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Vier-Tage-Woche im Büro: Gesetzentwurf wird vorgestellt

Bun­des­wirt­schafts­mi­nis­te­rin Kathe­ri­na Rei­che (CDU) stellt heu­te einen Gesetz­ent­wurf für die Vier-Tage-Woche vor. Unter­neh­men sol­len ver­pflich­tet wer­den, ent­spre­chen­de Anträ­ge ihrer Büro­be­schäf­tig­ten zu geneh­mi­gen. Die Rege­lung gilt zuerst für Ostdeutschland.

Katherina Reiche wird 2026 wieder auf dem Ostdeutschen Wirtschaftsforum in Bad Saarow sprechen. Abbildung: Christian Marquardt, Land der Ideen

Kathe­ri­na Rei­che wird 2026 wie­der auf dem Ost­deut­schen Wirt­schafts­fo­rum in Bad Saa­row spre­chen. Abbil­dung: Chris­ti­an Mar­quardt, Land der Ideen

Medi­en­be­rich­ten zufol­ge hat das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Wirt­schaft und Ener­gie eine neue Rege­lung für Büro­be­schäf­tig­te erar­bei­tet. Die arbeits­markt­po­li­ti­sche Initia­ti­ve wird heu­te von der Bun­des­wirt­schafts­mi­nis­te­rin in Ber­lin vor­ge­stellt. Arbeit­ge­ber sol­len ihren Wis­sens­ar­bei­ten­den eine Vier-Tage-Woche ermög­li­chen, sofern die zu leis­ten­den Arbeits­stun­den voll­stän­dig im Büro ver­bracht werden.

Ein ent­spre­chen­des Gesetz soll Anfang August die­ses Jah­res in Kraft tre­ten. Es gel­te zunächst in den ost­deut­schen Bun­des­län­dern. Nach einer Erpro­bungs­pha­se von sechs Mona­ten grei­fe es auch in den „alten“ Bundesländern.

Die bis­he­ri­ge Arbeits­zeit soll bei die­sem Modell gleich blei­ben, nur auf vier statt fünf Tage ver­teilt wer­den. Bedin­gung für die­se Vier-Tage-Woche sei aber, dass die Arbeit kom­plett im Büro und nicht zu Hau­se geleis­tet wer­de. Dies kön­ne auch an einem ande­ren Unter­neh­mens­stand­ort oder in einem Cowor­king-Space sein, aber nicht im Home­of­fice. Geschäfts­rei­sen sind von der Rege­lung ausgeklammert.

Vier-Tage-Woche bedeutet nicht weniger Arbeit

In einem vor­ab ver­öf­fent­lich­ten Papier heißt es, dass der Gesetz­ent­wurf kei­nes­falls der Auf­fas­sung des Kanz­lers, vie­ler Wirt­schafts­exper­ten und zahl­rei­cher Wirt­schafts­ver­bän­de wider­spre­che, der zufol­ge in Deutsch­land mehr gear­bei­tet wer­den müs­se und nicht weni­ger. Die Arbeits­zeit soll durch das neue Modell nicht redu­ziert werden.

Außer­dem heißt es dort, bei der Vier-Tage-Woche hand­le es sich um ein von wei­ten Tei­len der Arbeit­neh­mer­schaft gefor­der­tes und in ande­ren Län­dern bereits erfolg­reich erprob­tes Modell, das unter dem Strich im öffent­li­chen Dienst und dar­über hin­aus auch heu­te schon geleb­te Pra­xis sei. Die Absa­ge an das Home­of­fice wird damit erklärt, dass die Coro­na­pan­de­mie über­stan­den sei und sich bei der Heim­ar­beit deut­li­che Defi­zi­te wie Ver­ein­sa­mung und auf Dau­er sin­ken­de Pro­duk­ti­vi­tät gezeigt hät­ten. Hier müs­se die Rea­li­tät wie­der ein Stück weit vom Kopf auf die Bei­ne gestellt werden.

Eine Stu­die hat vor Kur­zem gezeigt, dass das Home­of­fice die Gebur­ten­ra­te um durch­schnitt­lich 14 Pro­zent stei­gert. Auch dazu fin­det sich im Vor­ab-Papier eine Pas­sa­ge. Die Bun­des­wirt­schafts­mi­nis­te­rin sei der Auf­fas­sung, dass drei freie Tage in der Woche durch­aus aus­reich­ten, um für Nach­wuchs zu sorgen.

Ostdeutschland first

Zur Pilot­pha­se in Ost­deutsch­land ist zu lesen, Ost­deutsch­land habe bereits mehr­fach sei­nen Labor­cha­rak­ter für gesamt­deut­sche Ent­wick­lun­gen unter Beweis gestellt. Von hier könn­ten auch wich­ti­ge Impul­se für die zukünf­ti­ge Arbeits­or­ga­ni­sa­ti­on aus­ge­hen. Außer­dem sei­en vor den Land­tags­wah­len in Sach­sen-Anhalt und Meck­len­burg-Vor­pom­mern spür­ba­re Impul­se nötig, so Minis­te­rin Rei­che, die selbst aus Ost­deutsch­land stammt.

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