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AUFATMEN MIT DEM LUFTREINIGER FSPAP07V VON V-PLUS

50 Fragen an Peter Wagner

Robert Nehring hat nicht viel von Mar­cel Proust gele­sen, stellt aber eben­falls gern vie­le Fra­gen. Inter­es­san­ten Per­sön­lich­kei­ten aus dem Büro­um­feld schickt er auch mal einen Fra­ge­bo­gen. Dies­mal ant­wor­te­te Peter Wag­ner, Inha­ber der Wag­ner Design GmbH und ver­ant­wort­lich für Pro­dukt und Mar­ke­ting der Mar­ken Top­star und Wag­ner Living.

Peter Wagner, Inhaber wagner design gmbh und verantwortlich für Produkt und Marketing der Marken Topstar und Wagner Living. wagner-design.com, topstar.de, wagner-living.de. Abbildung: Wagner Living

Peter Wag­ner, Inha­ber Wag­ner Design GmbH und ver­ant­wort­lich für Pro­dukt und Mar­ke­ting der Mar­ken Top­star und Wag­ner Living. wagner-design.com, topstar.de, wagner-living.de. Abbil­dung: Wag­ner Living

ARBEITEN

1. Bitte beschreiben Sie Ihren Arbeitsplatz.

Ich habe mei­nen Traum ver­wirk­licht und wohl einen der schöns­ten Arbeits­plät­ze inmit­ten des Wag­ner­De­sign­Labs am Haupt­sitz von Topstar/Wagner. Der Raum ist Show­room, Arbeits­platz, Krea­tiv­werk­statt und Inspi­ra­ti­on für neue Ideen. Hier ent­ste­hen vie­le neue Ideen für neue Pro­jek­te. Er bringt Men­schen zusam­men. Für einen abso­lu­ten Weit­blick sor­gen die Glas­fas­sa­den um das kom­plet­te Gebäu­de. Mit knapp 20 Metern Län­ge haben wir seit­lich die welt­weit größ­ten Glä­ser, die jemals ver­baut wur­den. Der Blick fas­zi­niert mich immer wie­der aufs Neue. Mein Stuhl ist natür­lich der D1 Office, ent­wi­ckelt von Ste­fan Diez. Mein Tisch ist ein ers­ter Pro­to­typ aus dem Bau­kas­ten­sys­tem D2. Mit Pro­fi­len, Waben­plat­ten und Ver­bin­dern las­sen sich so Büros in Leicht­bau­wei­se indi­vi­du­ell zusam­men­ste­cken, samt Wän­den, Kabi­nen und Schallschutz.

2. Wie kommen Sie zur Arbeit?

Nach­hal­tig­keit ist mir sehr wich­tig. Unse­re Res­sour­cen sind beschränkt und Coro­na hat uns sehr deut­lich gezeigt, dass wir umden­ken müs­sen. Ich habe einen Hybrid, mit dem ich 20 Minu­ten hin und zurück voll elek­trisch fahre.

3. Wo arbeiten Sie am liebsten?

Im Wag­ner­De­sign­Lab, umge­ben von Men­schen, die mich inspirieren.

4. Wann beginnt ein normaler Arbeitstag bei Ihnen, wann ist Schluss?

Ich begin­ne um 7:30 Uhr, nach­dem ich mei­ne Toch­ter zur Schu­le gebracht habe. Ich höre in der Regel gegen 19:30 Uhr auf, wenn mir nichts mehr ein­fällt. Da mir dann aber wie­der Ideen kom­men, höre ich nie auf. Trotz­dem ist für mich Work-Life-Balan­ce wich­tig. Ich bin mit Stüh­len auf­ge­wach­sen. Schon als Kind stand ich in der Manu­fak­tur, habe beim Ver­schrau­ben gehol­fen und auch schon sehr früh eige­ne Designs mit­ent­wi­ckelt. Sit­zen – vor allem beweg­tes Sit­zen – beglei­tet mich 24/7.

5. Wie viele E-Mails erhalten Sie im Schnitt pro Tag?

Ich habe sie noch nie gezählt.

6. Wie viele Videocalls haben Sie pro Woche und wie viel Zeit verbringen Sie mit diesen?

Je inter­es­san­ter ein Gespräch ist, des­to län­ger dau­ern Gesprä­che und des­to mehr Out­put ent­steht. Wich­tig ist die Qua­li­tät und dann zäh­le ich auch nicht.

