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TOP Das Team-Office-Prinzip, #5/6: Kids und Tiere gehören dazu

In sei­ner Bei­trags­rei­he wid­met sich der New-Work-Exper­te Jørn Rings, Geschäfts­füh­rer von NEU, inter­es­san­ten Aspek­ten moder­ner Büro­ar­beit. Dies­mal geht es um die The­men Kin­der und Tiere.

Im Innovation Space des TÜV Rheinland sind Kinder jederzeit willkommen. Abbildung: NEU – Gesellschaft für Innovation mbH

Im Inno­va­ti­on Space des TÜV Rhein­land sind Kin­der jeder­zeit will­kom­men. Abbil­dung: NEU – Gesell­schaft für Inno­va­ti­on mbH

„Was machen denn die Kin­der hier?“ – Die­se Fra­ge wird sich der ein oder ande­re Gast stel­len, wenn er in der Feri­en­zeit den Düs­sel­dor­fer Tele­fo­nie-Anbie­ter Sip­ga­te besucht. Zur Mit­tags­zeit sit­zen in der Kan­ti­ne jede Men­ge Klei­ne neben den Gro­ßen. Die Klei­nen sind Kin­der der Mit­ar­bei­ten­den, für die Sip­ga­te in den Feri­en eine kos­ten­freie Betreu­ung anbie­tet. So las­sen sich Schließ­zei­ten von Kitas über­brü­cken, wenn man kei­nen Urlaub neh­men will (oder kann). Tags­über wer­den die Kin­der pro­fes­sio­nell betreut und sit­zen zum Mit­tag­essen gemein­sam mit Mama oder Papa beim Essen. Danach trennt man sich wie­der. Denn eine Erfah­rung machen vie­le: Arbei­ten und mit den Kin­dern spie­len funk­tio­niert zeit­gleich nicht. Das ist auch der Grund, war­um in vie­len Unter­neh­men die soge­nann­ten Eltern-Kind-, MiKi- oder Fami­li­en­bü­ros nicht oft genutzt wer­den. Und mit den inzwi­schen über­all ver­brei­te­ten Home­of­fice-Mög­lich­kei­ten erüb­ri­gen sich die­se Büro­ty­pen eh.

Kinder sind Teamaufgabe

Doch war­um müs­sen wir uns Gedan­ken machen, wie sich Kin­der und Büros in Ein­klang brin­gen las­sen? Die Ant­wort lau­tet: Wer sei­nen Job gut machen will und Teil des Teams ist, braucht einen frei­en Kopf und darf nicht unter stän­di­gem Stress dar­über ste­hen, ob mit dem Nach­wuchs alles in Ord­nung ist. Zudem ist auch klar: In einem guten Team wer­den Beruf­li­ches und Pri­va­tes immer gut gemischt. Da gehört auch dazu, dass die Teams-Kon­fe­renz beim Gas­si-Gehen mit­läuft oder der Nach­wuchs mal rein­kommt und fragt, wann gespielt wird. Eben­so soll­te es mög­lich sein, wich­ti­ge Prä­senz­ta­ge oder Team­termi­ne im Büro mit den Kids zu gestal­ten. Denn sie gehö­ren ja zu Mami oder Papi – und damit irgend­wie auch zum Team.

Anders­her­um wäre die grund­sätz­li­che „Ver­ban­nung“ von allen Eltern mit Home-Schoo­ling oder ande­ren Betreu­ungs­auf­ga­ben ins Home­of­fice kei­ne gute Idee. In dem Moment sepa­rie­ren wir die Grup­pe künst­lich und schlie­ßen ein­zel­ne Team­mit­glie­der aus. So ist jetzt schon in vie­len Unter­neh­men zu beob­ach­ten, dass bei der Auf­ga­ben­ver­tei­lung die Kol­le­gen zu Hau­se öfter mal ver­ges­sen wer­den. Und das trifft dann vor allem Frau­en, die noch immer den Groß­teil der Kin­der­be­treu­ung über­neh­men. Je nach Situa­ti­on wer­den die­se lei­der durch die Aus­zeit nach der Geburt durch­aus kom­plett aus ihrem Job gekickt – weil man kei­ne Lösung fin­det, sie zumin­dest in einer „Light“-Version am Team­le­ben teil­ha­ben zu las­sen. Das ist weder für die Betrof­fe­nen noch fürs Unter­neh­men gut.

