Office-History: Die Geschichte des Speichermediums

Um digi­ta­le Doku­men­te zu tei­len, ver­sen­den wir heu­te E-Mails, laden sie in sozia­le Medi­en hoch oder in eine Cloud. Das war nicht immer so. Lan­ge Zeit wur­den phy­si­sche Spei­cher­me­di­en zum Trans­port von Daten genutzt. Ein Rückblick.

Floppy Disk

Die Dis­ket­te (engl. Flop­py Disk) gilt als das ers­te elek­tro­ni­sche Spei­cher­me­di­um. Abbil­dung: Pixabay

Als Vor­läu­fer der elek­tro­ni­schen Spei­cher­me­di­en gel­ten mecha­ni­sche Daten­spei­cher wie zum Bei­spiel eine Vinyl-Lang­spiel­plat­te. Der Vor­gang war ähn­lich wie bei einer CD-/DVD-ROM: Daten wur­den auf das Trä­ger­ma­te­ri­al durch Ver­tie­fun­gen auf­ge­bracht und die­se mit­tels eines geeig­ne­ten Lese­ge­räts gele­sen. Jedoch konn­ten die ein­mal gefer­tig­ten Spei­cher­me­di­en nur gele­sen wer­den (CD-RWs dage­gen waren wie­der­be­schreib­bar). Daher wur­de grund­le­gend zwi­schen flüch­ti­gen, per­ma­nen­ten und semi-per­ma­nen­ten Spei­cher­me­di­en unter­schie­den. Nur die bei­den Letzt­ge­nann­ten konn­ten Daten lang­fris­tig spei­chern, semi-per­ma­nen­te Spei­cher­me­di­en konn­ten im Gegen­satz zu per­ma­nen­ten zudem wie­der ver­än­dert wer­den. Klas­si­sche semi-per­ma­nen­te Spei­cher­me­di­en sind zum Bei­spiel USB-Sticks, Flash-Spei­cher­kar­ten oder eben die so gut wie aus­ge­stor­be­ne Diskette.

Die Floppy Disk

Um 1970 ent­wi­ckelt, gilt die Dis­ket­te (engl. Flop­py Disk) als das ers­te elek­tro­ni­sche Spei­cher­me­di­um und somit als Vor­läu­fer zum Bei­spiel der CD-ROM oder des USB-Sticks. Zu Beginn noch 8 Zoll groß, maß die Dis­ket­te Ende der 1990er-Jah­re „nur“ noch 3,5 Zoll und hat­te eine Spei­cher­ka­pa­zi­tät von damals völ­lig aus­rei­chen­den 1,44 Mega­byte! Die Dis­ket­te blieb die 90er-Jah­re hin­durch der gän­gi­ge Stan­dard, wur­de aber um die Jahr­tau­send­wen­de auf­grund des enorm anstei­gen­den Daten­vo­lu­mens durch neue­re For­ma­te verdrängt.

Daten auf magnetischen Medien werden mittels eines Lese-Schreib-Kopfes gelesen. Abbildung: Pixabay

Daten auf magne­ti­schen Medi­en wer­den mit­tels eines Lese-Schreib-Kop­fes gele­sen. Abbil­dung: Pixabay

CD vs. Festplatte

Der grund­le­gen­de Unter­schied zwi­schen Fest­plat­te und Com­pact Disc (CD) war die Spei­cher-Metho­de. Bei CDs, DVDs sowie Mini-Discs wur­de die opti­sche Spei­che­rung ange­wandt, wel­che die Refle­xi­ons- und Beu­gungs­ei­gen­schaf­ten des Spei­cher­me­di­ums nutz­te. Die Spei­che­rung von Infor­ma­tio­nen, die bei inter­nen, aber auch bei exter­nen Fest­plat­ten ein­ge­setzt wird, erfolgt auf magne­ti­sier­ba­rem Mate­ri­al. Die­se Daten auf magne­ti­schen Medi­en wer­den mit­hil­fe eines Lese-Schreib-Kop­fes gele­sen. Aktu­el­le exter­ne Fest­plat­ten nut­zen schon lan­ge kei­ne 2,5-Zoll- oder 3,5-Zoll-Laufwerke mehr, son­dern basie­ren auf Flash-Spei­chern, die im Gegen­satz zu her­kömm­li­chen Fest­plat­ten über rotie­ren­de Magnet­schei­ben ver­fü­gen, robus­ter sind und einen gerin­ge­ren Ener­gie­ver­brauch aufweisen.

Der Flash-Speicher

Moder­ne Tablet-PCs, Ultra­books und Smart­pho­nes wären ohne den Flash-Spei­cher heu­te nicht denk­bar. Das ers­te Pro­dukt von San­Disk, ein Solid Sta­te Dri­ve (SSD) mit einer Kapa­zi­tät von 20 Mega­byte, das 1991 für 1.000 US-Dol­lar ver­kauft wur­de, wür­de heu­te nur noch zwei Cent kos­ten. Wei­te­re klas­si­sche Spei­cher­me­di­en, die mit Flash-Spei­chern funk­tio­nie­ren, sind USB-Spei­cher­sticks (kurz: USB-Sticks), die sich bis vor eini­gen Jah­ren auf­grund ihrer gerin­gen Grö­ße und der recht hohen Spei­cher­ka­pa­zi­tät gro­ßer Beliebt­heit erfreuen.

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