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Marktübersicht 2021: 10 Luftreiniger für Büroumgebungen

Die Anschaf­fung von pas­sen­den Luft­rei­ni­gern für Innen­räu­me wird häu­fig dis­ku­tiert. Ihr Ein­satz kann über­aus sinn­voll sein. Wir stel­len in unse­rer Markt­über­sicht 2021 zehn Gerä­te vor – von mobil bis fest­in­stal­liert. Chris­ti­an Marx fasst zusammen.

Bei ungenügenden Lüftungsmöglichkeiten kann der Einsatz von Luftreinigern sinnvoll sein. Abbildung: Camfil GmbH

Bei unge­nü­gen­den Lüf­tungs­mög­lich­kei­ten kann der Ein­satz von Luft­rei­ni­gern sinn­voll sein. Abbil­dung: Cam­fil GmbH

In Bezug auf die Pan­de­mie fällt immer wie­der ein Wort: Aero­so­le. Die Exis­tenz die­ser feins­ten, luft­ge­tra­ge­nen Feuch­tig­keits­teil­chen ist nichts Neu­es. Aller­dings sind sie in Stu­di­en als mög­li­cher Über­tra­gungs­weg von Coro­na­vi­ren ins­be­son­de­re in Innen­räu­men iden­ti­fi­ziert wor­den. Wer das Infek­ti­ons­ri­si­ko gering hal­ten will, soll­te neben dem Imp­fen und Tes­ten sowie dem Befol­gen der AHA-Regeln Abstand, Hygie­ne, Atem­schutz vor allem eines tun: lüf­ten. In regel­mä­ßi­gen Abstän­den geöff­ne­te Fens­ter sind die effek­tivs­te Art, viren­be­las­te­te Aero­so­le nach drau­ßen zu beför­dern. Sind Fens­ter­öff­nun­gen nicht mög­lich, soll­te dies eine Raum­luft­tech­ni­sche Anla­ge (RLT) über­neh­men. Wenn auch dies nicht mög­lich ist, wer­den mobi­le Luft­rei­ni­ger als Ergän­zung emp­foh­len, etwa von der Innen­raum­luft­hy­gie­ne-Kom­mis­si­on (IRK) des Umweltbundesamtes.

Von Vor- bis HEPA-Filter

Alle Luft­rei­ni­gungs­sys­te­me in unse­rer Markt­über­sicht funk­tio­nie­ren nach dem Umluft­prin­zip. Die Luft wird ange­saugt, durch Fil­ter gelei­tet und gerei­nigt wie­der in den Raum gege­ben. Dabei set­zen alle Her­stel­ler auf mehr­stu­fi­ge Fil­ter­sys­te­me. Vor­fil­ter ent­fer­nen gro­be Staub­par­ti­kel, Aktiv­koh­le­fil­ter besei­ti­gen unan­ge­neh­me Gerü­che. Herz­stück eines jeden hier vor­ge­stell­ten Luft­rei­ni­gers ist der Schweb­stoff­fil­ter. Die­ser fil­tert Bak­te­ri­en, Pol­len, Fein­staub und viren­be­las­te­te Aero­so­le aus der Raum­luft. Für den Infek­ti­ons­schutz soll­ten High-Efficiency-Particulate-Air-(HEPA-)Filter der Klas­sen H13 oder H14 zum Ein­satz kom­men. Dies ist bei allen Model­len der Fall. Zusätz­li­che Luft­rei­ni­gungs­op­tio­nen bie­ten Fel­lo­wes (Ioni­sa­tor) sowie die Gerä­te von Euro­Ligh­t­ing und Leitz (inte­grier­te UV-C-Lam­pe) oder Rowen­ta mit einem Form­alde­hyd-Fil­ter. Inte­grier­te Heiz­ele­men­te zur Inak­ti­vie­rung von Erre­gern (Mie­le) und zur ther­mi­schen Fil­ter­de­kon­ta­mi­na­ti­on (Tro­tec) erhö­hen außer­dem den Strom­ver­brauch sowie das Gewicht der Gerä­te. Mit dem ECARF-Sie­gel zer­ti­fi­zier­te Model­le (Cam­fil, Krug & Pries­ter, Leitz) sind beson­ders für All­er­gi­ker geeignet.

Geräuschpegel der Luftreiniger

Alle hier vor­ge­stell­ten Luft­rei­ni­ger arbei­ten mit einem Lüf­ter. Damit sind Betriebs­ge­räu­sche unver­meid­bar. Im Nor­mal­be­trieb lie­gen die Dezi­bel­wer­te aller Gerä­te um die 40 dB oder dar­un­ter. Dies wird vor einer gewöhn­li­chen Geräusch­ku­lis­se nicht als stö­rend wahr­ge­nom­men. Beim Ein­satz von Luft­rei­ni­gern in Räu­men, in denen kon­zen­triert gear­bei­tet wird, emp­feh­len sich die Model­le von Ase­cos, Tro­tec oder Mie­le mit Silent-, Flüs­ter- oder Auto­ma­tik­mo­dus. In Arbeits- oder Kon­fe­renz­pau­sen darf auch mal der etwas lau­te­re Tur­bo­mo­dus ein­ge­schal­tet werden.

Marktübersicht 2021: Luftreinigungsfilter. Abbildung: OFFICE ROXX

Zum Ver­grö­ßern kli­cken. Abbil­dung: OFFICE ROXX

CADR-Wert für Luftumwälzung pro Stunde

Das Luft­rei­ni­gungs­sys­tem muss zum Raum pas­sen. Hier ist der CADR-Wert (Clean-Air-Deli­very-Rate) hilf­reich, unab­hän­gig von der emp­foh­le­nen Raum­grö­ße. Der Wert gibt an, wie vie­le Kubik­me­ter Luft inner­halb einer Stun­de von Par­ti­keln der Grö­ße 0,09 bis 11 μm gerei­nigt wer­den: Je höher der Wert ist, des­to bes­ser (AL-KO Therm). Idea­ler­wei­se fin­det mehr­mals pro Stun­de ein kom­plet­ter Luft­wech­sel im Raum statt. Exper­ten emp­feh­len einen sol­chen bis zu sechs­mal in 60 Minuten.

Folgekosten nicht unterschätzen

Abhän­gig von Grö­ße, Luft­rei­ni­gungs­pro­gramm und Lauf­zei­ten steigt der Ener­gie­ver­brauch der Gerä­te. Auto­ma­tik- oder Silent-Modi sol­len die Strom­ver­brauchs­kos­ten mög­lichst gering hal­ten, die Luft­rei­ni­gung ist damit aber weni­ger effi­zi­ent als im Tur­bo- oder Boost-Modus. Dazu kom­men die Aus­ga­ben für Fil­ter­sys­te­me, die je nach Lauf­leis­tung und Betriebs­um­ge­bung in regel­mä­ßi­gen Abstän­den aus­ge­tauscht wer­den müs­sen. Wich­tig: Alle Gerä­te wei­sen mit einem opti­schen Signal auf einen anste­hen­den Fil­ter­aus­tausch hin.


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