Kinder bauen die höheren Türme

Auch die Krea­ti­vi­tät von Kin­dern, die wir lei­der fast alle in den ers­ten 20 Jah­ren unse­res Lebens wie­der ver­ler­nen, ist anste­ckend. So kön­nen Kin­der im Büro bei der Ideen­ent­wick­lung und beim (Er)finden von Inno­va­tio­nen helfen.

Ken­nen Sie bei­spiels­wei­se die Mar­sh­mal­low-Chal­len­ge? Falls nicht, goo­geln Sie ein­mal danach. Bei die­sem Team­spiel wer­den Grup­pen auf­ge­for­dert, mit Spa­ghet­ti und Kle­be­band einen mög­lichst hohen Turm zu bau­en. Auf die­sem Turm muss nach­her ein Mar­sh­mal­low thro­nen. Die Grup­pe mit dem höchs­ten Turm gewinnt. Es gibt dazu eine schö­ne Ver­suchs­rei­he, in der man mit ver­schie­de­nen Bran­chen und Grup­pen Tür­me gebaut hat. Die höchs­ten Tür­me haben stets die Kin­der gebaut, nicht die Inge­nieu­re. Der Grund hier­für: Kin­der nei­gen dazu, nicht lan­ge über die Din­ge zu reden, son­dern sie ein­fach zu machen. Das spie­le­ri­sche Aus­pro­bie­ren und Expe­ri­men­tie­ren ist der Schlüs­sel zum Ent­de­cken neu­er Wege. Dies ist auch einer der Grün­de, war­um sich der TÜV Rhein­land regel­mä­ßig Kin­der­grup­pen in den Köl­ner Inno­va­ti­on Space ein­lädt und mit ihnen gemein­sam Ideen für die Zukunft spinnt.

Auch Tiere sind im Büro ein echter Mehrwert

Es gibt Men­schen, die sagen, dass die Erzie­hung eines Hun­des sich von der eines Kin­des in punc­to Auf­wand und Betreu­ungs­zeit nicht wesent­lich unter­schei­det. Dazu kann man sicher­lich sehr vie­le Dis­kus­sio­nen füh­ren. Fakt ist, dass sowohl die Kin­der als auch die Hun­de durch­aus för­der­lich für das Wohl­be­fin­den im Büro sind. Erwie­se­ner­ma­ßen beru­higt das Strei­cheln eines Tie­res das Ner­ven­kos­tüm und sorgt für gute Laune.

So sind in den Büros von Fress­napf jede Men­ge Hun­de anzu­tref­fen. Jeder Mit­ar­bei­ten­de kann sei­nen Vier­bei­ner mit­brin­gen und muss sich dafür nur mit den Kol­le­gen arran­gie­ren. Denn die haben zum Teil auch eige­ne Hun­de dabei – und das kann dann schnell auch mal unru­hig und laut wer­den. Da ist es viel­leicht hilf­reich, sich am Sip­ga­te-Prin­zip zu ori­en­tie­ren und die klei­nen und gro­ßen Fell­na­sen wäh­rend der Arbeits­zeit in pro­fes­sio­nel­le Betreu­ungs­hän­de zu geben. Prak­tisch in eine Betriebs-Hunde-Kita.

Aber nicht nur Kin­der und das Strei­cheln von Hun­den tra­gen zur Krea­ti­vi­tät eines Teams bei. Es gibt noch vie­le Aspek­te, die vor allem für einen bes­se­ren Ideen-Out­put sor­gen. Wel­che das sind, erfah­ren Sie in der nächs­ten Fol­ge die­ser Serie zum Team-Office-Prin­zip.

Jørn Rings, Geschäftsführer, NEU – Gesellschaft für Innovation mbH. Abbildung: NEU – Gesellschaft für Innovation mbH

Jørn Rings,

Geschäfts­füh­rer,
NEU – Gesell­schaft für Inno­va­ti­on mbH.

neu-innovation.de

 

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