Neu gestal­te­te Büros sol­len häu­fig wie Cowor­king-Spaces wer­den: mit offe­nen Flä­chen, loun­gi­gen Berei­chen und viel Aus­tausch zwi­schen denen, die dort arbei­ten. Cowor­king-Spaces hin­ge­gen bewe­gen sich in die ent­ge­gen­ge­setz­te Rich­tung.

Doch lieber alleine arbeiten? Der Anteil an geschlossenen Büros in Coworking-Spaces nimmt zu. Abbildung: Pixabay

Doch lie­ber allei­ne arbei­ten? Der Anteil an geschlos­se­nen Büros in Cowor­king-Spaces nimmt zu. Abbil­dung: Pixabay

In den letz­ten Jah­ren geht der Trend in ihnen hin zu abge­schlos­se­nen Ein­zel- und Grup­pen­bü­ros, Pri­va­te Offices genannt. Lag ihr Anteil im Jahr 2016 welt­weit noch bei 18 Pro­zent der Cowor­king-Space-Flä­che, stieg er auf aktu­ell ein Vier­tel der Flä­che. Das hat die dies­jäh­ri­ge Aus­ga­be der Glo­bal Cowor­king Sur­vey des Cowor­king-Maga­zins Deskmag erge­ben. Die Autoren der Stu­die war­fen sogar die Fra­ge auf, ob es über­haupt noch Cowor­king-Spaces ohne Pri­va­te Offices gibt.

Die gibt es, stell­ten sie fest. Immer­hin ein Vier­tel der befrag­ten Cowor­king-Spaces ver­zich­tet kom­plett auf sie, ein Jahr zuvor betrug der Anteil der Cowor­king-Spaces ohne Pri­va­te Offices aller­dings noch 40 Pro­zent. Jeder zehn­te Cowor­king-Space besteht nun sogar zu 60 Pro­zent aus Pri­va­te Offices. Gera­de grö­ße­re Spaces gehen dazu über, offe­ne Arbeits­flä­chen zu abge­schlos­se­nen Büros umzu­bau­en. Das lohnt sich für die Betrei­ber finan­zi­ell – und kommt wohl auch dem Wunsch vie­ler grö­ße­rer Unter­neh­men ent­ge­gen, die Cowor­king-Spaces für sich als fle­xi­blen Büro­raum ent­de­cken, dabei jedoch wol­len, dass ihre Mit­ar­bei­ter unter sich blei­ben kön­nen.