia­go­na­len um die 80 cm. Man­che fin­den dies für den Schreib­tisch zu groß, für gewis­se Anfor­de­run­gen erge­ben sol­che Office-Dis­plays jedoch durch­aus Sinn, bei­spiels­wei­se wenn mit gro­ßen Tabel­len, mehr­sei­ti­gen Doku­men­ten, Gra­fi­ken oder meh­re­ren Pro­gramm­fens­tern gleich­zei­tig gear­bei­tet wird. Die 32-Zoll-Model­le von Acer, Asus und BenQ punk­ten mit sehr hohen Auf­lö­sun­gen von bis zu 3.840 x 2.160 Pixeln. Die­se UHD-Auf­lö­sung bedeu­tet eine Ver­vier­fa­chung der Pixel­zahl, ver­gli­chen mit Full-HD-Dis­plays. Das BenQ-Modell BL3201PT ist dabei mit knapp 1.000 Euro rund 200 Euro güns­ti­ger als die bei­den ande­ren und für den UHD-Ein­stieg zu emp­feh­len.

Arbei­ten im Pan­ora­ma-Modus

Ande­re Model­le unse­rer Über­sicht bie­ten 34 Zoll im soge­nann­ten Ultra­Wi­de-For­mat, sprich 21:9. AOC, LG Elec­tro­nics sowie Phil­ips zei­gen, dass im Busi­ness­um­feld die­se Pan­ora­ma-Dar­stel­lung durch­aus ihre Stär­ken hat. So las­sen sich meh­re­re Anwen­dun­gen neben­ein­an­der auf einem Dis­play dar­stel­len. Auf­grund der hohen Blick­win­kel­sta­bi­li­tät sind Inhal­te, die an den seit­li­chen Rän­dern des Dis­plays lie­gen, eben­falls ein­wand­frei zu betrach­ten. Das Modell von LG Elec­tro­nics will hier mit einem Cur­ved Dis­play für zusätz­li­chen Seh­kom­fort sor­gen. Ob sich sol­che gebo­ge­nen Dis­plays im Berufs­all­tag durch­set­zen wer­den, bleibt abzu­war­ten.

Ver­schie­den und doch gleich

Die Model­le unse­rer Markt­über­sicht unter­schei­den sich nur bei genaue­rem Hin­schau­en – trotz ver­schie­de­ner Grö­ßen und Sei­ten­ver­hält­nis­se. In punc­to qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ger Panels, hoher Blick­win­kel­sta­bi­li­tät von 178 Grad hori­zon­tal wie ver­ti­kal sowie Anschluss­mög­lich­kei­ten unter­schei­den sie sich mini­mal. Inter­es­sant zu beob­ach­ten ist, dass vie­le Her­stel­ler bei 30 Zoll und mehr auf die Pivot-Funk­ti­on ver­zich­ten. Jedoch ist auch schwer vor­stell­bar, dass sich Büro­ar­bei­ter einen 32-Zöl­ler ins Hoch­for­mat dre­hen – hier wären Nacken­schmer­zen vor­pro­gram­miert. Höhen­ver­stell­bar, schwenk- und neig­bar sind alle neun Model­le und sie genü­gen so den ergo­no­mi­schen Min­dest­an­for­de­run­gen.

Preis­wer­te Alter­na­ti­ven

Der PROLITE XB3070WQS-B von iiya­ma ist mit 829 Euro das preis­wer­tes­te Dis­play der Über­sicht. Mit 30 Zoll und 16:10-Format hat er die glei­chen Kenn­zah­len wie der EA304WMi von NEC Dis­play Solu­ti­ons, ist jedoch rund 600 Euro güns­ti­ger. Der S32D850T von Sam­sung mit 2.560 x 1.440 Pixeln ist in unse­rer Über­sicht ein wenig der Exot, da er zwar auch ein klas­si­sches 16:9-Format bie­tet, jedoch kei­ne UHD-Auf­lö­sung wie die 32-Zoll-Model­le von Acer, Asus und BenQ. Mit 849 Euro ist er das kos­ten­güns­tigs­te Modell der 32-Zöl­ler und für pro­fes­sio­nel­le Anwen­dun­gen eine emp­feh­lens­wer­te Alter­na­ti­ve.

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