Robert Nehring hat nicht viel von Marcel Proust gelesen, stellt aber ebenfalls gern viele Fragen. Interessanten Persönlichkeiten aus dem Büroumfeld schickt er auch mal einen Fragebogen. Diesmal antwortete Patrik Metzger, Country Manager Germany von Alvero Büromöbelvermietung.

Patrik Metzger, Country Manager Germany bei Alvero Büromöbelvermietung. Abbildung: Marius Becker/Alvero
ARBEITEN
1. Bitte beschreiben Sie Ihren Arbeitsplatz.
Mein Arbeitsplatz ist bewusst funktional gestaltet. Ich arbeite überwiegend im Büro, Homeoffice nutze ich nur selten. Der räumliche Abstand zwischen Zuhause und Arbeit ist mir wichtig.
Wir arbeiten in kombinierten Büro- und Gewerbeeinheiten. Das ist kein Zufall. So sind kaufmännischer Bereich und Logistik eng verzahnt. Unsere Logistik ist eines unserer wichtigsten Assets. Sie muss reibungslos funktionieren. Der Standort unterstützt genau diese Abstimmung. Von außen wirken wir eher wie eine zuverlässige Speditions-Power-Maschine. Nicht wie ein fancy Office. Das passt zu unserer Arbeitsweise.
2. Wie kommen Sie zur Arbeit?
Ich komme mit dem Pkw zur Arbeit. Die Strecke vom Kölner Süden in den Kölner Westen wäre mit anderen Verkehrsmitteln zu zeitintensiv. Das Auto ist für mich aktuell die pragmatischste Lösung.
3. Wo arbeiten Sie am liebsten?
Ich arbeite am liebsten im Büro, wenn es um konzentriertes Arbeiten geht. Für Telefonate nutze ich häufig das Auto. Auf längeren Autofahrten bin ich oft am kreativsten. Der gleichmäßige Rhythmus hilft mir beim Denken.
4. Wie viele Videocalls haben Sie pro Woche und wie viel Zeit verbringen Sie mit diesen?
Ich habe vergleichsweise wenige Videocalls pro Woche. Wir arbeiten in Deutschland sehr autark. Meistens erfolgt die Abstimmung bei uns face to face. Das ist effizienter und direkter.
5. Wie viele Stunden verbringen Sie im Schnitt pro Woche in Social-Media-Kanälen?
Ehrlich gesagt: zu viele. Ich erwische mich immer wieder dabei, auf Instagram Zeit zu verlieren. Linkedin nutze ich unterschiedlich intensiv. Dort ist es klar beruflich motiviert.
6. Wie viele Stunden arbeiten Sie im Schnitt pro Woche?
Im Schnitt sind es etwa 50 Stunden pro Woche.
7. Ihre drei Lieblingsreferenzen von Alvero?
Die sind sehr unterschiedlich: Der 1. FC Köln ist für mich emotional besonders wichtig. Die langjährige Zusammenarbeit, unser Engagement als Sponsor und Partner sowie die klare Verbindung zu Köln spielen hier eine große Rolle. Als Kölner Unternehmen mit holländischen Wurzeln verbindet diese Referenz lokale Identität mit internationaler Herkunft.
Rivvers steht für eine wachsende, langfristige Partnerschaft. Sie entwickelt sich seit mehreren Jahren stabil und auf Augenhöhe. Und der NATO-Gipfel 2025 zeigt unsere Leistungsfähigkeit. Er steht für Skalierung, Verlässlichkeit und operative Exzellenz unter höchstem Druck.
8. Ihre drei Lieblingsmöbel, die Alvero vermietet?
Das ist schwer zu beantworten. Wir vermieten über zwei Millionen Objekte. Zudem spielt das einzelne Möbel bei uns eine untergeordnete Rolle. Unser Fokus liegt auf Schnelligkeit und Lösungskompetenz. Wenn ich dennoch drei nennen müsste, wären es der Eames Plastic Chair, der Vitra EA 109 und unser modulares Tischsystem.
9. Hat Mieten das Potenzial, im Büro das neue Kaufen zu werden?
Ja, auf jeden Fall. Mieten ist flexibler, nachhaltiger und bietet finanzielle Anreize, die Kaufen nicht leisten kann. Büromietverträge werden immer kürzer. Anforderungen an Arbeit und Arbeitswelten ändern sich schneller. In diesem Umfeld ist Miete eine der effektivsten Lösungen.
10. Warum haben sich Mietmöbel im Büro bisher noch nicht durchgesetzt? Das Thema ist nicht neu und es fehlte auch nicht an entsprechenden Start-ups.
