Nicht suchen – finden!

Was ist Glück? Wie pas­sen Glück und pan­de­mie­be­ding­tes Home­of­fice zusam­men? Wie wird man glück­lich? Wir frag­ten Gina Schöler, denn sie muss es wis­sen. Sie lei­tet das Minis­te­ri­um für Glück und Wohl­be­fin­den, eine Initia­ti­ve für bewuss­tes Leben und Glücksbesinnung.

Gina Schöler, Glücksministerin. ministeriumfuerglueck.de. Abbildung: Elmar Witt

Gina Schöler, Glücks­mi­nis­te­rin. ministeriumfuerglueck.de. Abbil­dung: Elmar Witt

Frau Schöler, als selbsternannte Glücksministerin – sind Sie ein glücklicher Mensch?

Gina Schöler: Das kommt ganz dar­auf an, in wel­chem Moment Sie mich fra­gen. Denn obwohl ich mich seit fast zehn Jah­ren Tag ein Tag aus mit die­sem The­ma aus­ein­an­der­set­ze und sehr viel dazu­ge­lernt habe, ist das Glück­lich­sein natür­lich auch für mich ein Pro­zess. Es gilt, immer wie­der inne­zu­hal­ten, zu reflek­tie­ren, abzu­wä­gen und zu ent­schei­den, wie der nächs­te Schritt Rich­tung Wohl­be­fin­den aus­se­hen könn­te – und dann auch den Mut auf­zu­brin­gen, ihn zu gehen! Wir sind zu einer Viel­zahl an Gefüh­len fähig. Alle davon – sei­en es die „guten“ oder „schlech­ten“ – sind nor­mal und daher auch will­kom­men. Es geht nicht dar­um, non­stop hap­py zu sein, son­dern mit den Höhen und Tie­fen der Ach­ter­bahn­fahrt namens Leben gut umge­hen zu können.

Aber um Ihre Fra­ge abschlie­ßend zu beant­wor­ten: Ich den­ke, dass mir mei­ne Eltern einen sehr guten Gen-Cock­tail mit auf den Weg gege­ben haben. Denn laut der Glücks­for­schung ist unser Glücks­emp­fin­den zur Hälf­te gene­tisch beein­flusst. Und da ich von Natur aus ein men­schen­freund­li­cher, opti­mis­ti­scher, lösungs­ori­en­tier­ter und (zumin­dest mei­ner Mei­nung nach) humor­vol­ler Mensch bin, kann ich mich wohl glück­lich schätzen.

Was ist Glück für Sie?

Glück ist für mich Ver­bun­den­heit: mit sich selbst, den Mit­men­schen und der Umwelt. Das bedeu­tet Selbst­für­sor­ge, Gemein­schaft und Acht­sam­keit. Dies sind wich­ti­ge Bau­stei­ne für das Glück. Glück besteht für mich auch dar­in, Ver­än­de­run­gen anzu­neh­men und posi­tiv für sich zu nut­zen. Dies bedeu­tet eben­falls, Chan­cen zu erken­nen und mutig genug zu sein, sie wahrzunehmen.

Sind die Deutschen ein glückliches Volk?

Ja, dafür spre­chen die Daten von zwei gro­ßen Umfra­gen. Im World Hap­pi­ness Report lan­de­te Deutsch­land 2020 auf Platz sie­ben der glück­lichs­ten Län­der. Das ist Rekord: So weit nach oben haben wir es davor noch nie geschafft und das trotz Pan­de­mie. Der Glücks­at­las der Deut­schen Post berich­tet von einem durch­schnitt­li­chen Glücks­ni­veau von 6,7 Punk­ten auf einer Ska­la von 0 bis 10.

Ein Erste-Hilfe-Koffer zum Glücklichsein. Abbildung: Ministerium für Glück und Wohlbefinden

Ein Ers­te-Hil­fe-Kof­fer zum Glück­lich­sein. Abbil­dung: Minis­te­ri­um für Glück und Wohlbefinden

Natür­lich ist hier noch Luft nach oben und genau dafür gibt es ja auch das Minis­te­ri­um für Glück und Wohl­be­fin­den. Wir wol­len mit inter­ak­ti­ven For­ma­ten, Aktio­nen und Ange­bo­ten Men­schen ermög­li­chen, ihr Glück selbst in die Hand zu nehmen.


Glück ist für mich Ver­bun­den­heit: mit sich selbst, den Mit­men­schen und der Umwelt. Das bedeu­tet Selbst­für­sor­ge, Gemein­schaft und Achtsamkeit.“


Die Corona-Pandemie hat den Glücks-Pegel weltweit aber sicher schon gesenkt, oder?

