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Start-ups lieben Berlin: Raum für Kreativität

In den letz­ten Jah­ren ist die Zahl der Start-ups in Deutsch­land rasant gewach­sen. Die Bran­chen: von Tech bis Kunst ist alles dabei. Divers geht es auch bei der Ver­tei­lung der Start-up-Stand­or­te zu. Ein Trend zeich­net sich jedoch ab: Ber­lin ist bei Grün­dern beson­ders beliebt.

Am Potsdamer Platz gibt es viele imposante Büroflächen, die sich Start-ups mit anderen Nutzern teilen können. Abbildung: Scholty1970, Pixabay

Am Pots­da­mer Platz gibt es vie­le Büro­flä­chen, die sich Start-ups mit ande­ren Nut­zern tei­len kön­nen. Abbil­dung: Scholty1970, Pixabay

Ein inter­na­tio­na­les Umfeld, eine gute Ver­kehrs­an­bin­dung per Bus, Bahn und Flug­zeug, gro­ßes Bil­dungs­po­ten­zi­al und viel Raum zur Ent­fal­tung: Ber­lin ist bei Grün­dern ange­sagt. Schon seit meh­re­ren Jah­ren ist die Haupt­stadt für immer mehr Unter­neh­mer „the place to be“, denn der beson­de­re Vibe der Stadt und die Mög­lich­kei­ten beflü­geln Krea­ti­vi­tät und Produktivität.

Immer mehr Gründer kommen in die Hauptstadt

Dabei gehen die Start-ups auch raum­tech­nisch neue Wege. Inspi­riert durch Metro­po­len wie War­schau oder New York gibt es auch in Ber­lin immer mehr ShareSpaces: Eine eige­ne Welt, in der Büro­räu­me mit ande­ren geteilt wer­den kön­nen. Der Vor­teil: Fle­xi­bi­li­tät beim Arbeits­um­feld und die gute Mög­lich­keit, inspi­rie­ren­de Men­schen zu tref­fen und Busi­ness-Kon­tak­te zu knüpfen.

Wer ein Büro in Ber­lin mie­ten möch­te, kann sich zeit­lich fest­le­gen, muss es jedoch nicht. Rund um den Pots­da­mer oder Alex­an­der­platz gibt es unzäh­li­ge Büro­räum­lich­kei­ten zur tem­po­rä­ren Mie­te. Wer möch­te, kann einen impo­san­ten Blick über die Stadt genie­ßen und sich bei­spiels­wei­se direkt am Bran­den­bur­ger Tor ein­quar­tie­ren. Ber­lin hat mit sei­nen zwölf Stadt­be­zir­ken viel zu bie­ten, denn jeder ver­sprüht einen indi­vi­du­el­len Charme. Wie His­to­rie und moder­nes Design krea­tiv auf­ein­an­der­tref­fen kön­nen, zeigt das neue Raum­kon­zept des IT-Dienst­leis­tungs­zen­trums (ITDZ) des Lan­des Ber­lin. Hier tref­fen Prak­ti­ka­bi­li­tät und Ästhe­tik mit smar­ten Tech­nik- und Nut­zungs­mög­lich­kei­ten auf­ein­an­der. Wer sich durch die­sen eigen­wil­li­gen Vibe inspi­rie­ren las­sen möch­te, kann sich in unmit­tel­ba­rer Nähe des ITDZ in eine der zahl­rei­chen frei­en Büro­flä­chen einmieten.

Nie gab es mehr Start-up-Potenzial

Der Start-up-Ver­band zeigt in sei­ner Stu­die von 2021, dass es deutsch­land­weit ein enor­mes Grün­dungs­po­ten­zi­al gibt. Lan­ge war Ber­lin an der Spit­ze, mitt­ler­wei­le muss sich die Haupt­stadt aber mit Nord­rhein-West­fa­len als Grün­dungs­mek­ka mes­sen. Den­noch hat Ber­lin vie­le Vor­zü­ge. Auf­fäl­lig ist, dass sich Start-ups aus dem Ener­gie­be­reich, der Krea­tiv­wirt­schaft oder dem Gesund­heits­we­sen sowie IKT beson­ders häu­fig in der Haupt­stadt ansiedeln.

Dass vor allem die Gesund­heits-IT gro­ße Zukunfts­chan­cen besitzt, zeigt die Aus­rich­tung der con­HIT. Die wich­ti­ge Fach­mes­se in Euro­pa zu die­sem The­ma wird in Ber­lin aus­ge­rich­tet. Außer­dem mau­sert sich die Stadt zusam­men mit der Regi­on Bran­den­burg zum inno­va­ti­ven Vor­rei­ter in den Berei­chen IT und Elek­tro­nik. Einen Mei­len­stein dafür setz­te die Lan­des­re­gie­rung mit der Unter­stüt­zung des Bau­vor­ha­bens von Elon Musk. Seit­dem ist Berlin/Brandenburg für sei­ne Inno­va­tio­nen in punc­to Umwelt­tech­no­lo­gien über die Lan­des­gren­zen hin­aus bekannt.