7. Wie viele Stunden verbringen Sie im Schnitt pro Woche in Social-Media-Kanälen?

Fast schon zu viel. Das Medi­um ist nicht mehr weg­zu­den­ken als Kommunikationsinstrument.

8. Wie viele Stunden arbeiten Sie im Schnitt pro Woche?

Möch­ten Sie das wirk­lich wis­sen? Es ist berei­chernd, wenn man sei­ne Beru­fung leben kann.

9. Arbeiten Sie viel im Homeoffice?

Ich bin die meis­te Zeit in der Firma.

10. Wie viele Stunden arbeiten Sie im Schnitt pro Woche konzentriert allein?

Abends, wenn der Park­platz sich hin­ter mir leert …

11. Gutes Design bedeutet für mich …

Wenn Design über einen län­ge­ren Zeit­raum nach­hal­tig bewegt, ist es per­fek­tes Design. Und wenn noch Bewe­gung im Design dazu­kommt, ist es im Kern­wert „Wag­ner“.

12. Welche Bedeutung hat körperliche Bewegung für Sie?

Ich lege viel Wert auf kör­per­li­che Fit­ness und Bewe­gung. Ich bewe­ge mich den gan­zen Tag in der Fir­ma und pri­vat mit mei­nen Kin­dern – natür­lich auch für mich selbst. Nur das hält fit im Leben. Und wenn ich sit­ze, dann natür­lich nur auf beweg­ten Stüh­len. Nur wenn wir uns kör­per­lich bewe­gen, sind wir auch geis­tig beweg­lich. Wuss­ten Sie, dass wir mitt­ler­wei­le bis zu 14 Stun­den am Tag in sit­zen­der Hal­tung ver­brin­gen? Des­halb ist es umso wich­ti­ger, sich kör­per­lich zu bewe­gen. Das wich­tigs­te Kri­te­ri­um beim Kauf eines Stuhls muss daher künf­tig die Fra­ge sein, wie er sich bewegt, nicht, ob er sich bewegt.

13. Ihre beiden Lieblingslösungen von Wagner Living?

Mit der Stuhl­fa­mi­lie D1 und dem Bau­kas­ten­sys­tem D2 von Ste­fan Diez stat­ten wir Räu­me künf­tig kom­plett aus – mit dem Ziel, die Möbel­welt zu bewegen.

14. Diese drei Büroeinrichtungslösungen von anderen Unternehmen sind auch nicht zu verachten:

Gene­rell Lösun­gen, die Bewe­gung för­dern. Dazu gehört der Swop­per, der in unse­rem Haus ent­stan­den ist und eine gute Mög­lich­keit bie­tet, sich im Büro gesund zu bewe­gen. Aber auch Lösun­gen skan­di­na­vi­scher Her­stel­ler wie Stok­ke. Und natür­lich der ers­te 3D1 – ein 3-D-gedruck­ter Stuhl, der im Wag­ner­De­sign­Lab her­ge­stellt wird.

15. Was Sie schon immer einmal zur Entwicklung der Büroarbeit sagen wollten …

Arbeits­plät­ze haben sich ver­än­dert. Neben einem Com­pu­ter benö­tigt man nur noch einen guten Stuhl. Wo die­ser Arbeits­platz ist, das ist inzwi­schen sehr fle­xi­bel wähl­bar. Arbeits­plät­ze sind heu­te vor allem wich­tig, um sich aus­zu­tau­schen und im Team zusam­men neue Ideen zu ent­wi­ckeln. Büro­ar­beit muss eine Mischung aus Team­ar­beit, Krea­ti­vi­tät, Läs­sig­keit und Wohl­füh­len sein. Eine Norm ist kein Garant mehr für Effek­ti­vi­tät. Im Gegen­teil: Nor­men schrän­ken ein und las­sen kei­nen krea­ti­ven Raum mehr.

16. Der größten Fehler der Büroeinrichtungsbranche ist?

Zu glau­ben, dass alles wie­der wird wie frü­her. Wir leben im Jetzt mit neu­en Anforderungen.

