Kompass zur Gestaltung neuer Bürowelten

In einer kom­ple­xer wer­den­den Welt ist es eine gro­ße Her­aus­for­de­rung, Büro­flä­chen zeit­ge­mäß und bedarfs­ge­recht ein­zu­rich­ten. Der Büro­mö­bel­her­stel­ler Wilk­hahn scheint mit sei­nem Human Cen­te­red Work­place eine Art Stein der Wei­sen für die Büro­ein­rich­tung gefun­den zu haben.

Das Konzept Human Centered Workplace ist ein innovativer Kompass zur Gestaltung neuer Bürowelten. Mit ihm lässt sich eine Planungsgrundlage erarbeiten und genau sehen, wie sich Veränderungen auswirken würden. Abbildung: 1zu33, Wilkhahn

Das Kon­zept Human Cen­te­red Work­place ist ein inno­va­ti­ver Kom­pass zur Gestal­tung neu­er Büro­wel­ten. Mit ihm lässt sich eine Pla­nungs­grund­la­ge erar­bei­ten und genau sehen, wie sich Ver­än­de­run­gen aus­wir­ken wür­den. Abbil­dung: 1zu33, Wilkhahn

Wilk­hahn gilt welt­weit als Impuls­ge­ber, wenn es um neue Kon­zep­te und inno­va­ti­ve Ein­rich­tun­gen für die Büro­ar­beit geht. Früh­zei­tig wur­den hier glo­ba­le Trends wie Nach­hal­tig­keit, agi­le Koope­ra­ti­ons­for­men und Gesund­heit anti­zi­piert und in bei­spiel­ge­ben­de Lösun­gen übersetzt.

Ange­sichts der dyna­mi­schen Ent­wick­lun­gen in den letz­ten Jah­ren und Mona­ten hat der Büro­mö­bel­her­stel­ler aus Bad Mün­der den gemein­sa­men Nen­ner aus der eige­nen Unter­neh­mens­ent­wick­lung, viel­fäl­ti­gen Pro­jek­ten mit welt­wei­ten Kun­den und inter­na­tio­na­len Stu­di­en zusam­men­ge­fasst. Mit dem Kon­zept Human Cen­te­red Work­place ist ein inspi­rie­ren­des, ganz­heit­li­ches und den­noch ver­blüf­fend ein­fa­ches Tool ent­stan­den, das in der Flut der heu­ti­gen Unwäg­bar­kei­ten Sicher­heit und Ori­en­tie­rung für die Kon­zep­ti­on zukunfts­fä­hi­ger Büro­wel­ten bietet.

Der Mensch als Asset

Die zen­tra­le The­se des Her­stel­lers, dass gera­de die Digi­ta­li­sie­rung den Men­schen selbst ins Zen­trum der Wert­schöp­fung rückt, ist unstrit­tig. Bei zuneh­men­der Trans­pa­renz und Ver­gleich­bar­keit in einer digi­ta­li­sier­ten Welt machen Fach­kom­pe­ten­zen, Enga­ge­ment, sozia­le und krea­ti­ve Fähig­kei­ten den Unter­schied. Der Sozio­lo­ge Frith­jof Berg­mann hat­te einst den Begriff „New Work“ geprägt als „Arbeit, die man wirk­lich, wirk­lich will“. Heu­te erfor­dern demo­gra­fi­scher Wan­del, Fach­kräf­te­man­gel, mul­ti­kul­tu­rel­le Beleg­schaf­ten und die Dyna­mik im Kon­text der Pan­de­mie die Über­tra­gung des Anspruchs auf den Raum: als einen Ort, an dem man wirk­lich, wirk­lich arbei­ten will.

Gegen die Macht der Gewohnheit

Die Neu­ro­bio­lo­gie weist nach, dass mensch­li­ches Ver­hal­ten über­wie­gend durch unbe­wuss­te Gewohn­hei­ten gesteu­ert ist. Soll es sich ver­än­dern, muss auch die Umge­bung ver­än­dert wer­den, um zu ver­mei­den, dass nach kur­zer Zeit wie­der alte Gewohn­hei­ten domi­nie­ren. Des­halb gilt der Arbeits­raum neben Mensch und Soft­ware als „drit­te Intel­li­genz“ der Wert­schöp­fung. Anpas­sun­gen der Ein­rich­tung sind daher nicht nur Reak­tio­nen auf den dyna­mi­schen Wan­del. Sie wer­den selbst zum Impuls­ge­ber für agi­les Den­ken und Handeln.

