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Gut vernetzt: Die Firmenzentrale der DB Netz AG

Die neue Unter­neh­mens­zen­tra­le der DB Netz AG in Frank­furt am Main ist ein Kno­ten­punkt für Kom­mu­ni­ka­ti­on und Bei­spiel für den Ein­satz von Far­be in neu­en Arbeits­wel­ten. Kin­narps lie­fer­te die Ein­rich­tung für das Gebäude.

Hier können die Teams in modernen Bürolandschaften vernetzt und in einem ansprechenden Umfeld zusammenarbeiten. Abbildung: Annika Feuss

Hier kön­nen die Teams in moder­nen Büro­land­schaf­ten ver­netzt und in einem anspre­chen­den Umfeld zusam­men­ar­bei­ten. Abbil­dung: Anni­ka Feuss

Aus 15 ehe­mals getrenn­ten Stand­or­ten im Stadt­ge­biet hat die DB Netz AG einen gemein­sa­men Büro­stand­ort in Frank­furt am Main geschaf­fen. Die neue Zen­tra­le, nach einem inter­nen Namens­wett­be­werb „NETZ­werk“ genannt, hat ihren Stand­ort nach drei Jah­ren Bau­zeit in einem Neu­bau des Quar­tiers­ent­wick­lungs­ge­biets „Grand Cen­tral“ in unmit­tel­ba­rer Nähe zum Haupt­bahn­hof. Auf dem ehe­ma­li­gen Post­hal­len-Gelän­de in der Adam-Rie­se-Stra­ße 11-13 gibt es rund 2.200 Arbeitsplätze.

Der Büro­ge­bäu­de­kom­plex besteht aus zwei sie­ben­ge­schos­si­gen Gebäu­de­tei­len, die im Erd­ge­schoss mit­ein­an­der ver­bun­den sind. In den sechs obe­ren Büro­eta­gen wur­de ein vari­an­ten­rei­ches Ange­bot an zukunfts­wei­sen­den Arbeits­for­men kon­zi­piert. Arbeits-, Begeg­nungs- und vor allem kom­mu­ni­ka­ti­ve Berei­che bil­den die Arbeits­or­te in der dif­fe­ren­ziert gestal­te­ten Bürostruktur.

Knackpunkt ist der Knotenpunkt

Das Büro­kon­zept des Büros Merz Innen.Architektur ist von dem Grund­ge­dan­ken der Gebäu­de­ent­ste­hung inspi­riert: Einem Kno­ten­punkt, in dem alle Abtei­lun­gen zusam­men­fin­den und ver­netzt wer­den. Der Kno­ten­punkt ist im gesam­ten Gebäu­de sicht­bar, wie unter ande­rem auf der Folie­rung der Glastrennwände.

Die individuell konzipierten Büroflächen wurden als Mix aus offenen, halboffenen und geschlossenen Flächen entwickelt und wirken als Booster für die Kommunikation. Abbildung: Annika Feuss

Die indi­vi­du­ell kon­zi­pier­ten Büro­flä­chen wur­den als Mix aus offe­nen, halb offe­nen und geschlos­se­nen Flä­chen ent­wi­ckelt und wir­ken als Boos­ter für die Kom­mu­ni­ka­ti­on. Abbil­dung: Anni­ka Feuss

Arbeitswelt für moderne und vernetzte Kommunikation

Die indi­vi­du­ell kon­zi­pier­ten Büro­flä­chen wur­den als Mix aus offe­nen, halb offe­nen und geschlos­se­nen Flä­chen ent­wi­ckelt und wir­ken posi­tiv auf die Kom­mu­ni­ka­ti­on. Jede und jeder hat die Mög­lich­keit, sich kon­zen­triert an einem höhen­ver­stell­ba­ren Stan­dard-Arbeits­platz indi­vi­du­el­len Auf­ga­ben zu wid­men. Und dann eröff­net sich mit Think-Tanks, Work­shop-Räu­men, Pro­jekt­flä­chen und Mee­ting-Points sowie Bespre­chungs­räu­men eine neue Arbeits­welt. In der Büro­um­ge­bung ist es leicht, für jede Tätig­keit den pas­sen­den Ort zu fin­den – ob agil, team­ori­en­tiert oder konzentriert

Think-Tanks

Zahl­rei­che abge­schlos­se­ne Arbeits­be­rei­che (Think-Tanks) in drei ver­schie­de­nen Grö­ßen laden zum inter­kol­le­gia­len Aus­tausch ein oder die­nen als Rück­zugs­or­te. Teils mit Bild­schir­men, White­boards oder Flip­charts aus­ge­stat­tet, för­dern sie auch das krea­ti­ve Brainstorming.