Fakt ist: Das Jahr 2020 war für alle hart. Wir haben eine grö­ße­re wirt­schaft­li­che Unsi­cher­heit, Ver­än­de­run­gen und Ängs­te in jedem Bereich unse­res Lebens erfah­ren. Wir waren (und sind immer noch) hohem Stress aus­ge­setzt, was vor allem unse­re men­ta­le und auch kör­per­li­che Gesund­heit beein­flusst. Das bil­det auch der World Hap­pi­ness Report ab: Er ver­zeich­net einen Zuwachs von zehn Pro­zent an Per­so­nen, die eher besorgt, ängst­lich und trau­rig waren. Ins­be­son­de­re jün­ge­re Per­so­nen bewer­ten das Wohl­be­fin­den beson­ders nega­tiv. Posi­ti­ve Effek­te wur­den nicht verzeichnet.

Jedoch stell­te sich her­aus, dass die Pan­de­mie den Fokus auf die Qua­li­tät und Wich­tig­keit von Zwi­schen­mensch­li­chem geschärft hat. Ver­trau­en und die Fähig­keit, sich auf ande­re ver­las­sen zu kön­nen, zeig­ten sich als wich­ti­ge­re Kom­po­nen­ten für ein glück­li­ches Leben als Ein­kom­men, ein fes­ter Arbeits­platz oder gar die Gesund­heit. Die­se welt­wei­te Stu­die belegt, wie wich­tig Gemein­schaft für ein glück­li­ches Leben ist. Wir soll­ten uns öfter ein­mal gegen­sei­tig etwas Gutes tun und mehr gemein­sam schaf­fen – mit Mut, Krea­ti­vi­tät, Akzep­tanz und ganz viel Durchhaltevermögen.

Viele Bürobeschäftigte arbeiten seit Pandemiebeginn mehr, manche sogar nur noch im Homeoffice. Was anfangs als Segen empfunden wurde, hat sich für einige zum Fluch entwickelt: Homeschooling, Zoommüdigkeit … Wie beurteilen Sie diese Situation?

Ich fin­de es äußerst wich­tig, den psy­chi­schen Belas­tun­gen, denen wir zur­zeit aus­ge­setzt sind, genug Auf­merk­sam­keit zu schen­ken. Immer wie­der wur­de ja schon dar­über berich­tet, dass psy­chisch erkrank­te Men­schen stark unter der aktu­el­len Situa­ti­on lei­den und sich die Erkran­kung auch wei­ter ver­schlim­mern kann. Hier spie­len natür­lich vie­le Fak­to­ren eine Rol­le – es gibt gera­de unglaub­lich viel aus­zu­hal­ten. Das ist auch schon für Men­schen ohne psy­chi­sche Erkran­kung anstren­gend und belastend.

Mein Team und ich beob­ach­ten das sogar teil­wei­se an uns selbst – obwohl wir sehr acht­sam sind und auf­pas­sen, dass es uns und unse­rer see­li­schen Gesund­heit gut geht. Auch wir erle­ben zur­zeit häu­fi­ger Erschöp­fung, Unru­he, Lust­lo­sig­keit und sogar ab und zu eine Art „Ein­igeln“. All das kön­nen Anzei­chen dafür sein, dass man ganz beson­ders auf­pas­sen soll­te und die Lage wie ihre Fol­gen ernst nimmt.

Das Glück wird größer, wenn man es teilt. Abbildung: Ministerium für Glück und Wohlbefinden

Das Glück wird grö­ßer, wenn man es teilt. Abbil­dung: Minis­te­ri­um für Glück und Wohlbefinden

Egal, an wel­chem Punkt man steht, wel­che Posi­ti­on man inne­hat – wenn man irgend­wel­che Anzei­chen einer see­li­schen Erschöp­fung an sich bemerkt: Redet bit­te dar­über! Mit Men­schen aus eurer unmit­tel­ba­ren Umge­bung oder auch mit frem­den Exper­ten, die sich damit aus­ken­nen. Das kön­nen Bera­ten­de, The­ra­pie­ren­de, Ärz­te oder auch die Tele­fon­seel­sor­ge sein. Bes­ser ein­mal zu viel nach­ge­fragt als zu wenig!

Unse­re Lebens­wei­se hat sich im letz­ten Jahr radi­kal geän­dert. Das bringt Unsi­cher­heit und Unbe­ha­gen mit sich. Es ist also wich­ti­ger denn je, auf sich selbst, das eige­ne Wohl­be­fin­den, aber auch auf die Gesund­heit der Men­schen um uns her­um zu achten.