Das stimmt und auch wir sind ja nicht neu auf dem deutschen Markt. Viele Ansätze sind an der operativen Realität gescheitert. Flexibilität funktioniert nur, wenn sie zuverlässig ist. Genau das wurde oft unterschätzt. Meist wurde vom Möbel aus gedacht und nicht vom Betrieb des Kunden aus.
Ein zentraler Faktor ist für uns die Logistik. Eigene Lkw, eigene, geschulte Fahrer und die enge Vernetzung der Lagerstandorte sind entscheidend. Gesteuert wird das über ein funktionierendes Möbelmanagementsystem, das Verfügbarkeit, Umläufe und Timing sicherstellt. Hinzu kommt der Wandel im Büroimmobilienmarkt. Erst in den vergangenen zehn Jahren haben sich kürzere Mietlaufzeiten etabliert. Unternehmen müssen heute schneller reagieren und Flächen häufiger anpassen.
Parallel ist das Thema Nachhaltigkeit deutlich wichtiger geworden. Ressourcenschonung, Wiederverwendung und flexible Nutzung spielen eine größere Rolle als früher. Erst das Zusammenspiel aus veränderten Marktbedingungen, gestiegenem Nachhaltigkeitsbewusstsein und operativer Exzellenz macht Mietmöbel heute wirklich relevant.

Beim NATO-Gipfel 2025 in Den Haag hat Alvero den Plenarsaal mit Möbeln ausgestattet. Abbildung: Alvero
11. Alvero, Ahrend, Vepa – warum scheinen niederländische Büromöbelanbieter den deutschen etwas bei der ökologischen Nachhaltigkeit voraus zu haben?
Ich sehe dafür mehrere Gründe. In den Niederlanden spielt der gesetzliche Rahmen eine wichtige Rolle. Themen wie Kreislaufwirtschaft, Wiederverwendung und Ressourceneffizienz wurden dort früher politisch verankert und klar adressiert. Das schafft Planungssicherheit und setzt Unternehmen unter positiven Handlungsdruck.
Hinzu kommt ein ausgeprägtes ökologisches Grundbewusstsein. Nachhaltigkeit wird gesellschaftlich stärker als gemeinschaftliche Aufgabe verstanden. Nicht als Zusatz, sondern als Selbstverständnis. Viele niederländische Anbieter denken deshalb konsequent in Kreisläufen, über den gesamten Lebenszyklus hinweg. Von Design und Materialwahl bis Rücknahme und Wiederverwendung.
In Deutschland lag der Fokus lange stärker auf Produktperfektion und Ingenieursleistung. Nachhaltigkeit wurde später systematisch integriert. Heute nähern sich beide Märkte an. Aber der niederländische Vorsprung ist historisch, kulturell und regulatorisch gut erklärbar.
12. Welches Potenzial hat das Thema Refurbishing im Bereich Büromöbel?
Refurbishing hat im Büromöbelbereich großes Potenzial. Vor allem aus Nachhaltigkeitsperspektive. Gleichzeitig muss man differenzieren. Der Second-Life-Markt ist in bestimmten Segmenten bereits gesättigt. Das Potenzial liegt weniger im bloßen Wiederverkauf, sondern mehr in der gezielten Aufbereitung für konkrete Nutzungsszenarien. Refurbishing funktioniert dort gut, wo Qualität, Standardisierung und Logistik zusammenspielen. Also bei Möbeln mit langer Lebensdauer und klarer Wiederverwendbarkeit. Richtig eingesetzt, ergänzt Refurbishing Neumöbel sinnvoll – nicht als Ersatz für alles, sondern als Teil eines ganzheitlichen Nutzungskonzepts.
13. Bald kommt der digitale Produktpass – ein Gamechanger?
Absolut. Vor allem für Branchen, die langfristig, zirkulär und datenbasiert arbeiten wollen. Entscheidend wird jedoch die Art der Dokumentation sein. Ein Produktpass entfaltet nur dann Wirkung, wenn er praxisnah, aktuell und systemisch eingebunden ist. Nicht als statisches Pflichtdokument, sondern als nutzbares Steuerungsinstrument.
Genau hier liegt aus meiner Sicht der Hebel. Transparenz hinsichtlich Materialien, Nutzung, Umläufe und Wiederverwendung schafft die Basis für echte Kreislaufmodelle. Wir arbeiten mit dem Alvero Möbel Management System bereits heute in diese Richtung. Möbel werden nicht nur inventarisiert, sondern über ihren gesamten Lebenszyklus dokumentiert. Für jedes einzelne Möbelstück entsteht ein DPP- und ESPR-konformer Pass. So wird der digitale Produktpass vom regulatorischen Muss zum operativen Mehrwert.