Der halböffentliche Innovations- und Kollaborationsbereich ist im Human Centered Workplace als Einladung zur flexiblen Zusammenarbeit konzipiert. Abbildung: 1zu33, Wilkhahn

Der halb­öf­fent­li­che Inno­va­tions- und Kol­la­bo­ra­ti­ons­be­reich ist im Human Cen­te­red Work­place als Ein­la­dung zur fle­xi­blen Zusam­men­ar­beit kon­zi­piert. Abbil­dung: 1zu33, Wilkhahn

Bei den Wilk­hahn-Lösun­gen machen sie aus einem „pas­si­ven Kon­su­men­ten“ der Arbeits­um­ge­bung einen agi­len Akteur, der sein Set­ting so arran­gie­ren kann, wie es der Auf­ga­be und den Bedürf­nis­sen am bes­ten gerecht wird. Akti­vie­rung und Betei­li­gung wer­den als Chan­ce her­aus­ge­ar­bei­tet, die unter­neh­me­ri­schen Ziel­set­zun­gen effi­zi­en­ter zu errei­chen. Der Human Cen­te­red Work­place steht damit für den längst über­fäl­li­gen Per­spek­tiv­wech­sel von einer kos­ten- zu einer Per­for­mance-ori­en­tier­ten Gestal­tung der Büroarbeit.

Essenzielle Fragen als Basis

In den ver­gan­ge­nen Jah­ren wur­de vor dem Hin­ter­grund von Glo­ba­li­sie­rung, Digi­ta­li­sie­rung und Nach­hal­tig­keit eine unüber­schau­ba­re Viel­zahl von Stu­di­en, Arti­keln und inter­na­tio­na­len Fall­bei­spie­len zum Wan­del der Arbeits­wel­ten publi­ziert. Wilk­hahn hat dar­aus die essen­zi­el­len Fra­gen her­aus­ge­ar­bei­tet, die von Unter­neh­men quer durch die Bran­chen gestellt wer­den: Wie kön­nen durch die Büro­welt die Attrak­ti­vi­tät für die gesuch­ten Talen­te und Fach­kräf­te erhöht, Inno­va­ti­ons­kraft und Ver­än­de­rungs­fä­hig­keit gestärkt, Gesund­heit und Arbeits­fä­hig­keit erhal­ten und nicht zuletzt die öko­no­mi­schen Ziel­set­zun­gen und Sinn­stif­tung für die Fol­ge­ge­nera­ti­on erreicht wer­den? Die­se Fra­gen bil­den die Basis des inno­va­ti­ven Konzepts.

Vier Perspektiven

Die Grund­la­gen des Human Cen­te­red Work­place berück­sich­ti­gen indi­vi­du­el­le Bedürf­nis­se, die Erfor­der­nis­se der sozia­len Gemein­schaft, das Unter­neh­men­si­mage und die Wirt­schaft­lich­keit ver­bun­den mit Iden­ti­fi­ka­ti­ons­po­ten­zi­al. Mit­ge­lie­fert wer­den auch hier wis­sen­schaft­lich vali­de Erkennt­nis­se als Basis für die inhalt­li­che Ausarbeitung:

#1 Gesund­heit und Wohl­be­fin­den stei­gern. Gesund­heit ist mehr als nur Infek­ti­ons­schutz, Hygie­ne und die Reduk­ti­on von Stör­fak­to­ren. Die Ein­rich­tung soll­te immer auch auf Fak­to­ren wie Selbst­be­stim­mung, Betei­li­gung, Wert­schät­zung, Spaß an der Arbeit sowie auf die För­de­rung von kör­per­li­cher Akti­vi­tät einzahlen.

#2 Kol­la­bo­ra­ti­on för­dern. Gemein­sam ler­nen, sich aus­tau­schen, Ideen ent­wi­ckeln und nicht zuletzt auch Erfol­ge fei­ern, ob infor­mell und spon­tan oder for­mell und geplant: Team­geist, Zusam­men­halt und Inno­va­ti­ons­kraft gel­ten als die größ­ten Poten­zia­le der gemein­sa­men Arbeit im Büro. Wer sie heben will, braucht ent­spre­chend dif­fe­ren­zier­te Raum- und Einrichtungslösungen.

An den Arbeitsplätzen wird das Wohlbefinden beispielsweise durch Bewegungsförderung, Bedienungskomfort und akustische Raumqualität getriggert. Abbildung: 1zu33, Wilkhahn

An den Arbeits­plät­zen wird das Wohl­be­fin­den bei­spiels­wei­se durch Bewe­gungs­för­de­rung, Bedie­nungs­kom­fort und akus­ti­sche Raum­qua­li­tät getrig­gert. Abbil­dung: 1zu33, Wilkhahn

#3 Iden­ti­tät stär­ken. Büro­räu­me als sicht­ba­rer Aus­druck der Unter­neh­mens­iden­ti­tät beein­flus­sen ganz wesent­lich Arbeit­ge­ber­at­trak­ti­vi­tät und Kun­den­bin­dung. Unter die­sem Aspekt ist eine Gestal­tungs­qua­li­tät gefragt, die sich jen­seits schnell­le­bi­ger Trends und Belie­big­keit durch Kon­ti­nui­tät, Klar­heit und Kon­sis­tenz auszeichnet.

#4 Sinn stif­ten. Gera­de in der jün­ge­ren Genera­ti­on hän­gen Loya­li­tät, Enga­ge­ment und Moti­va­ti­on wesent­lich davon ab, wel­che Ant­wor­ten ein Unter­neh­men auf die Fra­ge nach dem War­um zu geben imstan­de ist. So machen Lang­le­big­keit, Nütz­lich­keit und Umwelt­freund­lich­keit der Aus­stat­tung die Wer­te und den Pur­po­se glaub­haft erlebbar.

