Heu­te beginnt tra­di­tio­nell zum Ascher­mitt­woch die Fas­ten­zeit. In den 40 Tagen vor Ostern emp­fiehlt sich eine moder­ne Aus­le­gung des Fas­tens. Nicht nur auf Fleisch, Süßig­kei­ten und Alko­hol kann ver­zich­tet wer­den, auch „Digi­tal Detox“ stei­gert das Wohl­be­fin­den.

Modernes Fasten kann auch den Verzicht auf digitale Tools und Medien miteinschließen. Abbildung: Panda Security

Moder­nes Fas­ten kann auch den Ver­zicht auf digi­ta­le Tools und Medi­en mit ein­schlie­ßen. Abbil­dung: Pan­da Secu­ri­ty

Wer nicht erreich­bar ist, gerät schnell in Panik. Das Smart­pho­ne ist für unse­ren All­tag unver­zicht­bar gewor­den. Ob auf dem Weg zur Arbeit, in der Mit­tags­pau­se oder abends auf dem Sofa – das Han­dy wird längst nicht mehr nur für das Beant­wor­ten von Text­nach­rich­ten oder zum Tele­fo­nie­ren benutzt. Um nichts zu ver­pas­sen, durch­fors­ten Nut­zer die sozia­len Netz­wer­ke wie Twit­ter, Insta­gram oder Face­book oft stünd­lich. Auch bana­le Din­ge, wie Wecker stel­len oder Ein­kaufs­lis­ten schrei­ben, fin­den häu­fig digi­tal statt.

Ein kleiner Silberstreifen am Horizont

Laut Sta­tis­ta neh­men sich jedoch 51 Pro­zent der jun­gen Erwach­se­nen zwi­schen­durch eine digi­ta­le Aus­zeit, um den durch Han­dy, Com­pu­ter oder Tablet geschaf­fe­nen Stress aus­zu­glei­chen. Gera­de in der Fas­ten­zeit ist Digi­tal Detox ein aktu­el­les The­ma. Damit es gelingt, sich bei der Arbeit wie­der län­ger zu kon­zen­trie­ren, oder bei einem Abend­essen mit Freun­den das Han­dy in der Tasche zu las­sen, hat Pan­da Secu­ri­ty drei hilf­rei­che Tipps:

#1 Feste Handy-Zeiten festlegen

Wer sich vor­nimmt, am Wochen­en­de oder nach Fei­er­abend nur eine begrenz­te Stun­den­zahl am Han­dy zu ver­brin­gen, tut sich oft leich­ter, Raum für ande­re Beschäf­ti­gun­gen zu fin­den. Um einen bes­se­ren Über­blick über die eige­ne Han­dy­nut­zung zu erhal­ten, gibt es spe­zi­el­le Apps, die detail­liert auf­zei­gen, wie oft und wann wel­che Sei­te auf­ge­ru­fen wur­de. Die­se Selbst­kon­trol­le schafft ein Bewusst­sein für die rei­ne Bild­schirm­zeit, die jeder täg­lich vor dem Medi­um ver­bringt.

#2 Push-Benachrichtigungen ausschalten

Um stets auf dem Lau­fen­den zu blei­ben, wer­den ver­schie­de­ne Benach­rich­ti­gungs­tö­ne und Vibra­ti­ons­alarm für die meis­ten Apps und Mes­sen­ger ein­ge­rich­tet. Dabei wird in Kauf genom­men, dass dies von den eigent­li­chen Tätig­kei­ten ablen­ken kann. Eine sorg­fäl­ti­ge Selek­ti­on der Apps, die wirk­lich wich­tig erschei­nen, ergibt daher Sinn. Denn wenn etwas drin­gend ist, erfährt man es mit Sicher­heit per Tele­fon. Push-Benach­rich­ti­gun­gen kön­nen des­we­gen getrost aus­ge­schal­tet wer­den.

#3 Smartphone-freie Zonen einrichten

Gera­de das Schlaf­zim­mer ist ein Ort, an dem das Han­dy oder Tablet nicht direkt griff­be­reit lie­gen soll­te. Denn gesun­der Schlaf ist nach­weis­lich wich­tig. Der Kör­per braucht sei­nen natür­li­chen Bio­rhyth­mus, um sich zu erho­len. Also bes­ser die elek­tro­ni­schen Gerä­te über Nacht außer­halb des Schlaf­zim­mers auf­be­wah­ren und ein­fach auf einen ana­lo­gen Wecker umstel­len.