Wir haben uns im Web nach inter­es­san­ten Arti­keln aus der letz­ten Zeit zum Lebens­raum Büro umge­se­hen. Eine klei­ne Web­re­view.

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Spra­che im Büro die Ers­te: Bull­shit-O-Mat

Wer kennt sie nicht – all die hoh­len Phra­sen und sinn­lo­sen Angli­zis­men, die sich über­all in den Büros aus­ge­brei­tet haben. Sel­ten ergibt die­ser Sprach­müll tat­säch­lich Sinn, und all­zu oft wird er genutzt, um über man­geln­des Wis­sen hin­weg­zu­täu­schen, um sich nicht klar aus­drü­cken und fest­le­gen zu müs­sen oder um das Gesag­te wich­ti­ger schei­nen zu las­sen, als es eigent­lich ist. Mit der Hil­fe zahl­rei­cher Leser von Spie­gel Online, der Face­book-Sei­te Bera­ter­sprech und eini­gen Teil­neh­mern des ers­ten deut­schen Bull­shit-Slams wur­den auf SPIEGEL.DE die schöns­ten, däm­lichs­ten und unsin­nigs­ten Phra­sen aus dem Arbeits­all­tag gesam­melt – und in einen Bull­shit-O-Maten ver­packt. Amü­sant.

Spra­che im Büro die Zwei­te: Ers­te den­ken, dann reden

Ein ernst­haf­te­res Plä­doy­er für das Mot­to „Erst den­ken, dann reden“ fin­det sich auf ZEIT.DE. Die Fra­ge ist hier, was hin­ter all die­sen lee­ren Phra­sen und Angli­zis­men steckt. Und folgt man der The­se des Bei­trags, so ist ein ernst­haf­te­rer Ton durch­aus ange­bracht, denn die­se hoh­le Spra­che ist ein Aus­druck von Ver­ant­wor­tungs- und Gedan­ken­lo­sig­keit sowie Miss­trau­en. Wenn nun Spra­che der Spie­gel der See­le ist – dann ist die Gren­ze zu ver­ant­wor­tungs­lo­sem, gedan­ken­lo­sem, miß­traui­schem und damit schäd­li­chem Han­deln näher als man glaubt. Nach­den­kens­wert.

Digi­ta­les Arbei­ten

Ist digi­ta­les Arbei­ten das Arbeits­mo­dell der Zukunft? Was bringt es, wem bringt es etwas, und wie wird’s gemacht? Die­sen Fra­gen geht der Bei­trag auf ARBEITS-ABC.DE nach. Über­sicht­lich wer­den Begrif­fe geklärt, die Vor- und Nach­tei­le erläu­tert und die wich­tigs­ten Hilfs­mit­tel für ein Leben als digi­ta­ler Noma­de ange­führt und erläu­tert. In jedem Fall wird klar, dass das Modell der digi­ta­len Arbeit viel Poten­zi­al und neue Mög­lich­kei­ten bereit­hält – aber auch mehr als ande­re Arbeits­mo­del­le vom Gestal­tungs­wil­len des Ein­zel­nen abhängt. Infor­ma­tiv.

Sie­ben Grün­de für die Arbeit im Cowor­king-Space

Dau­er­prä­senz im Büro oder Heim­ar­beit? Wäh­rend ers­te­re oft vom Chef gewünscht wird und noch immer den Stan­dard in Deutsch­land dar­stellt, beinhal­tet der Begriff der Heim­ar­beit für vie­le Büro­an­ge­stell­te vor allem den sehn­suchts­vol­len Wunsch nach mehr Fle­xi­bi­li­tät. Die Fron­ten aber sind oft ver­här­tet, und gute Argu­men­te dafür oder dage­gen gibt es auf bei­den Sei­ten. Eine Alter­na­ti­ve stel­len Cowor­king-Spaces dar. Und auf MESHVILLE.DE fin­den sich sie­ben plau­si­ble Grün­de, war­um die­ser Mit­tel­weg sowohl für den Chef als auch für den Ange­stell­ten einen Gewinn dar­stellt. Über­le­gens­wert.

Trends im Reagenz­glas Büro

Das Büro als Mikro­kos­mos, in dem sich Trends und evo­lu­tio­nä­re Ent­wick­lun­gen der Arbeits­welt spie­geln. Auf HUMANRESOURCESMANAGER.DE wird dem Ent­wick­lungs­sprung im Work-Space-Design – bun­ter, fle­xi­bler, digi­ta­ler und ver­netz­ter – nach­ge­gan­gen. Wel­che Trends fin­den sich bei Phil­ips, Sie­mens, Adi­das und Co.? Wie sieht die neue Büro­welt und Arbeits­kul­tur aus? Ein Blick ins Reagenz­glas Büro. Inter­es­sant.