Ein Tool für das Ganze

Der beson­de­re Charme die­ser Aus­ar­bei­tung liegt dar­in, dass sie ver­deut­licht, wie die unter­schied­li­chen Dimen­sio­nen in der Büro­welt mit­ein­an­der ver­bun­den sind und sich wech­sel­sei­tig beein­flus­sen. Die Iden­ti­fi­ka­ti­on mit Sinn und Zweck bei­spiels­wei­se zahlt eben­so auf die psy­cho-sozia­le Gesund­heit ein wie die Koope­ra­ti­ons­qua­li­tät und eine kla­re Ori­en­tie­rung durch das Design. So kann der Human Cen­te­red Work­place als Tool genutzt wer­den, um gemein­sam die Ziel­bil­der zu erar­bei­ten und dann jede Ent­schei­dung sehr schnell und ein­fach dar­auf­hin zu über­prü­fen, was sie für die ver­schie­de­nen Dimen­sio­nen bedeu­tet. Je bes­ser sich die Lösung auf alle Dimen­sio­nen aus­wirkt, des­to effek­ti­ver und siche­rer ist sie und des­to sel­te­ner wer­den unge­woll­te Kol­la­te­ral­ef­fek­te auftreten.

Inspirierende Schlüsselszenarien

Damit man sich eine sol­che Welt auch vor­stel­len kann, hat Wilk­hahn in enger Zusam­men­ar­beit mit dem Mün­che­ner Stu­dio 1zu33 ide­al­ty­pi­sche Büro­räu­me für den Human Cen­te­red Work­place ent­wi­ckelt. Das vir­tu­el­le Pro­jekt wur­de von dem renom­mier­ten Archi­tek­tur- und Innen­ar­chi­tek­tur­bü­ro nicht auf einer „grü­nen Wie­se“, son­dern in Kopen­ha­gen ange­sie­delt. Denn die däni­sche Haupt­stadt und spe­zi­ell das Quar­tier Nord­ha­fen gel­ten als Labor für zukunfts­wei­sen­de Kon­zep­te, die Leben und Arbei­ten zu einer attrak­ti­ven und pul­sie­ren­den Mischung ver­bin­den. Anhand von zehn bei­spiel­haf­ten Sze­na­ri­en zu den Kern­funk­tio­nen Work, Meet, Inno­va­ti­on, Com­mu­ni­ty und Learn wird das Zusam­men­spiel der Dimen­sio­nen kon­kret sichtbar.

Das Erdgeschoss mit Lobby, Cafeteria sowie Innovations- und Kollaborationsbereich öffnet sich zum Stadtraum. Die Bereiche zur ausschließlich internen Nutzung liegen im ersten Obergeschoss. Abbildung: 1zu33, Wilkhahn

Das Erd­ge­schoss mit Lob­by, Cafe­te­ria sowie Inno­va­tions- und Kol­la­bo­ra­ti­ons­be­reich öff­net sich zum Stadt­raum. Die Berei­che zur aus­schließ­lich inter­nen Nut­zung lie­gen im ers­ten Ober­ge­schoss. Abbil­dung: 1zu33, Wilkhahn

Die Möbel lassen sich im Human Centered Workplace wie Tools ganz nach Bedarf für die aktuell benötigten Settings selbst zusammenstellen.  Abbildung: 1zu33, Wilkhahn

Die Möbel las­sen sich im Human Cen­te­red Work­place wie Tools ganz nach Bedarf für die aktu­ell benö­tig­ten Set­tings selbst zusam­men­stel­len. Abbil­dung: 1zu33, Wilkhahn

Auch die angrenzenden, durch Highboards zonierten Arbeitsbereiche lassen sich dank mobiler und multifunktionaler Tischlösungen unterschiedlich bespielen, etwa für fokussierte Einzel- oder temporäre Projektarbeit. Abbildung: 1zu33, Wilkhahn

Auch die angren­zen­den, durch High­boards zonier­ten Arbeits­be­rei­che las­sen sich dank mobi­ler und mul­ti­funk­tio­na­ler Tisch­lö­sun­gen unter­schied­lich bespie­len, etwa für fokus­sier­te Ein­zel- oder tem­po­rä­re Pro­jekt­ar­beit. Abbil­dung: 1zu33, Wilkhahn

Mit dem Human Cen­te­red Work­place ist Wilk­hahn die Ver­bin­dung gelun­gen von einem geni­al ein­fa­chen Kom­pass, der hilft, im Dschun­gel der Kom­ple­xi­tät und des Unwäg­ba­ren auf Kurs zu blei­ben, und der inspi­rie­ren­den Visi­on einer Arbeits­welt, in der auch noch mor­gen und über­mor­gen gern und gut gear­bei­tet wird. Die 68-sei­ti­ge, reich bebil­der­te Bro­schü­re zum The­ma und wei­te­re Infor­ma­tio­nen sind kos­ten­frei auf der Web­sei­te von Wilk­hahn erhältlich.