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Backfabrik Berlin: Ein Industriedenkmal wurde zum Kreativbüro

Wo die Gebrü­der Aschin­ger Ende des 19. Jahr­hun­derts rund 4.000 Mit­ar­bei­ter beschäf­tig­ten und Ber­lin mit Back­wa­ren und Erb­sen­sup­pe ver­sorg­ten, ent­stand 1947 der VEB BAKO. Er gab dem Gewer­be­bau sei­nen jet­zi­gen Namen: Back­fa­brik. Dort ist nun ein Büro für krea­ti­ve Den­ker entstanden.

Das offene Regal dient als Setzkasten für Helden und Lieblingsstücke der Mitarbeiter. Abbildung: Karsten Knocke (Hannover)

Das offe­ne Regal dient als Setz­kas­ten für Hel­den und Lieb­lings­stü­cke der Mit­ar­bei­ter. Abbil­dung: Kars­ten Kno­cke (Han­no­ver)

Tribünenartige Arena für inspirierende Gespräche. Abbildung: Karsten Knocke (Hannover)

Tri­bü­nen­ar­ti­ge Are­na für inspi­rie­ren­de Gesprä­che. Abbil­dung: Kars­ten Kno­cke (Han­no­ver)

Reminiszenz an die Maschinen, die früher in der Backfabrik standen: Reseda-Grün. Abbildung: Karsten Knocke (Hannover)

Remi­nis­zenz an die Maschi­nen, die frü­her in der Back­fa­brik stan­den: Rese­da-Grün. Abbil­dung: Kars­ten Kno­cke (Han­no­ver)

Geschlossener Teamraum im Industrielook. Abbildung: Karsten Knocke (Hannover)

Geschlos­se­ner Team­raum im Indus­trie­look. Abbil­dung: Kars­ten Kno­cke (Han­no­ver)

Stehtische für Meetings. Ebenfalls in Reseda-Grün. Abbildung: Karsten Knocke (Hannover)

Steh­ti­sche für Mee­tings. Eben­falls in Rese­da-Grün. Abbil­dung: Kars­ten Kno­cke (Han­no­ver)

Noch nach der Wen­de haben es die in der Back­fa­brik pro­du­zier­ten Schrip­pen zu legen­dä­rem Ruhm gebracht. Nach zwi­schen­zeit­li­cher Nut­zung als Off-Loca­ti­on durch die viel­fäl­ti­ge Kul­tur­sze­ne Ber­lins fand die Back­fa­brik ab dem Jahr 2002 durch erneu­te Trans­for­ma­ti­on ihre jet­zi­ge Bestim­mung. Die rie­si­gen Back­ma­schi­nen wichen einer hip­pen Kom­mu­ni­ka­ti­ons- und Krea­tiv­in­dus­trie. Seit Ende 2017 gehört auch die Fir­ma C-Manage­ment zu den Mie­tern die­ser his­to­ri­schen Ber­li­ner Immo­bi­lie. Im ers­ten Ober­ge­schoss nutzt sie eine cir­ca 560 m² gro­ße Flä­che für 40 Mitarbeiter.

Beim Umbau zum Büro soll­te der Cha­rak­ter der Roh­flä­che mit ihren his­to­ri­schen Gebrauchs­spu­ren erhal­ten blei­ben. Außer­dem soll­te die Groß­zü­gig­keit der offe­nen Flä­che durch fle­xi­ble Modu­le unter­stützt wer­den, um sie kurz­fris­tig dem Arbeits­in­halt und der Mit­ar­bei­ter­an­zahl anpas­sen zu kön­nen. Nicht zuletzt galt es, die Raum­akus­tik zu opti­mie­ren, dabei jedoch die Offen­heit und die teils schall­har­ten Bestands­ma­te­ria­li­en zu bewahren.

Das Pla­nungs­bü­ro sbp hat eine Lösung erar­bei­tet, die in Bezug auf das Mobi­li­ar, den Innen­aus­bau sowie die Beleuch­tung hohe Fle­xi­bi­li­tät bie­tet und dem Stand­ort Ber­lin-Mit­te gestal­te­risch gerecht wird. Gestal­tungs­mo­du­le aus dem Club-, aber auch Indus­trie­be­reich fin­den sich wie­der. Gro­ße Work­bench­an­la­gen in prä­gnan­tem Rese­da-Grün (dem klas­si­schen Lack­farb­ton für Maschi­nen – als Remi­nis­zenz an die vor­he­ri­ge Fabrik­nut­zung) las­sen unter­schied­li­che Bele­gungs­grö­ßen zu, ohne die Tischan­zahl ver­än­dern zu müs­sen. Vor­hang­an­la­gen im Raum erzie­len akus­ti­sche Ver­bes­se­run­gen und bie­ten die Mög­lich­keit, Teams tem­po­rär abzu­schir­men. Geschlos­se­ne Team­räu­me för­dern kon­zen­trier­tes Arbei­ten, eine tri­bü­nen­ar­ti­ge Aren­azo­ne schafft ein inspi­rie­ren­des Gesprächsambiente.

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