14. Wie war Ihr Eindruck von der Orgatec 2024?
Für mich war die Orgatec 2024 vor allem ein großes Klassentreffen der Branche: viele bekannte Gesichter, viel Austausch. Inhaltlich gab es jedoch wenige echte Neuigkeiten. Der große Innovationssprung blieb aus. Spürbar war, dass Knowledge-Themen stärker in den Fokus gerückt sind. Also Austausch, Einordnung und Orientierung. Positiv war, dass einige große Hersteller wieder präsent waren. Das hat der Messe gutgetan.
15. Seit einigen Jahren scheinen Büro- und Wohnmöbel miteinander zu verschmelzen. Wird im Office am Ende nur noch auf Sofas und Sesseln gearbeitet?
Nein, das glaube ich nicht. Schon einmal konzentriert auf einem Sofa gearbeitet? Mindestens der Rücken meldet sich, zumindest in meinem Alter. Ergonomische Möbel für fokussiertes Arbeiten werden bleiben. Sie sind kein Relikt, sondern eine Notwendigkeit. Wenn ich meinen Körper in eine sehr bequeme Position bringe, signalisiere ich mir selbst eher Erholung als Produktivität. Wohnlichkeit im Büro hat ihre Berechtigung. Aber konzentriertes Arbeiten braucht weiterhin klare, ergonomische Arbeitsplätze.
16. Das Homeoffice ist gekommen, um zu bleiben. Auch Dritte Orte scheinen sich etabliert zu haben. Wie wird sich das Thema mobile Arbeit wohl weiterentwickeln?
Mobile Arbeit wird bleiben. Aber sie wird gezielter eingesetzt werden. Homeoffice und Dritte Orte sind feste Bestandteile der Arbeitswelt. Nicht als Ersatz für das Büro, sondern als Ergänzung. Gleichzeitig bleibt die persönliche Zusammenkunft wichtig. Wir sind soziale Wesen: Austausch, Vertrauen und Kultur entstehen vor allem face to face.
Das Büro bleibt der Ort für Begegnung, Abstimmung und gemeinsame Entwicklung. Nicht für reine Anwesenheitspflicht. Es wird keinen vollständigen Backflip in Richtung 100 Prozent Präsenz geben. Entscheidend ist eine bewusste Balance zwischen Flexibilität und Zusammenkommen.
17. Auch in Deutschland zeichnen sich stellenweise Büroflächenrückgänge und neue Kernaufgaben für das Corporate Office ab. Wie sehen Sie das?
Auch wenn ich dafür von manchen Kollegen Gegenwind bekomme: Ich sehe diese Entwicklung positiv. Das Büro wird weniger reiner Arbeitsort. Und stärker ein Ort für Zusammenarbeit, Führung und Kultur. Genau hier spielen flexible Einrichtungskonzepte eine zentrale Rolle. Unternehmen wollen nur das bezahlen und nutzen, was wirklich gebraucht wird.
Bedarfe ändern sich schneller. Teams wachsen, schrumpfen oder arbeiten anders. Mietmöbel bieten dafür die notwendige Flexibilität. Flächen lassen sich anpassen, ohne langfristige Bindungen einzugehen. So wird weniger Fläche effizienter genutzt. Und jeder Quadratmeter Büro bekommt eine klarere Funktion.
18. Welche Auswirkungen können diese Entwicklungen auf die Büromöbelbranche haben?
Diese Entwicklungen werden die Büromöbelbranche spürbar verändern. Der Fokus verschiebt sich weg vom reinen Produktverkauf. Hin zu Nutzung, Flexibilität und Service. Möbel müssen anpassungsfähig sein. Schnell verfügbar. Und in verändernden Flächen funktionieren. Planbarkeit, Logistik und Lifecycle-Management gewinnen an Bedeutung. Ebenso transparente Kostenmodelle. Hersteller und Anbieter, die Nutzung statt Besitz denken, werden davon profitieren.
19. Zu den größten Fehlern der Büroeinrichtungsbranche gehört, …
… dass die Branche zu lange vom Produkt aus gedacht hat und gleichzeitig versucht hat, alles für alle zu sein. Zu oft stand das Möbel im Mittelpunkt. Nicht Nutzung, Betrieb und Veränderung. Hinzu kommen viele Me-too-Produkte. Zu wenig klare Spezialisierung und Profil. In einer dynamischen Arbeitswelt braucht es Fokus, operative Kompetenz und echte Relevanz statt Austauschbarkeit.