17. Wie stellen Sie sich Büros im Jahre 2030 vor?

Im Grun­de wie bereits gesagt: ein Raum, der sich stän­dig ver­än­dert, sich neu­en Bedin­gun­gen anpas­sen kann sowie viel Raum für Krea­ti­vi­tät und Selbst­ent­fal­tung bie­tet – auch im Wech­sel zwi­schen Office und Homeoffice.

18. Wie stehen Sie zum Thema Nachhaltigkeit?

Bei Top­star und Wag­ner haben wir seit 2013 eine nega­ti­ve CO2-Bilanz. Wir legen größ­ten Wert auf eine scho­nen­de Nut­zung natür­li­cher Res­sour­cen sowie den Schutz und Erhalt für nach­fol­gen­de Genera­tio­nen. Die Indus­trie hat eine hohe Ver­ant­wor­tung bei der Ent­wick­lung der Pro­duk­te und Raum­lö­sun­gen. Dort muss auf Nach­hal­tig­keit gesetzt wer­den. Eben­so auf Mate­ria­li­en. Dies wird der größ­te Erfolgs­fak­tor wer­den und die­ses The­ma muss wich­tig wer­den – für eine unter­neh­me­ri­sche Zukunft.

19. … und die Digitalisierung?

Die ers­ten Stüh­le in 3-D sind bereits gedruckt. Es wird span­nend sein zu sehen, was noch alles passiert.

Das WagnerDesignLab bei Nacht. Es verfügt seitlich über die weltweit größten Gläser, die jemals verbaut wurden. Abbildung: Wagner Living

Das Wag­ner­De­sign­Lab bei Nacht. Es ver­fügt seit­lich über die welt­weit größ­ten Glä­ser, die jemals ver­baut wur­den. Abbil­dung: Wag­ner Living

20. Was halten Sie von New Work?

New Work defi­nie­ren wir als Work in Pro­gress. In Zukunft sehen sich Ein­rich­tung und Orga­ni­sa­ti­on stän­dig wach­sen­den Struk­tu­ren gegen­über, die durch gesell­schaft­li­che Ver­än­de­rung Anpas­sun­gen erfor­dern. Coro­na hat uns das gezeigt. Dar­auf müs­sen wir auch in Zukunft reagie­ren und es posi­tiv nut­zen. Auch für unse­re krea­ti­ven Weiterentwicklungen.

21. Der Generation Y rate ich …

Love what you do & move your life. Stay hungry & stay foolish.

22. Die Zukunft des Fachhandels …

… bie­tet noch sehr vie­le Mög­lich­kei­ten, wenn er es ver­steht, sich krea­tiv mit Mar­ken digi­tal aufzustellen.

23. Welche Utensilien aus der guten alten Analogwelt sollten im Office erhalten bleiben?

Ein guter Stuhl, ein gutes iPad, ein Kopf­hö­rer und eine gute Barista-Kaffeemaschine.

24. Woran arbeiten Sie gerade?

Ich arbei­te an einem revo­lu­tio­nä­ren Fachhandelskonzept.

25. Was inspiriert Sie?

Men­schen, die sich immer wie­der bewe­gen, ver­än­dern und neu­gie­rig blei­ben. Bei­spiels­wei­se unser Tes­ti­mo­ni­al Charles Schu­mann, der mit sei­nen 80 Jah­ren noch immer mit uns zusam­men Wer­be­kam­pa­gnen produziert.

26. Ihr größter beruflicher Erfolg?

Mit der Sti­li­ko­ne D1 Wag­ner in die Neu­zeit gebracht zu haben.

27. Der größte Misserfolg?

Dass nicht ich, son­dern Charles Schu­mann auf die Idee kam, unse­ren klas­si­schen „Wirts­haus­stuhl“ von 1949 wie­der auf den Markt zu bringen.

28. Xing oder LinkedIn oder …?

Insta­gram.

29. Apple oder Microsoft?

Natür­lich Apple.

30. Lesen Sie noch gedruckte Medien?

Selbst­ver­ständ­lich. Papier in den Hän­den zu hal­ten bedeu­tet eine per­sön­li­che Aus­zeit und die ist mir sehr wichtig.

LEBEN

31. Was würden Sie als „König von Deutschland“ zuerst ändern?

Ich könn­te mir nicht vor­stel­len, König zu sein.

32. Was würden Sie gern können?

König wer­den.

33. Wo würden Sie am liebsten leben?

Syd­ney.

34. Wobei können Sie gut entspannen?

Im Fuß­ball­sta­di­on.

