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Tipps gegen Hitze und blendende Sonne im Büro

Hel­le Arbeits­räu­me sind wich­tig. Fehlt Tages­licht, kann dies dem natür­li­chen Tag-Nacht-Rhyth­mus scha­den und die Kon­zen­tra­ti­on stö­ren. Doch gro­ße Fens­ter und fens­ter­na­he Arbeits­plät­ze haben auch Nach­tei­le. Die Deut­sche Gesetz­li­chen Unfall­ver­si­che­rung (DGUV) gibt Tipps, wie Hit­ze und Licht­blen­dung ver­mie­den wer­den können.

Bildschirmarbeitsplätze sollten so positioniert sein, dass der Blick der Beschäftigten parallel zur Fensterfront gerichtet ist, um Blendung zu vermeiden. Abbildung: Kaj Kandler, DGUV

Bild­schirm­ar­beits­plät­ze soll­ten so posi­tio­niert sein, dass der Blick der Beschäf­tig­ten par­al­lel zur Fens­ter­front gerich­tet ist, um Blen­dung zu ver­mei­den. Abbil­dung: Kaj Kan­d­ler, DGUV

Direk­ter Son­nen­ein­fall blen­det direkt oder indi­rekt, weil die Son­nen­strah­len von Flä­chen reflek­tiert wer­den. Beson­ders nega­tiv macht sich ein­fal­len­des Tages­licht bei der Arbeit am Com­pu­ter bemerk­bar. Häu­fig ist dann auf dem Bild­schirm nichts mehr oder nur wenig zu erken­nen, sodass sich die Augen stark anstren­gen müssen.
Die­se DGUV-Tipps hel­fen Betrie­ben und Ein­rich­tun­gen dabei, Hit­ze und Blen­dung an den Arbeits­plät­zen der Beschäf­tig­ten zu vermeiden:

1. Position des Arbeitsplatzes: Das richtige Maß ist gefragt

Je näher sich der Schreib­tisch an einem Fens­ter befin­det, des­to wahr­schein­li­cher ist es, dass die Son­ne blen­det. Zu weit weg soll­te ein Schreib­tisch jedoch auch nicht ste­hen, damit ein mög­lichst hoher Tages­licht­an­teil am Arbeits­platz gewahrt bleibt. Eine gute Sicht nach drau­ßen muss eben­falls bestehen blei­ben. Arbeits­plät­ze soll­ten zudem so posi­tio­niert sein, dass der Blick der Beschäf­tig­ten par­al­lel zur Fens­ter­front gerich­tet ist, wenn sie am Bild­schirm arbeiten.

2. Art der Verglasung reduziert thermische Belastung

Die Art des Fens­ter­gla­ses beein­flusst, wie licht- und wär­me­durch­läs­sig es ist. So soll eine Son­nen­schutz­ver­gla­sung mög­lichst viel Licht und gleich­zei­tig mög­lichst wenig Wär­me­strah­lung durch­las­sen. In der Regel wird trotz­dem ein zusätz­li­cher Son­nen­schutz als Blend­schutz benötigt.

3. Technischer Blendschutz

Um auf unter­schied­li­che Tages­licht­ver­hält­nis­se reagie­ren zu kön­nen, muss sich die Stär­ke des Licht­ein­falls am Bild­schirm­ar­beits­platz regu­lie­ren las­sen. Das for­dert die Arbeits­stät­ten­ver­ord­nung. Dies erfolgt in der Regel durch Vor­rich­tun­gen zum Licht­schutz an den Fens­tern, wie bei­spiels­wei­se Jalou­sien, Mar­ki­sen und innen lie­gen­den Rol­los. Jalou­sien mit unter­schied­lich ein­stell­ba­ren Lamel­len sind beson­ders vor­teil­haft: Der unte­re Teil der Jalou­sie kann geschlos­sen blei­ben, damit die Son­ne nicht blen­det. Die obe­ren Lamel­len blei­ben dage­gen geöff­net, um trotz­dem Tages­licht ins Büro zu lassen.

Die Vor­rich­tun­gen soll­ten jeder­zeit und bar­rie­re­frei zugäng­lich sein. Beschäf­tig­te, die einen Roll­stuhl ver­wen­den, soll­ten Kur­beln oder Bedien­ele­men­te pro­blem­los errei­chen kön­nen. Seh­be­hin­der­te soll­ten die Bedien­ele­men­te ertas­ten können.

4. Entspiegelte Bildschirme

Fällt Licht direkt oder indi­rekt (durch Refle­xi­on) auf den Bild­schirm, wer­den die Kon­tras­te von Bild­schirm­hin­ter­grund und Zei­chen stark her­ab­ge­setzt. Die Fol­ge: Auf dem Bild­schirm ist kaum noch etwas zu erken­nen, Schrift meist gar nicht mehr zu lesen. Spie­ge­lun­gen kön­nen zudem den Seh­ap­pa­rat bean­spru­chen. Denn das Auge ver­sucht sowohl auf die Zei­chen auf dem Bild­schirm als auch auf das Spie­gel­bild scharf zu stellen.

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