20. Die Zukunft des Fachhandels …
… liegt weniger im reinen Produktverkauf. Und stärker in Beratung, Umsetzung und Betrieb. Der Fachhandel wird zum Lösungsanbieter. Mit Verständnis für Nutzung, Prozesse und Veränderung.
21. Wie stellen Sie sich Büros im Jahre 2040 vor?
Büros im Jahr 2040 werden bewusster genutzt. Sie werden nicht größer sein, sondern klarer in ihrer Funktion. Sie sind Orte für Begegnung, Führung und Zusammenarbeit. Weniger für individuelle Routinen. Flächen, Möbel und Technik sind flexibel. Sie passen sich schnell an veränderte Bedarfe an. Nachhaltigkeit ist kein Zusatz mehr, sondern Standard über den gesamten Lebenszyklus hinweg. Das Büro wird ein bewusst gewählter Ort. Nicht Pflicht, sondern Mehrwert.

Mit dem 1. FC Köln verbindet Alvero eine langjährige Partnerschaft. Der Verein setzt sich sehr für ökologische Nachhaltigkeit ein. Abbildung: Alvero
22. Wie wird KI die Büromöbelbranche mittelfristig verändern?
KI wird die Büromöbelbranche mittelfristig deutlich verändern. Vor allem entlang der gesamten Wertschöpfungskette. In Produktion und Logistik wird sie Prozesse effizienter machen. Planung, Verfügbarkeit und Lieferketten lassen sich präziser steuern. Auch in Design und Produktentwicklung wird KI relevanter. Trends, Nutzungsmuster und Varianten können schneller analysiert und simuliert werden.
Besonders spannend ist der Einsatz im Betrieb. Datenbasierte Entscheidungen zu Nutzung, Auslastung und Lebenszyklen werden einfacher. KI ist dabei kein Ersatz für Erfahrung oder Gestaltung, sondern ein Werkzeug, um bessere, nachhaltigere und flexiblere Lösungen zu schaffen.
23. Was Sie schon immer einmal zur Entwicklung der Büroarbeit sagen wollten:
Fangt an, weniger über Ideologien zu diskutieren und mehr Realitätssinn an den Tag zu legen. Arbeit ist vielfältiger geworden. Und genau das sollte man akzeptieren. Manche Aufgaben brauchen Ruhe und Fokus. Andere leben vom Austausch und von Präsenz. Das Büro ist dabei kein Auslaufmodell. Aber auch kein Pflichtort. Wenn wir Büroarbeit funktional denken, entsteht ein Umfeld, das Menschen unterstützt, statt sie in Konzepte zu pressen.
24. Was halten Sie von New Work?
New Work ist als Idee wichtig. Aber nicht als Schlagwort. Der Kern von New Work ist aus meiner Sicht Selbstverantwortung, Sinn und Gestaltungsspielraum. Problematisch wird es dort, wo New Work auf Oberflächen reduziert wird. Auf Möbel, Farben oder Benefits. Gute Arbeit entsteht nicht durch Etiketten. Sondern durch klare Führung, Vertrauen und passende Rahmenbedingungen. Dann funktioniert New Work auch jenseits von Buzzwords.
25. Der Gen Z rate ich, …
… laut und fordernd zu bleiben. Die Gen X und die Generationen davor weiterhin zu challengen. Klar zu sagen, was sie will. Und die faulen Kompromisse der Vergangenheit zu hinterfragen. Stellt weiter alles infrage, was wir gelernt haben, als unverrückbar hinzunehmen. Dass Stress ein Lebenszweck sein muss. Dass nur zählt, wer 60 Stunden arbeitet. Reißt die Gedankenwände in den Betonköpfen ein. Seid dabei offen für Dialog. Schaut, was ihr von den vorherigen Generationen lernen könnt. Dann entsteht Fortschritt.
26. Woran arbeiten Sie gerade?
Aktuell arbeite ich vor allem an Prozessen und an einer Fünf-Jahres-Strategie für Alvero. Parallel bin ich stark in den Vertrieb involviert.
27. Ihr größter beruflicher Erfolg?
Mein größter beruflicher Erfolg ist weniger ein einzelner Titel oder Preis. Davon gab es einige. Entscheidend war die Erkenntnis, dass gute Führung immer den Menschen in den Mittelpunkt stellen muss. Und dass man aus Fehlern oft mehr lernt als aus Erfolg. Diese Einsicht prägt meine Arbeit bis heute.
