„Acht­sam durch den Tag – Rücken­be­las­tun­gen gesund meis­tern!“ Unter die­sem Mot­to fin­det am 15. März 2020 bereits zum 19. Mal der Tag der Rücken­ge­sund­heit statt.  Rund um die­ses Datum wer­den bun­des­weit vie­le Aktio­nen und Work­shops ange­bo­ten.

Achtsamkeit erhöht die Wahrnehmung des eigenen Körpers. Abbildung: AGR/BdR e. V./Folkert Groeneveld

Acht­sam­keit erhöht die Wahr­neh­mung des eige­nen Kör­pers. Abbil­dung: AGR/BdR e. V./Folkert Gro­eneveld

Der Tag der Rückengesundheit will die Prävention der Volkskrankheit ins Gedächtnis rufen. Abbildung: AGR/BdR e. V./Folkert Groeneveld

Der Tag der Rücken­ge­sund­heit will die Prä­ven­ti­on der Volks­krank­heit ins Gedächt­nis rufen. Abbil­dung: AGR/BdR e. V./Folkert Gro­eneveld

Achtsam durch den Tag. Rückenbelastungen gesund meistern. Abbildung: AGR/BdR e. V./Folkert Groeneveld

Acht­sam durch den Tag. Rücken­be­las­tun­gen gesund meis­tern. Abbil­dung: AGR/BdR e. V./Folkert Gro­eneveld

Auch in die­sem Jahr fin­det der Akti­ons­tag als gemein­sa­me Initia­ti­ve der Akti­on Gesun­der Rücken (AGR) und des Bun­des­ver­ban­des deut­scher Rücken­schu­len (BdR) statt. Ziel ist es, die Prä­ven­ti­on der Volks­krank­heit ins öffent­li­che Gedächt­nis zu rufen. Denn wer sich bewusst auf den Moment kon­zen­triert, lernt die Signa­le sei­nes Kör­pers bes­ser wahr­zu­neh­men – und kann einem schmer­zen­den Rücken recht­zei­tig vor­beu­gen.

Gesundheitsbooster für den Körper

Der dies­jäh­ri­ge Akti­ons­tag stellt den Begriff der Acht­sam­keit in den Fokus. Denn wer acht­sam ist, fokus­siert sich auf das Jetzt und nimmt den eige­nen Kör­per, den Geist und die direk­te Umge­bung deut­li­cher wahr. Zahl­rei­che Stu­di­en haben erwie­sen, dass ein Acht­sam­keits­trai­ning bei psy­chi­schen Erkran­kun­gen wie Depres­sio­nen oder Angst­stö­run­gen hel­fen kann, da es Stress redu­ziert und Zufrie­den­heit wie Resi­li­enz stärkt. Ein wei­te­rer posi­ti­ver Neben­ef­fekt: Das grö­ße­re Bewusst­sein für die eige­ne Gesund­heit hilft Schmerz­pa­ti­en­ten, ihre Beschwer­den zu lin­dern. Dazu zäh­len auch Rücken­schmer­zen. Eine fal­sche Kör­per­hal­tung und wenig Bewe­gung belas­ten Nacken, Schul­tern und Rücken. Wer hin­ge­gen acht­sam ist, kann sei­ne Bewe­gungs­mus­ter genau stu­die­ren und aktiv ver­än­dern. So wird dem Rücken nach­hal­tig Gutes getan.

Achtsam arbeiten und leben – so geht’s

In Kur­sen wer­den Übun­gen zur bewuss­ten Kon­zen­tra­ti­on auf den Augen­blick durch­ge­führt. Aber auch in den (Arbeits-)Alltag lässt sich acht­sa­mes Ver­hal­ten ein­fach inte­grie­ren. Man kann sich bewusst einen Moment neh­men und das eige­ne Befin­den reflek­tie­ren. Dabei hel­fen fol­gen­de Tipps:

  • Tief ein- und aus­at­men: Wer sich auf die eige­ne Atmung fokus­siert und mehr­mals ruhig ein- und wie­der aus­at­met, kann leich­ter kla­re Gedan­ken fas­sen und sich auf sich selbst besin­nen.
  • Auf die Kör­per­hal­tung ach­ten: Wie wir ste­hen, sit­zen und lie­gen hat Ein­fluss auf unser Befin­den. Des­halb bie­tet es sich an, ein­mal bewusst dar­auf zu ach­ten, wie sich der Kör­per bei ver­schie­de­nen Hal­tungs­wech­seln anfühlt. Das Ziel: her­aus­fin­den, wel­che Bewe­gun­gen sich gut anfüh­len.
  • Auf eine rücken­ge­rech­te Umge­bung ach­ten: Ob zu Hau­se, bei der Arbeit oder unter­wegs – mit den pas­sen­den Möbeln und Gebrauchs­ge­gen­stän­den kön­nen wir unse­re Rücken­ge­sund­heit ein­fach unter­stüt­zen.

Zusatz­tipp: Acht­sam leben und auf sich selbst zu ach­ten ist ein Pro­zess. Nicht ver­za­gen, wenn es nicht auf Knopf­druck klappt.

Wei­te­re Anre­gun­gen und Lösun­gen, die zu beweg­ter Büro­ar­beit bei­tra­gen kön­nen, fin­den sich bei der Akti­on Bewe­gung im Büro.