35. Ihr ursprünglicher Berufswunsch?

Pilot.

36. Ihre Hauptcharaktereigenschaften?

Begeis­te­rung, Eupho­rie, Mut.

37. Ihre Hobbys oder Leidenschaften?

Fuß­ball und Design.

Peter Wagner, zusammen mit Designer Stefan Diez und dem D1. Abbildung: Wagner Living

Peter Wag­ner, zusam­men mit Desi­gner Ste­fan Diez und dem D1. Abbil­dung: Wag­ner Living

38. Ihre drei Dinge für die einsame Insel?

Ball, iPad und ein Solarpanel.

39. Ihr Lieblingskünstler?

David Bowie sag­te ein­mal: „Tomor­row belongs to tho­se who hear it com­ing“ (Auf Deutsch: Die Zukunft gehört denen, die sie kom­men hören.)

40. Ihr Lieblingsfilm?

James Bond.

41. Ihr Lieblingsgericht?

Sashi­mi.

42. Ihre Lieblingsweisheit?

Fan­ta­sie ist wich­ti­ger als Wis­sen, denn Wis­sen ist begrenzt.

43. Ihr Lebensmotto?

Gesagt ist nicht gehört, gehört ist nicht ver­stan­den, ver­stan­den ist nicht ein­ver­stan­den, ein­ver­stan­den ist nicht behal­ten, behal­ten ist nicht ange­wandt, ange­wandt ist noch lan­ge nicht beibehalten.

44. Der Sinn des Lebens …

Glück und Zufriedenheit.

45. E-Auto oder Verbrenner?

Bei­des.

46. Borussia Dortmund oder FC Bayern oder …?

FC Augs­burg.

47. Beatles oder Stones oder …?

U2.

48. Bier oder Wein?

Bier.

49. Strand oder Berge?

Bei­des in glei­cher Form.

50. Und Ihre Uhr: analog oder digital?

Bei­des.

Peter Wagner, Inhaber wagner design gmbh und verantwortlich für Produkt und Marketing der Marken Topstar und Wagner Living. wagner-design.com, topstar.de, wagner-living.de. Abbildung: Wagner Living

Abbil­dung: Wag­ner Living

PETER WAGNER

  • Jahr­gang: 1968
  • Geburts­ort: Augsburg
  • Höchs­ter Abschluss (Ausbildung/Studium): Stu­di­um der Betriebs­wirt­schaft an der Uni­ver­si­tät Augsburg
  • Aktu­el­le Funk­tio­nen: Geschäfts­füh­rer der Wag­ner Design GmbH seit 1996 und ver­ant­wort­lich für Pro­dukt und Mar­ke­ting der Mar­ken Top­star und Wag­ner Living
  • Beruf­li­che Sta­tio­nen: Top­star und Wagner
  • Aus­zeich­nun­gen: 2020 Ger­man Design Award Win­ner: Wag­ner­De­sign­Lab, 2018 RED DOT BEST OF THE BEST: D1 low & office, 2018 Style­park Selec­ted 2018 WINNER: D1 low & office, 2018 Style­park Selec­ted 2018 Nomi­nee: W1970 chair & low, 2018 Style­park Selec­ted 2018 Nomi­nee: D1 low & office, 2018 RED DOT WINNER FURNITURE DESIGN: W2020 chair & stool, 2018 GERMAN INNOVATION AWARD: I-Medic, 2018 GERMAN INNOVATION AWARD Gold: D1 low & office, 2018 GERMAN DESIGN AWARD WINNER: W5, 2018 GERMAN DESIGN AWARD WINNER: W1960, 2018 GERMAN DESIGN AWARD WINNER: W3, 2017 GERMAN DESIGN AWARD SPECIAL MENTION: W-LOUNGE SOUND, 2017 GERMAN BRAND AWARD: WAGNER – eine Mar­ke der TOPSTAR GmbH, 2015 GERMAN DESIGN AWARD NOMINEE: W-STATION, 2015 GERMAN DESIGN AWARD NOMINEE: W70 3D, 2014 GERMAN DESIGN AWARD SPECIAL MENTION: W1, 2014 GERMAN DESIGN AWARD SPECIAL MENTION: W-TABLE, 2013 RED DOT WINNER: W70, 2012 RED DOT WINNER: W-TABLE

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