Wenn man irgend­wel­che Anzei­chen einer see­li­schen Erschöp­fung an sich bemerkt: Redet bit­te darüber!“


Es gibt zur­zeit vie­le Din­ge, die unser Wohl­be­fin­den mehr als sonst ver­rin­gern. Das sind ein­mal die gro­ßen Sor­gen um die eige­ne Gesund­heit, aber auch um das Wohl­erge­hen unse­rer Mit­men­schen. Dazu kom­men in vie­len Fäl­len noch finan­zi­el­le Sor­gen und wirt­schaft­li­che Unsi­cher­heit. Eltern sind beson­ders belas­tet, wenn sie sich neben der Arbeit noch um die Kin­der­be­treu­ung küm­mern müs­sen. Auch die Gren­zen der Arbeit ver­schwim­men immer mehr durch das Arbei­ten im Home­of­fice. Die räum­li­che, aber auch zeit­li­che Tren­nung fehlt bei vie­len. Wir kön­nen unse­re Hob­bys nur ein­ge­schränkt oder gar nicht mehr aus­üben: Team­sport, Chor, Tan­zen etc. sind wich­ti­ge Akti­vi­tä­ten zum Aus­gleich und Stress­ab­bau, die uns jetzt feh­len. Und natür­lich ste­hen die feh­len­den sozia­len Kon­tak­te im Vor­der­grund. Wir brau­chen den zwi­schen­mensch­li­chen und auch den kör­per­li­chen Kon­takt. All das hin­ter­lässt gro­ße Lücken, und des­we­gen bedarf es einer ordent­li­chen Por­ti­on Krea­ti­vi­tät, Geduld und vor allem viel Zusam­men­halt und Solidarität!

Was lässt sich konkret tun, um im Homeoffice auf Dauer glücklich zu werden?

Gera­de in die­sen tur­bu­len­ten Zei­ten hilft es, sich das klei­ne Glück vor Augen zu füh­ren, sich auf das Posi­ti­ve zu besin­nen oder sich in Dank­bar­keit zu üben. Gleich­zei­tig soll­te man beden­ken, dass der Anspruch an sich selbst, „auf Dau­er glück­lich zu sein“, schon wie­der so unter Druck set­zen kann, dass es nicht so gut hin­haut mit der Zufrie­den­heit. Ein rea­lis­ti­scher und den­noch opti­mis­ti­scher Blick auf sich selbst und das Leben zusam­men mit einer guten Por­ti­on Geduld und Gelas­sen­heit kann hier helfen!

Es hilft zudem enorm, Rou­ti­nen für sich zu kre­ieren, die auch in den eige­nen vier Wän­den Struk­tur und Halt geben – zum Bei­spiel immer vor dem Früh­stück einen kur­zen Spa­zier­gang zu machen oder sich jede Woche mit Freun­den zum Online-Kochen/-Tan­zen/-Spie­len zu ver­ab­re­den. Wie­der­keh­ren­de Selbst­für­sor­ge-Momen­te sind wich­tig, um unse­re Bat­te­rie auf­zu­la­den, denn sie ist in die­sen Zei­ten beson­ders belas­tet und das Ner­ven­kos­tüm manch­mal dünn. Hier­bei ist wich­tig zu beach­ten: Man muss nicht alles sofort und per­fekt schaf­fen, weil es ganz nor­mal ist, dass wir uns gera­de ein­fach auf­grund der Lage geschafft fühlen.


Es ist sehr hilf­reich, Rou­ti­nen für sich zu kre­ieren, die auch in den eige­nen vier Wän­den Struk­tur und Halt geben.“


Sozia­le Kon­tak­te sind das A und O für unse­re see­li­sche Gesund­heit. Daher ist es ele­men­tar, auf krea­ti­ve Wei­se mit ande­ren in Kon­takt zu blei­ben. Wir tei­len zum Bei­spiel in unse­rem Team jede Woche einen Gute-Lau­ne-Song. Oder es kann auch mal eine klas­si­sche Post­kar­te oder ein gemein­sa­mer Aus­flug in den Wald sein.

Wir brau­chen also für die­se her­aus­for­dern­den Zei­ten eine extra Por­ti­on Opti­mis­mus, Krea­ti­vi­tät für neue Lösun­gen, Kraft zum Aus­hal­ten, genug Pau­sen, um Ener­gie zu tan­ken, sowie Dank­bar­keit und den zwi­schen­mensch­li­chen Zusammenhalt.

Was sind für Sie Hauptfaktoren für ein glückliches Leben?

In der Glücks­for­schung wer­den drei Ein­fluss­fak­to­ren auf das per­sön­li­che Wohl­be­fin­den genannt: zu 50 Pro­zent ist das die gene­ti­sche Ver­an­la­gung, zu zehn Pro­zent sind es die äuße­ren Umstän­de und zu 40 Pro­zent die eige­nen Ver­hal­tens­wei­sen, Ein­stel­lun­gen und Gedan­ken. Genau auf die­se 40 Pro­zent kommt es an, denn die­sen gro­ßen Anteil an unse­rem Glück haben wir selbst in der Hand.