Arbeits-, Begegnungs- und vor allem kommunikative Bereiche bilden die Arbeitsorte in der differenziert gestalteten Bürostruktur. Abbildung: Annika Feuss

Arbeits-, Begeg­nungs- und vor allem kom­mu­ni­ka­ti­ve Berei­che bil­den die Arbeits­or­te in der dif­fe­ren­ziert gestal­te­ten Büro­struk­tur. Abbil­dung: Anni­ka Feuss

Projektflächen

Zusam­men­künf­te wer­den auch durch die offe­nen Pro­jekt­flä­chen erleich­tert, die mit fle­xi­blem Inte­ri­or aus­ge­stat­tet sind. In einem modu­la­ren Stau­raum­sys­tem wer­den Mate­ria­li­en für die Abtei­lung öffent­lich zugäng­lich gemacht. Die Möbel sind so kon­zi­piert und ange­ord­net, dass sie maxi­ma­len Sicht- und Schall­schutz bie­ten, ohne sich räum­lich abschot­ten zu müssen.

Workshopräume

Auch der krea­ti­ven Zusam­men­ar­beit wird viel Raum gebo­ten. Die fünf größ­ten Räu­me des Kom­ple­xes sind hyper­mo­du­lar aus­ge­stat­tet und eig­nen sich opti­mal für krea­ti­ve Zusam­men­künf­te. Ergänzt wird die Ein­rich­tung durch ver­schie­de­ne Medi­en und Tische.

Meetingpoint ist die neue Teeküche

Auch wenn man hier immer noch „Heiß­ge­trän­ke“ bekommt, hat die Tee­kü­che in ihrer ursprüng­li­chen Form im NETZ­werk aus­ge­dient. Die gro­ßen, wohn­li­chen „Mee­ting­points“ erset­zen als Treff­punkt die Küche und sind das ver­bin­den­de Ele­ment der Abtei­lun­gen und ein Ort, um über­grei­fen­den Zusam­men­halt herzustellen.

Die fünf größten Räume des Komplexes sind hypermodular ausgestattet und eignen sich optimal für kreative Settings. Abbildung: Annika Feuss

Die fünf größ­ten Räu­me des Kom­ple­xes sind hyper­mo­du­lar aus­ge­stat­tet und eig­nen sich opti­mal für krea­ti­ve Set­tings. Abbil­dung: Anni­ka Feuss

Raum für Besprechungen

In die Büro­flä­chen sind zusätz­li­che Bespre­chungs­räu­me inte­griert, die je nach Abtei­lung und Auf­ga­ben indi­vi­du­ell gestal­tet sind. Fle­xi­ble und mobi­le Tisch­sys­te­me oder klas­si­sche Ein­rich­tun­gen bil­den genau die Umge­bung, die gewünscht wur­de. Ein weit­läu­fi­ger Kon­fe­renz­be­reich im Erd­ge­schoss steht zusätz­lich mit Audi­to­ri­en und ver­schie­de­nen Räum­lich­kei­ten auch für for­mel­le Kon­fe­ren­zen mit vie­len Teil­neh­men­den zur Verfügung.

Sechs Farben geben den Ton an

Bei der Gestal­tung der Büro­flä­chen spielt das The­ma Far­be eine ent­schei­den­de Rol­le. Das Farb­kon­zept gibt dem Büro einer­seits sei­ne See­le, ande­rer­seits ist es Wege­leit­sys­tem für die Mit­ar­bei­ten­den. Auch hier­für zeich­net sich das Innen­ar­chi­tek­tur­bü­ro Merz ver­ant­wort­lich, umge­setzt wur­de das Kon­zept gemein­sam mit Kin­narps. Jedem „Büro­fin­ger“ wur­de eine Pri­mär­far­be zuge­ord­net, die eine Ori­en­tie­rung in der kom­ple­xen Gebäu­de­struk­tur bietet.

