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Die WMF 950 S im Redaktionstest

Der Kaf­fee­voll­au­to­mat WMF 950 S soll mit sei­nen rund 50 Tas­sen Tages­leis­tung bes­tens geeig­net sein für klei­ne­re und mitt­le­re Büros. Unser Ver­lag zählt mit im Schnitt fünf anwe­sen­den Kaf­fee­lieb­ha­bern zur Ziel­grup­pe. Also haben wir die Maschi­ne aus­gie­big getes­tet. Ger­rit Krä­mer berichtet.

Im Redaktionstest: der Kaffeevollautomat WMF 950 S von WMF. UVP (netto): 2.495 Euro. Abbildung: WMF

Im Redak­ti­ons­test: der Kaf­fee­voll­au­to­mat WMF 950 S von WMF. UVP (net­to): 2.495 Euro. Abbil­dung: WMF

In den meis­ten Offices wird die WMF 950 S in der Küche oder im Pau­sen­raum ste­hen. Dank ihres sty­lis­hen schwarz-wei­ßen Äuße­ren macht sie aber auch in Mee­tin­g­räu­men, Loun­ge­be­rei­chen oder Kaf­fee­in­seln eine gute Figur. Auf­grund der statt­li­chen Höhe von 56,2 cm (mit Schlüs­sel 59 cm) soll­te die Küchen­zei­le vor der Anschaf­fung aus­ge­mes­sen wer­den. Brei­te (30 cm) und Tie­fe (56 cm mit Kabel) lie­gen im nor­ma­len Bereich.

First things first

Der erfah­re­ne Tes­ter weiß: Vor dem Anschal­ten kommt das Lesen, also die Bedie­nungs­an­lei­tung. Hier blei­ben kei­ne Fra­gen offen, die erst­ma­li­ge Inbe­trieb­nah­me der WMF 950 S ist sehr gut nach­voll­zieh­bar. Dann der gro­ße Moment: zum ers­ten Mal auf den Ein­schalt­knopf drü­cken und der Maschi­ne beim Hoch­fah­ren zuschau­en. Mit sehens­wer­ten 3-D-Ani­ma­tio­nen wird durch die ers­ten Schrit­te wie das Ein­set­zen des Boh­nen- und Was­ser­be­häl­ters gelei­tet. Alles in allem dau­ert die Inbe­trieb­nah­me vom Drü­cken des Netz­schal­ters bis zum ers­ten lecke­ren Kaf­fee in der Tas­se nur knapp fünf Minu­ten. Easy going. Gut zu wis­sen: Schritt-für-Schritt-Anlei­tun­gen als Video für die wich­tigs­ten The­men wie Rei­ni­gung, Ent­kal­kung oder Instal­la­ti­on sind direkt auf Web­sei­te des WMF-Voll­au­to­ma­ten oder auf You­Tube zu finden.

Die erste Tasse Kaffee

Apro­pos easy going bzw. leicht in die Gän­ge kom­men. Man­cher braucht mor­gens als Ers­tes einen Kaf­fee, weil sonst nicht all­zu viel geht. Wir kön­nen beru­hi­gen: Für Hoch­fah­ren, Auf­hei­zen, Düsen­spü­len und Kaf­fee­aus­ga­be (120 ml) braucht der Voll­au­to­mat ins­ge­samt nur 117 Sekun­den. Ein sehr guter Wert. Jeder wei­te­re Bezug die­ser Grö­ße dau­ert im auf­ge­heiz­ten Zustand nur noch 48 Sekun­den – eben­falls stark.

Übersichtlich und klar strukturiert: Die Menüführung der WMF 950 S überzeugt. Abbildung: OFFICE ROXX

Über­sicht­lich und klar struk­tu­riert: Die Menü­füh­rung der WMF 950 S über­zeugt. Abbil­dung: OFFICE ROXX

Gut schnitt der Voll­au­to­mat auch beim Laut­stär­ke­test ab. Der von uns gemes­se­ne Pegel lag wäh­rend des Mahl­vor­gangs bei 62–68 dB. Beim Befül­len wur­den von uns 52–55 dB gemes­sen, was der Laut­stär­ke eines nor­ma­len Gesprächs ent­spricht. Gewöh­nungs­be­dürf­tig waren zum einen der Küh­ler, der nach jedem Bezug anspringt und cir­ca 20 Sekun­den bei 45 dB läuft. Zum ande­ren wird das auto­ma­ti­sche Spü­len der Milch­ein­heit jedes Mal mit einem Warn­ge­räusch ange­kün­digt, das an einen Retro-Han­dy-Klin­gel­ton erin­nert und anfangs für erstaun­tes Kopf­dre­hen in der Redak­ti­on sorgte.

Bedienung und Handling

Das 15,5 x 8,5 cm (B x H) gro­ße Touch­dis­play funk­tio­niert tadel­los. Auf der Start­sei­te wer­den zehn Geträn­ke­spe­zia­li­tä­ten prä­sen­tiert, die mit einem Druck geor­dert wer­den kön­nen. Das funk­tio­niert prä­zi­se. Mit einem Wischer nach links gelangt man auf den nächs­ten Bild­schirm. „Swi­pen“ und Drü­cken füh­len sich an wie auf dem Smart­pho­ne, garan­tie­ren also eine gewohn­te Bedienbarkeit.

Die Bewertung der WMF 950 S im Detail.