Für das Glück gibt es kei­ne all­ge­mein­gül­ti­ge For­mel. Es ist so viel­fäl­tig, bunt und indi­vi­du­ell wie wir selbst. Daher bin ich der Mei­nung: Glück kann man nicht suchen, man kann es nur fin­den! Und dafür braucht es den geschärf­ten Blick, die rich­ti­ge Per­spek­ti­ve und manch­mal auch ein wenig Geduld – aber vor allem das rich­ti­ge Werk­zeug an der Hand, um es ent­de­cken und för­dern zu können!


Zu 40 Pro­zent sind wir unse­res Glü­ckes eige­ner Schmied.“


Auf dem Weg zum eige­nen Glücks­re­zept wird Mut benö­tigt, Neu­es aus­zu­pro­bie­ren, die Kom­fort­zo­ne zu ver­las­sen und sich selbst zu über­ra­schen. Mit Selbst­re­fle­xi­on, Krea­ti­vi­tät und einer gro­ßen Por­ti­on Humor kann das gute Leben gelingen!

Wir als Glücks­mi­nis­te­ri­um sind dafür Ideen­spen­der, Inspi­ra­ti­ons­quel­le und geben einen klei­nen Stups in die rich­ti­ge Rich­tung – ohne Zei­ge­fin­ger und ohne star­re Regeln, son­dern immer mit einem Augen­zwin­kern und Spaß am Prozess.

Als Speakerin und Coach informieren und beraten Sie zum Thema Glück. Wie sieht das praktisch aus?

Mit am wich­tigs­ten ist es mir, als Minis­te­ri­um ein Impuls­ge­ber zu sein und so krea­tiv, unkon­ven­tio­nell und bunt auf The­men wie Glück, posi­ti­ve Lebens­ge­stal­tung und Wohl­be­fin­den hin­zu­wei­sen. Die Men­schen sol­len so zum Mit­ma­chen ermu­tigt wer­den, selbst aktiv wer­den und ganz neben­bei zum Mul­ti­pli­ka­tor des klei­nen Glücks werden.

Oft reicht schon ein klit­ze­klei­ner Anstoß, eine Inspi­ra­ti­on, eine Idee, um das Glück bes­ser zum Vor­schein zu brin­gen und vor allem die Angst zu neh­men, wenn Glück ein uner­reich­ba­res Ziel zu sein scheint. Es sind die klei­nen Din­ge und Momen­te, die hel­fen, das Glück in das Leben ein­zu­la­den und zu verbreiten.

Konfetti macht auch ohne Karneval Spaß. Abbildung: Ministerium für Glück und Wohlbefinden

Kon­fet­ti macht auch ohne Kar­ne­val Spaß. Abbil­dung: Minis­te­ri­um für Glück und Wohlbefinden

Die Impul­se und Ange­bo­te fin­den auf ganz viel­fäl­ti­ge Wei­sen statt: mit frei zugäng­li­chem Mate­ri­al auf mei­ner Web­site, inter­ak­ti­ven Impuls­vor­trä­gen bei Unter­neh­men und Orga­ni­sa­tio­nen, mit Kolum­nen oder Inter­views in Funk und Fern­se­hen sowie über Insta­gram, Face­book und Lin­kedIn, im Rah­men mei­nes Pod­casts „Das klei­ne Glück“ oder auch mit Büchern wie „Das klei­ne Glück möch­te abge­holt wer­den“ oder „Glück doch mal!“

Jedes Jahr am 20. März, dem Welt­glücks­tag, rufen wir zu einer gro­ßen Akti­on auf, an der immer tau­sen­de Men­schen teil­neh­men. Die­ses Jahr haben wir zum Bei­spiel zum Bas­teln und Ver­schen­ken von Glücks­glä­sern auf­ge­ru­fen. Auch dar­über hin­aus star­ten wir immer wie­der Mitmach-Aktionen.

Für Unter­neh­men habe ich mit mei­nem Team auch schon gan­ze Glücks­wo­chen kon­zi­piert. Ver­schie­de­ne Impul­se ver­teilt auf meh­re­re Tage oder Wochen, die den Mit­ar­bei­ten­den im Intra­net zur Ver­fü­gung gestellt wer­den. In Pod­cast­fol­gen, län­ge­ren Arti­keln, kur­zen Her­aus­for­de­run­gen, Vide­os sowie Live-Ses­si­ons mit mir erfah­ren die Mit­ar­bei­ten­den alles rund um die The­men Selbst­für­sor­ge, Pau­sen, glück­li­cher (Arbeits-)Alltag, Posi­ti­ve Psy­cho­lo­gie, Ver­bun­den­heit, Selbst­re­fle­xi­on und vie­les mehr.

Zum Schluss: Kennen Sie eigentlich auch einen guten Bürowitz?

Was macht ein Clown im Büro? Faxen.

Herzlichen Dank.

Die Fra­gen stell­te Robert Nehring.

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