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OFFICE ROXX Mag #02.26 erschienen

Out now: Die neue Aus­ga­be des OFFICE ROXX Mag ist da! Das Spe­cial wid­met sich dies­mal dem The­ma „Smart Office”. Chef­re­dak­teur Robert Neh­ring stimmt auf die 219. Aus­ga­be ein.

OFFICE ROXX Mag #02.26 Cover. Abbildung: OFFICE ROXX

Künstlich

Daheim zu zwei­en. Was tun gegen den Bevöl­ke­rungs­schwund? Mehr Home­of­fice! Das legt zumin­dest eine Ifo-Stu­die nahe: Die Gebur­ten­zif­fer lie­ge in Haus­hal­ten mit Heim­bü­ro im Schnitt 14 Pro­zent höher als in sol­chen ohne. Als hät­te es noch eines Bewei­ses dafür bedurft, dass im Home­of­fice auch wirk­lich flei­ßig gear­bei­tet wird. Da wird die Ver­ein­bar­keit groß­ge­schrie­ben und gutes Team­work an den Tag gelegt.

Viel­leicht muss man fürs Schä­fer­stünd­chen aber bald gar nicht mehr ins Home­of­fice, son­dern kann das auch easy im Büro erle­di­gen. Also, sogar mit Erlaub­nis. In Schwe­den wird das der­zeit wie­der dis­ku­tiert. Dort dür­fen vie­le Ange­stell­te eine Stun­de ihrer Wochen­ar­beits­zeit für die Gesund­heits­för­de­rung auf­wen­den. Sie kön­nen dann Sport machen, sich mas­sie­ren las­sen usw. In der schwe­di­schen Kom­mu­ne Älv­da­len wur­de nun gefor­dert, die­se Zeit auch für „Inti­mi­tä­ten“ nut­zen zu dür­fen. Nicht ganz unei­gen­nüt­zig übri­gens: Die 7.000-Seelen-Gemeinde schrumpft kontinuierlich.

Künst­li­che Intel­li­genz. Ach die Lie­be – welch eine wun­der­ba­re Erfin­dung der Roman­tik. Heu­te spielt dage­gen in vie­len Lie­bes­be­zie­hun­gen KI eine gro­ße Rol­le. Eine aktu­el­le Bit­kom-Stu­die hat gezeigt, dass bereits 37 Pro­zent der unter 30-Jäh­ri­gen Chat­bots für Bezie­hungs­fra­gen nut­zen. Für 32 Pro­zent von ihnen ist KI manch­mal eine digi­ta­le Bezugs­per­son. 15 Pro­zent füh­len mit­un­ter eine per­sön­li­che, emo­tio­na­le Ver­bun­den­heit zu ihr. 16 Pro­zent der U30er machen sich Sor­gen, emo­tio­nal abhän­gig von KI zu wer­den. Fünf Pro­zent aller befrag­ten Män­ner und vier Pro­zent der Frau­en nut­zen übri­gens bereits einen KI-Ava­tar als vir­tu­el­len Part­ner. 18 Pro­zent kön­nen sich vor­stel­len, einen sol­chen „AI Com­pa­n­ion“ künf­tig zu nutzen.

Smart Office. Ihm ist das Spe­cial die­ser Aus­ga­be gewid­met. Und natür­lich geht es auch dort wesent­lich um künst­li­che Intel­li­genz. Dass sie rie­si­ges Poten­zi­al hat, aber auch eine gro­ße Schat­ten­sei­te, hat sich mitt­ler­wei­le her­um­ge­spro­chen. Kürz­lich muss­te Anthro­pic sein stärks­tes Modell „Clau­de Mythos“ stop­pen, weil es Sicher­heits­lü­cken nutz­te, Schutz­me­cha­nis­men umging und eigen­stän­dig Nach­rich­ten ver­schick­te. KI-Pan­nen im Unter­neh­mens­um­feld sind längst kei­ne Sel­ten­heit mehr. Daten gehen ver­lo­ren. Ver­trau­li­che Daten wer­den sichtbar.

AI-Slop. Ein wei­te­res gro­ßes Pro­blem stellt der KI-gene­rier­te Con­tent-Müll dar, der das Inter­net flu­tet. Man nennt das AI-Slop. Inhalts­lo­ser, red­un­dan­ter Text- und Bil­der­brei – so weit wie der Oze­an, so tief wie eine Pfüt­ze. Die Hälf­te des Inter­net-Con­tents soll bereits aus KI-Sys­te­men stam­men. Der vie­le Con­tent-Müll führt zu Ver­trau­ens­ver­lust und Des­in­ter­es­se. KI-Vor­schlä­ge ein­fach ins Netz zu bal­lern oder in die Run­de zu schi­cken ist ein­fach. Um aus ihnen gute, fak­ten­ge­prüf­te, brauch­ba­re Inhal­te zu machen, bedarf es oft mehr Zeit, als Letz­te­re gleich selbst zu produzieren.

Was eben­falls auf der Stre­cke bleibt, ist die Fähig­keit zum kri­ti­schen Den­ken. Es bil­det sich kei­ne Urteils­kraft mehr, wo zum Bei­spiel die Text­pro­duk­ti­on der Maschi­ne über­las­sen wird. Wer etwas schreibt, muss nach­den­ken – dar­über, was, wie und war­um er es fest­hält. So ler­nen und begrei­fen wir. Oft kann man nur beur­tei­len, was man auch ohne KI schrei­ben könnte.

Die über­mä­ßi­ge Nut­zung von KI-Tools legt gan­ze Hirn­re­gio­nen lahm. Eine MIT-Stu­die hat gezeigt, dass sich Stu­die­ren­de, die einen Essay mit­hil­fe von ChatGPT geschrie­ben hat­ten, im Nach­gang an nahe­zu nichts von ihrem Text erin­nern konn­ten. Die Grup­pe, die ohne KI geschrie­ben hat­te, konn­te ihre Essays fast wört­lich rezi­tie­ren. Viel­leicht ist auch das ein Grund dafür, wes­halb die KI-Nut­zung in den USA der­zeit rück­läu­fig sein soll.

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