Ins­ge­samt sechs Far­ben, Rot, Blau, Grün, Gelb, Lila und Oran­ge sind auf den Wand­flä­chen, den Pols­ter­mö­beln, auf der Folie­rung der Glas­trenn­wän­de und den Beschrif­tun­gen zu fin­den. Pas­sen­de Farb­ak­zen­te geben den ansons­ten in Grau, Schwarz und Weiß gehal­te­nen Räu­men einen leben­di­gen Cha­rak­ter. Dabei wur­de jeweils ein gedeck­te­rer Farb­ton in ver­schie­de­nen Abstu­fun­gen und Schat­tie­run­gen der jewei­li­gen Pri­mär­far­be gewählt, um auch inner­halb des Farb­sche­mas eines Büro­fin­gers für stim­mi­ge Abwechs­lung zu sorgen.

Die Büroumgebung macht es den Mitarbeitenden leicht, für jede Tätigkeit den passenden Ort zu finden – ob agil, teamorientiert oder konzentriert. Abbildung: Annika Feuss

Die Büro­um­ge­bung macht es den Mit­ar­bei­ten­den leicht, für jede Tätig­keit den pas­sen­den Ort zu fin­den – ob agil, team­ori­en­tiert oder kon­zen­triert. Abbil­dung: Anni­ka Feuss

Flexible und mobile Tischsysteme oder klassische Einrichtungen bilden genau die Umgebung, wie sie gewünscht wurde. Abbildung: Annika Feuss

Fle­xi­ble und mobi­le Tisch­sys­te­me oder klas­si­sche Ein­rich­tun­gen bil­den genau die Umge­bung, wie sie gewünscht wur­de. Abbil­dung: Anni­ka Feuss

Das Farbkonzept gibt dem Büro einerseits seine Seele, andererseits ist es Wegeleitsystem für die Mitarbeitenden. Abbildung: Annika Feuss

Das Farb­kon­zept gibt dem Büro einer­seits sei­ne See­le, ande­rer­seits ist es Wege­leit­sys­tem für die Mit­ar­bei­ten­den. Abbil­dung: Anni­ka Feuss

Aus 15 ehemals getrennten Standorten im Stadtgebiet hat die DB Netz AG einen gemeinsamen Bürostandort in Frankfurt am Main geschaffen. Abbildung: Annika Feuss

Aus 15 ehe­mals getrenn­ten Stand­or­ten im Stadt­ge­biet hat die DB Netz AG einen gemein­sa­men Büro­stand­ort in Frank­furt am Main geschaf­fen. Abbil­dung: Anni­ka Feuss

Die Wahl der Möbel

Ein­ge­rich­tet wur­den die Büros sämt­lich mit Pro­duk­ten von Kin­narps. Das umfang­rei­che und viel­fäl­ti­ge Sor­ti­ment des schwe­di­schen Anbie­ters mit sechs Mar­ken erlaubt die Kom­plett­mö­blie­rung des Gebäu­de­kom­ple­xes. Dabei arbei­te­te die Innen­ar­chi­tek­tin von Kin­narps eng mit dem Büro Merz zusam­men, um die Vor­ga­ben aus dem soge­nann­ten Raum­buch in Raum- und Möbel­mo­du­le umzu­set­zen. Alle Betei­lig­ten tra­fen sich zu krea­ti­ven Work­shops, um zunächst Räu­me mit Möbeln zu bele­gen und im nächs­ten Schritt die Far­ben aus­zu­wäh­len. Ent­schei­dend für die gute Koope­ra­ti­on war unter ande­rem die gemein­sa­me Ebe­ne, auf der die Innen­ar­chi­tek­tin­nen und der Auf­trag­ge­ber mit­ein­an­der kom­mu­ni­zie­ren konnten.

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