Nach Goo­g­les Büro in Tel Aviv und dem Goog­le-Cam­pus in Dub­lin hat das Schwei­zer Archi­tek­tur- und Design­bü­ro Evo­lu­ti­on Design das Inte­ri­eur der Nürn­ber­ger Fir­men­zen­tra­le der Team­bank gestal­tet.

Es grünt so grün in einer der „Home­ba­ses“. Foto: Team­Bank AG/easyCredit

Etwas ande­rer Ort für eine kur­ze Bespre­chung: Mini mit Blick auf Bild­schirm. Foto: Team­Bank AG/easyCredit

Arbeit an Sitz-Steh-Tischen mit Blick auf eine Markt­sze­ne. Foto: Team­Bank AG/easyCredit

„Meet & Crea­te Zones“ kommt im Inte­ri­eur­kon­zept eine gro­ße Bedeu­tung zu. Foto: Team­Bank AG/easyCredit

Die Baris­ta-Bar fun­giert als Treff­punkt. Foto: Team­Bank AG/easyCredit

Ins­ge­samt 15.000 m2 Flä­che umfasst das Büro­ge­bäu­de auf drei Eta­gen. Die größ­te Her­aus­for­de­rung stell­te für die Team­bank – bekannt durch ihr Pro­dukt easy­Credit – der Wech­sel von einem tra­di­tio­nel­len Arbeits­um­feld mit geschlos­se­nen Ein­zel- und Grup­pen­bü­ros und zuge­teil­ten Arbeits­plät­zen zu einem akti­vi­täts­ba­sier­ten Arbeits­um­feld ohne fes­ten Arbeits­platz dar. Dafür wur­de das Gebäu­de in „Home­zo­nes“ und „Meet & Crea­te Zones“ unter­teilt. Jede „Home­zo­ne“ ver­fügt über eine indi­vi­du­el­le Mischung aus ver­schie­de­nen Arbeits­platz­ty­po­lo­gi­en, um die täg­li­chen Auf­ga­ben der Mit­ar­bei­ter und deren jewei­li­ge Bedürf­nis­se indi­vi­du­ell zu unter­stüt­zen.

Tei­len statt besit­zen

Auf Basis einer umfang­rei­chen Ana­ly­se der Arbeits­sti­le und Bele­gungs­ra­ten wur­de eine Desks­ha­ring-Rate von 75 Pro­zent ein­ge­führt. Dadurch konn­te mehr Flä­che für die „Meet & Crea­te Zone“ gewon­nen wer­den. Die­ser Bereich soll als wich­ti­ger Trei­ber für Krea­ti­vi­tät und Inno­va­ti­on fun­gie­ren. Er besteht aus infor­mel­len und kom­mu­ni­ka­ti­ons­för­dern­den Treff­punk­ten, die den spon­ta­nen Ide­en­aus­tausch för­dern.

Leb­haf­tes City-Flair

Die gebäu­de­in­ter­ne Funk­ti­ons­or­ga­ni­sa­ti­on bezieht ihre Inspi­ra­ti­on von der Struk­tur einer Stadt. Umge­setzt wur­de sie in Form eines Mit­ar­bei­ter­re­stau­rants und einer Baris­ta-Bar mit Markt­platz­cha­rak­ter sowie der „Home­zo­ne“ mit unter­schied­lich gestal­te­ten „Home­ba­ses“, wel­che indi­vi­du­el­le Nach­bar­schaf­ten für die Mit­ar­bei­ter zum Arbei­ten schaf­fen. Außer­dem wur­de die Stadt­in­spi­ra­ti­on in Form des inne­ren Rings des Gebäu­des als „Meet & Crea­te Zone“ rea­li­siert. All die­se öffent­li­chen Berei­che sind Teil des Stadt­kon­zep­tes, das an die Idee von beleb­ten Stra­ßen­sze­nen und Parks ange­lehnt ist und eine direk­te und ein­fa­che Kom­mu­ni­ka­ti­on zwi­schen allen Mit­ar­bei­tern ermög­licht.