Berlin entwickelt sich zur KI-Hauptstadt

An der künst­li­chen Intel­li­genz for­schen nicht nur klu­ge Köp­fe im Sili­con Val­ley, son­dern auch in Ber­lin. Erfolgs­ge­schich­ten gibt es bereits eini­ge, wie bei­spiels­wei­se Con­Bo­tics. Das jun­ge Ber­li­ner Unter­neh­men schaff­te die Ent­wick­lung eines auto­ma­ti­sier­ten „MalerRo­bo­ters“ und beleg­te damit den drit­ten Platz des BPW 2021 (Busi­ness Plan Wett­be­werb). In Sachen Digi­ta­li­sie­rung hat Ber­lin aller­dings noch mehr zu bie­ten. Das digi­ta­le Start-up des Jah­res 2021: medi­ai­re. Es schaff­te mit sei­ner neu­en Tech­no­lo­gie eine Mög­lich­keit für die auto­ma­ti­sier­te Aus­wer­tung radio­lo­gi­scher Auf­nah­men. Dem KI-basier­ten Dia­gno­se-Report-Sys­tem gelingt es inner­halb weni­ger Minu­ten, effi­zi­ent Bild­in­for­ma­tio­nen aus­zu­wer­ten. Damit könn­ten zukünf­tig enor­me Per­so­nal­kos­ten ein­ge­spart wer­den. Ein digi­ta­ler Coach für Erwach­se­ne, um früh­zei­tig Gesund­heits­pro­ble­me zu erken­nen, wur­de eben­falls in Ber­lin ent­wi­ckelt. Dafür gab es sogar den drit­ten Platz beim BPW 2022. „Mio Health“ bie­tet Hil­fe­stel­lun­gen beim Umgang mit Erkran­kun­gen und gibt wesent­li­che Tipps für den Alltag.

Inter­ak­tiv geht es auch in der Ver­hal­tens­the­ra­pie zu. In Ber­lin wur­de eine Tool­box ent­wi­ckelt, die Impul­se bei der Selbst­be­ob­ach­tung mit Unter­stüt­zung the­ra­peu­ti­scher Mate­ria­li­en gibt. Für die spie­le­ri­sche und gut durch­dach­te Auf­be­rei­tung wur­de das Pro­jekt „Mini­me“ sogar mit dem zwei­ten Platz beim BPW aus­ge­zeich­net. Der ers­te Platz ging eben­falls an eine smar­te Lösung aus der Rubrik Gesund­heits­we­sen: die App „memo­dio“. Sie soll bei der Früh­erken­nung und Prä­ven­ti­on von Demen­z­er­kran­kun­gen hel­fen und bie­tet auch ein digi­ta­les Therapieprogramm.

Nicht nur in den Berliner Coworking Spaces lassen sich schnell neue Kontakte knüpfen. Abbildung: Tumisi, Pixabay

Nicht nur in den Ber­li­ner Cowor­king Spaces las­sen sich schnell neue Kon­tak­te knüp­fen. Abbil­dung: Tumi­si, Pixabay

Berliner Sparkasse unterstützt Gründer

Dass sich ganz Ber­lin auf die Grün­der freut und sie unter­stützt, zeigt das Enga­ge­ment der Unter­neh­men vor Ort. Die Spar­kas­se Ber­lin lobt regel­mä­ßig einen Grün­der­preis aus. 2021 ging er an das jun­ge Unter­neh­men „Aumio“. Auch hier zeigt sich: Gesund­heit und IT sind in Ber­lin eng mit­ein­an­der ver­bun­den. Das Unter­neh­men kre­ierte eine App, wel­che die men­ta­le Gesund­heit von Kin­dern spie­le­risch för­dert und die Acht­sam­keit erhöht. Kin­der wer­den mit­hil­fe der kind­ge­rech­ten Anwen­dun­gen zu mehr Bewe­gung, weni­ger Stress und einem gesun­den Lebens­stil ermutigt.

Berlin winkt mit Gründungs- und Start-up-Förderung

Die Senats­ver­wal­tung für Wirt­schaft, Ener­gie und Betrie­be hat für Grün­dungs­wil­li­ge in Ber­lin einen Trumpf in der Hand: zahl­rei­che För­der­pro­gram­me. Neben der finan­zi­el­len För­de­rung gibt es Grün­der­zen­tren, Ver­an­stal­tun­gen und Semi­na­re für Grün­der, Bera­tun­gen und Coa­chings sowie wich­ti­ge Anlauf­stel­len für Grün­dungs­ge­sprä­che. Gemein­sam mit der Inves­ti­ti­ons­bank Ber­lin ste­hen ver­schie­de­ne For­de­run­gen für Exis­tenz­grün­der in Form von Dar­le­hen, Zuschüs­sen, Betei­li­gun­gen oder Bürg­schaf­ten zur Ver­fü­gung. Das Grün­dungs­vor­ha­ben kann mit einem Dar­le­hen von bis zu 1,5 Mil­lio­nen Euro zu ver­güns­tig­ten Kon­di­tio­nen unter­stützt werden.

Berliner Randbezirke bieten Sparpotenzial

Wäh­rend der Grün­dung ist das Bud­get häu­fig knapp bemes­sen. Auch wenn es För­der­mög­lich­kei­ten gibt, ver­su­chen vie­le Start-ups, zu Beginn ihrer Unter­neh­mens­his­to­rie kräf­tig zu spa­ren. Ber­lin bie­tet dafür bei der Büro­mie­te vie­le Optio­nen. Eine Mög­lich­keit ist das Tei­len der Büro­flä­che mit ande­ren krea­ti­ven Köp­fen. Das schafft nicht nur Gele­gen­hei­ten für neue Kon­tak­te, son­dern ent­las­tet das Bud­get. Wer eine Büro­flä­che allein nut­zen will, fin­det in den Außen­be­zir­ken Ber­lins zahl­rei­che güns­ti­ge Optio­nen. In Köpe­nick, Schö­ne­wei­de usw. gibt es schö­ne Ecken, die oft einen Blick aufs Was­ser oder ins Grün bie­ten. Auch das Stadt­zen­trum ist mit der U-Bahn schnell und kos­ten­güns­tig zu erreichen.

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