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Assmann Electronic DIGITUS: Ganzheitliche Arbeitsplatzgestaltung

Wie geht’s weiter? Die Zukunft des Arbeitsortes

Die Büro­ar­beits­welt hat in den letz­ten Jah­ren eine sehr tief­grei­fen­de Dis­rup­ti­on erlebt. Wohin die Rei­se gehen wird, ist nicht abschlie­ßend geklärt. Eine Stu­die des Schwei­ze­ri­schen Gott­lieb Dutt­wei­ler Insti­tu­te (GDI) legt dar, wel­che Fak­to­ren zukünf­ti­ge Offices beein­flus­sen werden.

Kreative Zusammenarbeit könnte künftig der wichtigste Grund für Arbeit im Office sein. Abbildung: Gustavo Fring, Pexels

Krea­ti­ve Zusam­men­ar­beit könn­te künf­tig der wich­tigs­te Grund für Arbeit im Office sein. Abbil­dung: Gus­ta­vo Fring, Pexels

Kaum jemand hat wäh­rend der Covid-19-Pan­de­mie der Jah­re 2020 und 2021 so gear­bei­tet wie in der Zeit davor. Die bei­den Autoren Karin Frick und Det­lef Gür­t­ler der vom Gott­lieb Dutt­wei­ler Insti­tu­te (GDI) im Auf­trag des Schwei­zer Büro­mö­bel­ver­bands ver­öf­fent­lich­ten Stu­die „OH! FFICE. Die Zukunft des Arbeits­or­tes zwi­schen Aus­nah­me­zu­stand und New Nor­mal“ gehen des­halb davon aus, dass sich mit dem Ende der Pan­de­mie die Office-Land­schaft noch ein­mal dras­tisch ver­än­dern wird: Sie wird weder zu dem Zustand vor 2020 zurück­keh­ren, noch den Aus­nah­me­zu­stand ein­fach fortsetzen.

Neue Office-Strukturen

Die sich her­aus­bil­den­den Struk­tu­ren sind von der öko­lo­gi­schen Trans­for­ma­ti­on beein­flusst. For­de­run­gen nach Nach­hal­tig­keit, Kli­ma­freund­lich­keit und Res­sour­cen­ef­fi­zi­enz las­sen sich durch eine inten­si­ve­re Nut­zung bereits vor­han­de­ner Flä­chen sowie die Ein­spa­rung unnö­ti­ger Mobi­li­tät erfül­len. Die Autoren der Stu­die erklä­ren, dass die Kom­bi­na­ti­on aus öko­lo­gi­schen und öko­no­mi­schen Trieb­kräf­ten die Bin­dung der Erwerbs­tä­tig­keit an einen ein­zi­gen Ort auf­lö­sen wer­de: Für unter­schied­li­che Funk­tio­nen ste­hen unter­schied­li­che Arbeits­or­te zur Ver­fü­gung – Work­place fol­lows Function.

Das tra­di­tio­nel­le Büro ver­liert hier­durch nicht sei­ne Exis­tenz­be­rech­ti­gung, son­dern ver­än­dert sei­ne Funk­ti­on. Es soll sich weni­ger als bis­her auf Kon­zen­tra­ti­on und Kom­mu­ni­ka­ti­on fokus­sie­ren, son­dern vor allem Inter­ak­ti­on ermög­li­chen. Für Brain­stor­ming, Team­work und krea­ti­ve Pro­zes­se ist ein phy­si­sches Zusam­men­tref­fen in einem zen­tra­len Büro wei­ter­hin ers­te Wahl. Als „Pur­po­se­fo­cu­sed Space“ sol­len Büros zudem sicher­stel­len, dass die Mit­ar­bei­ten­den sich mit dem Zweck eines Unter­neh­mens identifizieren.

Arbeits- und Meetingflächen

Wenn Büro­ar­beit einer­seits qua­li­ta­tiv auf­ge­wer­tet wird, aber ande­rer­seits quan­ti­ta­tiv einen gerin­ge­ren Anteil an der gesam­ten Arbeits­zeit ein­nimmt, dürf­ten Büro­flä­chen in Zukunft in deut­lich grö­ße­rem Aus­maß mit ande­ren Unter­neh­men geteilt wer­den, schluss­fol­gern die Autoren. Das gilt gera­de für Son­der­flä­chen wie Mee­ting- und Ver­an­stal­tungs­räu­me. Hier kön­nen auch ande­re zen­tral gele­ge­ne Orte eine Rol­le spie­len, etwa Busi­ness-Hotels oder Einkaufszentren.

Vom Tisch zum Stuhl

Bei der Aus­stat­tung der nächs­ten Arbeits­platz­ge­nera­ti­on ist eine Bedeu­tungs­ver­la­ge­rung zu erwar­ten: Der Stuhl wird der neue Tisch. Sowohl Schreib­tisch als auch Regal waren wich­tig, solan­ge es im Büro um die Ver­bin­dung von Kopf- und Hand­ar­beit ging. Wenn Wis­sens­ar­beit jedoch nur noch am Bild­schirm statt­fin­det, geht es vor allem dar­um, eine aus­dau­ern­de, kon­zen­trier­te und effi­zi­en­te Bild­schirm­ar­beit zu ermög­li­chen. Dar­aus ergibt sich für die Autoren, dass ein Möbel­stück in die Office-Welt Ein­zug hal­ten wird, das die­se Vor­aus­set­zun­gen erfüllt – der Gaming-Chair.

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