Face­book hat eine neue Büro­land­schaft im Sony Cen­ter am Pots­da­mer Platz in Ber­lin eröff­net. Deko­riert mit viel Lokal­ko­lo­rit, bie­tet sie bis zu 50 Mit­ar­bei­tern der Abtei­lung Apps und Ser­vices Platz.

Facebook: Blick in die offene Bürolandschaft.

Blick in die offe­ne Büro­land­schaft.

Facebook: Im Essbereich gibt es einen eigenen Späti. Von oben schaut Big Brother durch die Überwachungskamera.

Im Ess­be­reich gibt es einen eige­nen Spä­ti. Von oben schaut Big Bro­ther durch die Über­wa­chungs­ka­me­ra.

Facebook: Die Besprechungsräume tragen die Namen berühmter Orte, Politiker, Dichter und Denker.

Die Bespre­chungs­räu­me tra­gen die Namen berühm­ter Orte, Poli­ti­ker, Dich­ter und Den­ker.

Facebook: Ort zum Entspannen – mit Blick auf die Philharmonie.

Ort zum Ent­span­nen – mit Blick auf die Phil­har­mo­nie.

Facebook: Die Berliner Künstlerin Natalya Posukhova gestaltete die Instagram-Wand.

Die Ber­li­ner Künst­le­rin Nata­lya Posuk­ho­va gestal­te­te die Insta­gram-Wand.

Facebook: Hommage an die East Side Gallery, gestaltet vom Künstler Mark Jung.

Hom­mage an die East Side Gal­le­ry, gestal­tet vom Künst­ler Mark Jung.

Das neue Büro wur­de nötig, nach­dem die erst 2012 bezo­ge­nen Räu­me am Pari­ser Platz für das gewach­se­ne Team zu klein gewor­den waren. Nur weni­ge Schrit­te wei­ter vom Regie­rungs­vier­tel ent­fernt als die schon exis­tie­ren­de Ber­li­ner Nie­der­las­sung spielt der neue Stand­ort eine wich­ti­ge Rol­le für den regel­mä­ßi­gen Aus­tausch mit Poli­tik und Wirt­schaft.

East Side Gallery im Büro

Wie in all sei­nen Büros welt­weit setzt das sozia­le Netz­werk in Ber­lin bei der Gestal­tung auf loka­le Künst­ler. Pas­send zum geschichts­träch­ti­gen neu­en Stand­ort am eins­ti­gen Ver­lauf der Ber­li­ner Mau­er befin­det sich im Büro eine 40 Meter lan­ge abs­trak­te Inter­pre­ta­ti­on der East Side Gal­le­ry des Erfur­ter Künst­lers Marc Jung. Der Mix aus gemal­ten und gespray­ten Neon­far­ben sowie die ver­schie­de­nen Struk­tu­ren stel­len einen Bezug zur Stadt her und sol­len die Viel­falt der Men­schen auf Face­book sym­bo­li­sie­ren.

Späti in der Küche

Noch wei­te­re loka­le Bezü­ge las­sen sich im Büro ent­de­cken. So tra­gen bei­spiels­wei­se alle Kon­fe­renz­räu­me Namen berühm­ter Ber­li­ner Orte, gro­ßer deut­scher Poli­ti­ker oder wich­ti­ger Dich­ter und Den­ker. Ein zen­tra­ler Bestand­teil des neu­en Büros ist auch die „What‘s on your mind“-Wand, auf der sich Besu­cher ver­ewi­gen kön­nen, um so Stück für Stück eine Art ana­lo­ges Face­book zu erschaf­fen. Im Ein­gangs­be­reich befin­det sich zudem eine von der Ber­li­ner Künst­le­rin Nata­lya Posuk­ho­va gestal­te­te Insta­gram-Wand, die unter dem Mot­to #Ickeship­love typi­sche Ber­li­ner Moti­ve ver­bin­det, etwa den Ber­li­ner Bär, den Spä­ti oder die Ober­baum­brü­cke.

Work in Progress bei Facebook

Ande­re Ele­men­te, die in Büros des Sozia­len Netz­werks auf der gan­zen Welt nicht feh­len dür­fen, sind auch am neu­en Stand­ort zu fin­den. Offe­ne Arbeits­be­rei­che sol­len – frei von Hier­ar­chien – dyna­mi­sche Arbeits­pro­zes­se schaf­fen und Team­work för­dern. Decken­ver­klei­dun­gen, die den Blick auf Roh­re, Stahl und Roh­bau ver­ste­cken wür­den, gibt es nicht. Dem Leit­satz „This jour­ney is only 1 % finis­hed“ fol­gend, sym­bo­li­siert dies das Unvoll­ende­te.