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paperworld 29.1.-1.2.2022 FRANKFURT/MAIN, LET'S TALK NEW WORK! The visionary office.

OFFICE ROXX Mag #06/21: E-Paper ist online

Das E-Paper der sechs­ten Aus­ga­be unse­res OFFICE ROXX Mags ist online. E-Abon­nen­ten haben ab sofort Zugriff auf das Heft. Die Print-Aus­ga­be ist seit heu­te eben­falls erhält­lich. Chef­re­dak­teur Robert Nehring stimmt Sie mit dem Edi­to­ri­al auf die Aus­ga­be ein.

 

Ausgabe #06/21, OFFICE ROXX Mag

Home­of­fice-Pflicht: Sie ist zurück. Wer hät­te das noch vor ein paar Mona­ten gedacht, als sie am 1. Juli aus­lief? Aber die vier­te Wel­le tob­te und tobt so sehr, dass sogar die­ses Instru­ment wie­der aus­ge­packt wer­den muss­te. Kaum hat­ten sich die meis­ten Büros wie­der gefüllt, ging es für vie­le erneut nach Hau­se. Denn dort soll wie­der gear­bei­tet wer­den, wenn nicht zwin­gen­de Grün­de dage­gen­spre­chen. Von die­sen scheint es aber immer mehr zu geben. Denn das Home­of­fice mag für eini­ge wei­ter­hin das Para­dies sein. Für vie­le ist es jedoch auf Dau­er die Hölle.

Alles Lüge? Ende Okto­ber titel­te das Han­dels­blatt auf sei­nem Cover „Die New-Work- Lüge: Home­of­fice-Frust, Agi­li­täts­cha­os, Pur­po­se-Phra­sen – das wah­re Gesicht der neu­en Arbeits­welt“. (Fra­ge an die Redak­ti­on: Soll­ten wir unse­re Über­schrif­ten künf­tig viel­leicht auch so skan­da­li­sie­ren?) Der Inhalt des Top-The­mas war dann weni­ger rei­ße­risch. Es ist aber bemer­kens­wert, dass auch hier ein­mal offen über die Pro­ble­me mit unse­rer neu­en Arbeits­welt gespro­chen wurde.

Den Autoren zufol­ge tap­pen Unter­neh­men oft in die „Hybrid-Fal­le“. In die­ser befin­de man sich, wenn hybri­des Arbei­ten mehr Pro­ble­me schaf­fe, als es löse. Bei die­sem Arbeits­mo­dell sin­ke zum Bei­spiel die Pro­duk­ti­vi­tät. Wer schon vor­her nicht viel geleis­tet habe, „taucht vor dem hei­mi­schen Ivar-Regal end­gül­tig ab“. Auch die Inno­va­ti­ons­kraft las­se nach. 2020 habe es auf­grund des Hybrid-Modells deut­lich weni­ger Patent­an­mel­dun­gen gege­ben. Schließ­lich sei­en schwin­den­de Auf­stiegs­chan­cen durch zuneh­men­de „Unsicht­bar­keit“ im Home­of­fice ein ernst zu neh­men­des Pro­blem gewor­den. Tat­säch­lich wol­len, wie wir zuletzt berich­tet haben, ins­be­son­de­re jun­ge Beschäf­tig­te des­halb lie­ber wie­der im Büro arbei­ten. Auf­merk­sa­me Leser unse­res Maga­zins ken­nen in die­sem Zusam­men­hang auch noch wei­te­re Her­aus­for­de­run­gen, etwa die gesund­heit­li­chen im Homeoffice.

Als Zeu­ge für das Hybrid-Pro­blem wird unter ande­rem die New Work SE benannt, die in Ham­burg kürz­lich ihr neu­es Domi­zil bezo­gen hat. Denn der „New Work Har­bour“ will ganz bewusst dazu ver­lei­ten, die Mit­ar­bei­ten­den von Xing & Co wie­der ins Büro zu locken. Zum Start ist die­ser Plan auf­ge­gan­gen: Mehr als die Hälf­te der Beleg­schaft kam zurück ins Büro, vor­her waren nur noch 20 Pro­zent im Office.

Human Office: Hybri­den und mobi­len Arbeits­for­men als Teil einer neu­en Büro­kul­tur ist auch das Spe­cial die­ser Aus­ga­be gewid­met. Es geht um die neue, mensch­zen­trier­te und mul­ti­lo­ka­le Arbeits­welt. Von Agi­li­tät über Cowor­king bis hin zur Genera­ti­on Z. Der hybri­den Arbeits­welt wid­men wir übri­gens auch einen The­men­tag, den wir am 29. Janu­ar im Rah­men der Future of Work Aca­de­my auf der Büro­mes­se Paper­world ver­an­stal­ten. Drü­cken Sie uns die Dau­men, dass die Mes­se phy­sisch statt­fin­den kann. Für eine kos­ten­lo­se Teil­nah­me kön­nen Sie sich hier anmelden.

Anpa­cken: Wenn Sie die­se Aus­ga­be lesen, haben wir in Deutsch­land eine neue Regie­rung. Auf die­se war­ten gro­ße Auf­ga­ben. Denn nach der lan­gen Zeit der Ver­wal­tung – einem jahr­zehn­te­lan­gen Schlaf, wie es der Phi­lo­soph Anders Ind­set aus­drückt – geht es nun um Ver­än­de­rung. Im Grun­de steht, wie sogar Ex-Innen­mi­nis­ter de Mai­ziè­re von der CDU ein­räumt, nichts weni­ger an als eine gro­ße Staats­re­form. Eine, die uns wie­der hand­lungs- und wett­be­werbs­fä­hig macht. Obwohl trotz der Auf­blä­hung des Bun­des­ta­ges die Anzahl der Unter­neh­mer dar­in nun von 76 auf 51 gesun­ken ist, soll­ten wir zuver­sicht­lich sein, dass künf­tig auch etwas unter­nom­men wird.

Ich wün­sche Ihnen einen gesun­den Jah­res­aus­klang, fro­he Fest­ta­ge und einen hoff­nungs­vol­len Start in ein bes­se­res Jahr.

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