Die Bewer­tung der WMF 950 S im Detail.

Prak­tisch ist die „Barista“-Taste am unte­ren Rand des Dis­plays. Mit ihr lässt sich die Inten­si­tät der Geträn­ke bei jedem Bezug in drei Stu­fen anpas­sen. Die­se Tas­te hat uns voll über­zeugt, denn Stär­ke und Aro­ma ändern sich dadurch merk­lich. Falls spon­tan ein Extra-Kick Kof­fe­in benö­tigt wird: Rechts unten auf dem Dis­play lässt sich die Men­ge manu­ell mit einem Wischer von 120 bis auf 180 ml erhö­hen. Weni­ger ist natür­lich auch möglich.

Im Unter­me­nü kann nach Her­zens­lust per­so­na­li­siert, opti­miert und ana­ly­siert wer­den: Unter ande­rem las­sen sich hier die Rezep­te aller Geträn­ke indi­vi­dua­li­sie­ren, Pfle­ge­pro­gram­me und Maschi­nen­ein­stel­lun­gen star­ten und anpas­sen sowie Geträn­ke­zäh­ler able­sen. Sehr gut gefal­len hat uns die Timer-Funk­ti­on zum auto­ma­ti­schen Ein- und Aus­schal­ten der Maschi­ne. Unter ande­rem kann so Ener­gie gespart wer­den, wenn das Abschal­ten ver­ges­sen wird.

Schwarz-weiße Träume

Die aus­ge­ge­be­nen Geträn­ke sind von hoher Geschmacks­qua­li­tät. Der Café Crè­me hat ein lecke­res Aro­ma und eine fluffi­ge Crema. Durch den acht Zen­ti­me­ter in der Höhe ver­schieb­ba­ren Kom­bi-Aus­fluss kann die­se bei jeder Tas­sen­grö­ße auf das Getränk gezau­bert wer­den: je näher der Kom­bi-Aus­fluss an der Ober­flä­che des Getränks, des­to schö­ner die Crema. Groß­ar­tig schme­cken auch Espres­so und Ris­t­ret­to: sehr aro­ma­tisch und mit sam­ti­ger Konsistenz.
Ein High­light sind die Milchspezialitäten.

Die Kaffeespezialitäten mit Milch haben die Redaktion begeistert. Abbildung: OFFICE ROXX

Die Kaf­fee­spe­zia­li­tä­ten mit Milch haben die Redak­ti­on begeis­tert. Abbil­dung: OFFICE ROXX

Egal, ob Lat­te mac­chia­to, Cap­puc­ci­no oder Milch­kaf­fee, die Qua­li­tät ist beein­dru­ckend. Der Schaum steht luf­tig in der Tas­se. Ich selbst bin in die­ser Hin­sicht eigent­lich Purist und neh­me nur ganz wenig Milch zum Kaf­fee. Durch die WMF 950 S stieg mein Milch­ver­brauch jedoch sprung­haft an. Ein Kol­le­ge gönn­te sich auch schon mal eine Tas­se Milch­schaum pur.

Nach dem Vergnügen …

… kommt die wenig belieb­te Auf­ga­be des Rei­ni­gens. Kla­res Plus: Es müs­sen nur Tres­ter­be­häl­ter und Auf­fang­scha­le hän­disch geleert wer­den. Den Rest über­nimmt die WMF 950 S. Das Aus­bau­en, Spü­len und Trock­nen der Brüh­ein­heit ent­fällt! Das fan­den wir groß­ar­tig. Der WMF-Kom­fort geht so: Alle sie­ben Tage oder 250 Bezü­ge muss eine Rei­ni­gungs­ta­blet­te ein­ge­wor­fen wer­den. Dann wird das Pro­gramm über das Dis­play gestar­tet, den Rest erle­digt der Voll­au­to­mat. Das redu­ziert den Auf­wand erheb­lich und dürf­te in allen Büros gut ankommen.

Bei Milch­spe­zia­li­tä­ten müs­sen das Milch­aus­ga­be­sys­tem und der Milch­schlauch nicht mehr jeden Tag per Hand gespült wer­den. Das Click+Clean-System über­nimmt die täg­li­che Rei­ni­gung der milch­füh­ren­den Tei­le. Ledig­lich der Schlauch muss an die Heiß­was­ser­aus­ga­be ange­schlos­sen wer­den, damit er auto­ma­tisch mit hei­ßem Was­ser gespült wird: sehr kom­for­ta­bel. Alle sie­ben Tage soll­te trotz­dem eine manu­el­le Rei­ni­gung erfol­gen. Die­ser Auf­wand ist aller­dings leicht zu verkraften.

Ein gelungener Einstieg

OfficeHit-Urteil-WMF 950 S. Abbildung: OFFICE ROXX

WMF macht mit der WMF 950 S als Ein­stieg in die klei­ne­re bis mitt­le­re Kaf­fee­ver­sor­gung alles rich­tig. Unter ande­rem wegen der ein­fa­chen Bedie­nung, des sty­lis­hen Designs und der wirk­lich über­ra­gend ein­fa­chen Rei­ni­gung beschei­ni­gen wir dem Voll­au­to­ma­ten abso­lu­te Bürotaug­lich­keit. Die Qua­li­tät der Spe­zia­li­tä­ten, gera­de jene mit Milch, machen ihn aus unse­rer Sicht ganz klar zum OfficeHit.

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