Digi­ta­li­sie­rung ist in allen Berei­chen der Arbeits­welt eines der Top­the­men. Unter ande­rem beein­flusst sie auch unse­re Art Ter­mi­ne zu ver­ein­ba­ren, erläu­tert Gabrie­le Otti­no, Mana­ging Direc­tor beim Schwei­zer Online-Dienst­leis­ter Dood­le.

Doodle

Datum und Teil­neh­mer des geplan­ten Ter­mins sind über­sicht­lich ange­ord­net und jeder­zeit ein­seh­bar. Inter­net­zu­gang vor­aus­ge­setzt. Foto: Dood­le

Doodle

Gabrie­le Otti­no, Mana­ging Direc­tor von Dood­le. Foto: Dood­le

Die digi­ta­le Kom­mu­ni­ka­ti­on hat in den letz­ten Jah­ren vie­le Mög­lich­kei­ten geschaf­fen, mit denen wir die Pro­zes­se unse­rer Arbeit effi­zi­en­ter gestal­ten kön­nen. Vie­le neue Tools haben das Office-Manage­ment ver­ein­facht und spa­ren uns Zeit. E-Mails, Chats oder das Video­te­le­fo­nie­ren sind nicht mehr aus unse­rem Arbeits­all­tag weg­zu­den­ken. Im Gegen­teil: Sie ver­flech­ten sich tech­nisch immer mehr.

Digital Termine planen

Wenn es um das Pla­nen von Ter­mi­nen zwi­schen meh­re­ren Per­so­nen geht, kann das schnell viel Zeit kos­ten. Einen Ter­min inner­halb einer grö­ße­ren Grup­pe zu ver­ein­ba­ren, macht oft zig E-Mails not­wen­dig, die hin- und her­ge­schickt wer­den. Denn Ter­mi­ne müs­sen per­ma­nent aufs Neue abge­stimmt wer­den. Vor die­sem Hin­ter­grund wur­de vor zehn Jah­ren Dood­le ent­wi­ckelt. Die Idee: eine ska­lier­ba­re Tech­no­lo­gie ent­wi­ckeln, die vor allem durch Ein­fach­heit bei der Ter­min­fin­dung besticht.

Dood­le ver­ein­facht Abstim­mun­gen, indem ein Teil­neh­mer online in drei ein­fa­chen Schrit­ten eine Ter­min­um­fra­ge ein­stellt und die ande­ren Teil­neh­mer zur Abstim­mung ein­lädt. Die­se müs­sen dann nur noch ihre pas­sen­den Mög­lich­kei­ten ankli­cken. Dar­auf­hin zeigt Dood­le dem Erstel­ler nach been­de­ter Umfra­ge auto­ma­tisch den best­mög­li­chen Ter­min an.

Doodle-Termine bringen Menschen zusammen

So ver­ein­facht Dood­le das Zusam­men­kom­men von Men­schen – unab­hän­gig davon, ob es sich um zu ver­ein­ba­ren­de Tele­fon­ter­mi­ne, Ver­ab­re­dun­gen zum Lunch oder aber Busi­ness-Mee­tings han­delt. Doch der Dienst kann noch mehr als nur Ter­mi­ne fest­zu­le­gen. Es kön­nen auch Abstim­mun­gen per Text­um­fra­ge durch­ge­führt wer­den. Bei­spiels­wei­se zur Bestim­mung, in wel­chem Restau­rant man sich mit den Kol­le­gen zum Lunch trifft.

Künstliche Intelligenz

Dood­le hat sich inzwi­schen zu einer Com­mu­ni­ty von 26 Mil­lio­nen akti­ven Nut­zern im Monat ent­wi­ckelt. Doch nicht nur die Nut­zer­grup­pe wächst, auch die Soft­ware­ent­wick­lung schrei­tet mit immer schnel­ler vor­an. Men­schen erwar­ten, dass Soft­ware ihnen immer mehr Schrit­te abnimmt, im Ide­al­fall per­so­na­li­siert auf ihre Gewohn­hei­ten und Bedürf­nis­se. Dies pas­siert heu­te vor allem über den Ein­satz von künst­li­cher Intel­li­genz. Durch sie lernt Soft­ware, was die Nut­zer wirk­lich machen wol­len.

Dood­le hat vor eini­ger Zeit das Start-up Mee­kan über­nom­men. Der intel­li­gen­te Chat­bot Mee­kan schlägt mög­li­che Ter­mi­ne vor und erkennt selbst­stän­dig, wann güns­ti­ge Zeit­fens­ter für ein Tref­fen frei wären. Bei­spiels­wei­se regis­triert er, wann es Zeit­räu­me gibt, in denen nie ein Mee­ting ver­ein­bart wur­de. Die­se schlägt er dann auch mög­lichst nicht vor. Momen­tan assis­tiert Mee­kan bei der Erstel­lung von Ter­mi­nen in den Messa­ging-Diens­ten Slack, Micro­soft-Team und Hip­chat.