28. Der größte Misserfolg?
Davon gab es einige. Der größte Misserfolg war für mich, eine Zeit lang nicht auf meine innere Stimme gehört zu haben. Ich habe meine Authentizität zugunsten vermeintlichen finanziellen Erfolgs verraten. Das war rückblickend der größte Fehler.
29. Insta oder Linkedin oder …?
Beides.
30. Lesen Sie noch Gedrucktes?
Ja, sehr viel sogar. Meist lese ich zwei Bücher parallel. Eines zur beruflichen Weiterentwicklung. Und eines, um den Kopf auszuschalten. Gern Modern Fantasy oder Ähnliches. Hauptsache mit Abstand zur verrückten Welt da draußen.
PRIVATES
31. Was würden Sie als „König von Deutschland“ zuerst ändern?
Ich würde zuerst an der Art arbeiten, wie wir miteinander diskutieren. Weniger Lagerdenken. Mehr Zuhören. Außerdem würde ich die junge Generation stärker in politische Entscheidungen einbinden. Wir müssen wieder Entscheidungen für ihre Zukunft treffen. Nicht über sie hinweg. Mit ihnen.
32. Was würden Sie gern können?
Ein Instrument spielen. Am liebsten Klavier oder Saxofon.
33. Wo würden Sie am liebsten leben?
Ach, ich mag es eigentlich ganz gern in Köln. In Deutschland bin ich schon viel rumgekommen und hab Köln klar als meine Wahlheimat ausgesucht. Ich fände, vielleicht nicht aktuell, aber grundsätzlich auch die USA spannend.
34. Wobei können Sie gut entspannen?
Beim Autofahren. Aber auch beim Lesen.
35. Ihr ursprünglicher Berufswunsch?
Tierarzt.
36. Ihre Hauptcharaktereigenschaft?
Verantwortungsbewusst.
37. Ihre Superkraft?
Ich kann Stimmungen in einem Raum recht schnell erfassen. Manchmal kann das auch hinderlich sein.
38. Ihre Hobbys oder Leidenschaften?
Meine Familie, Möbel und wenn ich Zeit dazu finde, allein im Café sitzen.
39. Ihre drei Dinge für die einsame Insel?
Ein Buch. Ein Messer. Eine Packung Streichhölzer.

Mietmöbel von Alvero gibt es auch bei Rivvers, einem Anbieter von Coworking- und Flex-Office-Räumen. Abbildung: Alvero
40. Ihre Lieblingskünstler?
David Bowie und Billy Joel.
41. Ihr Lieblingsbuch?
Das ist schwer zu beantworten. Ich lese viel, aber die meisten Bücher nur einmal. Ein einzelnes Lieblingsbuch habe ich daher nicht. Zu meinen Lieblingsautoren gehören Markus Heitz und Rebecca Gablé. Im fachlichen Kontext schätze ich Erin Meyer sehr. Vor allem wegen ihres klaren Blicks auf Kultur und Zusammenarbeit.
42. Ihr Lieblingsgericht?
Mein Lieblingsgericht ist sehr bodenständig. Die Küche meiner Heimat ist eher deftig. Und meine Wahlheimat Köln steht dem in nichts nach. Linsengemüse, so wie es meine Großmutter gekocht hat. Und klassisch rheinisch: Himmel un Äd.
43. Ihr Lieblingsgetränk?
Kaffee. Nicht unbedingt mein Lieblingsgetränk, aber definitiv mit Suchtfaktor.
44. Ihre Lieblingsweisheit?
Die Welt dreht sich immer weiter. Und stell dir vor, es funktioniert.
45. Haben Sie ein Lebensmotto?
Übernimm Verantwortung, schau nach vorn und get the shit done.
46. E-Auto oder Verbrenner, E-Bike oder …?
E-Auto. Auch wenn ich selbst derzeit noch einen Hybriden fahre.
47. Für welchen Sportverein jubeln Sie?
1. FC Köln … klar oder?
48. Zu welcher Band gehen Sie ins Konzert?
Schwierig, die meisten meiner Lieblingsbands gibt es schon nicht mehr. Aber wenn, würde ich sicherlich Genesis und Queen sagen.
49. Strand oder Berge?
Strand – wegen des Meeres, nicht wegen der Sonne.
50. Und Ihre Uhr: analog oder digital?
Analog.
![]() Abbildung: Marius-Becker/Alvero Patrik Metzger
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