OFFICE PIONEER Raphael Gielgen: Work Panorama. Möglichkeiten einer neuen Arbeit

Rapha­el Gie­l­gen ist ein Office Pioneer, wie er im Buche steht. Denn mit sei­nem Bei­trag ist der Trend­scout von Vitra auch in dem gera­de erschie­ne­nen Band „OFFICE PIONEERS: Aus­bli­cke auf das Büro 2030“ präsent.

Raphael Gielgen, Trendscout Future of Work, Vitra, vitra.com. Abbildung: Tom Ziora, Vitra

Rapha­el Gie­l­gen, Trend­scout Future of Work Vitra. Abbil­dung: Tom Zio­ra, Vitra

Arbeit ist ent­schei­dend, wenn es dar­um geht, Men­schen zu ver­bin­den und eine bes­se­re Welt zu schaf­fen. Durch die Stei­ge­rung von Pro­duk­ti­vi­tät, Krea­ti­vi­tät und Kon­nek­ti­vi­tät kön­nen wir den glo­ba­len Her­aus­for­de­run­gen nach­hal­ti­ger begeg­nen. Da neue Tech­no­lo­gien und glo­ba­le Ent­wick­lun­gen unse­re Arbeits­ab­läu­fe immer stär­ker bestim­men, scheint das Poten­zi­al von Arbeits­räu­men gera­de auch im Hin­blick auf ihre Anpas­sung an zukünf­ti­ge Her­aus­for­de­run­gen begrenzt.

Das Work Pan­ora­ma zeigt Zusam­men­hän­ge auf und beschreibt die Her­aus­for­de­run­gen, denen wir uns stel­len müs­sen. Gera­de jetzt ist die Aus­ein­an­der­set­zung mit zukünf­ti­gen Ent­wick­lun­gen, poten­zi­el­len Pro­ble­men und mög­li­chen Aus­wir­kun­gen beson­ders sinn­voll. Für bestehen­de Unter­neh­men stel­len die aktu­el­len Bedin­gun­gen eine erns­te Bedro­hung dar; gleich­zei­tig eröff­nen sie inno­va­ti­ven Den­kern und Start-ups zahl­rei­che Chan­cen. Das Work Pan­ora­ma dient zur Ori­en­tie­rung in unge­wis­sen Zeiten.

Es schärft das Bewusst­sein für glo­ba­le Auf­ga­ben, indem es inno­va­ti­ve Ansät­ze im Umgang mit den Aus­wir­kun­gen dyna­mi­scher, ver­netz­ter Arbeits­ab­läu­fe auf die gebau­te Umwelt auf­zeigt. Die hier ent­wor­fe­nen Sze­na­ri­en wen­den sich an alle, die an der Zukunft der Arbeits­ar­chi­tek­tur inter­es­siert sind.

34 Was-wäre-wenn-Fragen

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#1 Was wäre, wenn Inno­va­ti­on zur Norm wür­de und Ler­nen zu einem Bestand­teil unse­res täg­li­chen Arbeitslebens?

#2 Was wäre, wenn wir das Beta­sta­di­um nie ver­lie­ßen und uns so von dem stän­di­gen Zwang zur Opti­mie­rung, Beschleu­ni­gung und Kon­trol­le befrei­en könnten?

#3 Was wäre, wenn Künst­li­che Intel­li­genz Tätig­kei­ten wie Buch­hal­tung, Pro­duk­ti­on und War­tung über­näh­me und uns so von der indus­tri­el­len Denk­wei­se der Opti­mie­rung, Effi­zi­enz und Ska­lier­bar­keit befreite?

#4 Was wäre, wenn das Büro zur Uni­ver­si­tät und auch zur Büh­ne wür­de, auf der wir bei der Arbeit spie­len, wäh­rend alle repe­ti­ti­ven Auf­ga­ben auto­ma­tisch aus­ge­führt werden?

#5 Was wäre, wenn die Denk­wei­sen des Designs zur Nor­ma­li­tät würden?

#6 Was wäre, wenn die Gestal­ter und Rebel­len im Unter­neh­men das Ruder übernähmen?

#7 Was wäre, wenn wir eine tech­ni­sche Welt schü­fen, die uns unge­ahn­ten Wohl­stand bringt, aber auch zuneh­mend ihren Zwän­gen unterwirft?

#8 Was wäre, wenn die Mehr­heit der Ver­brau­cher bereit wäre, mehr für ein nach­hal­ti­ges Pro­dukt oder eine nach­hal­ti­ge Dienst­leis­tung zu bezahlen?

#9 Was wäre, wenn wir stär­ker bran­chen­über­grei­fend arbei­ten müss­ten, um die Fähig­kei­ten zu ent­wi­ckeln und zu för­dern, die wir in einer unsi­che­ren Zukunft benötigen?

#10 Was wäre, wenn die Zunah­me tem­po­rä­rer Arbeits­ver­hält­nis­se die Fir­men dazu zwän­ge, anders auf Men­schen ein­zu­ge­hen, die nicht lang­jäh­ri­ge Mit­ar­bei­ter des Unter­neh­mens sind?

#11 Was wäre, wenn Mana­ger die Fähig­keit hät­ten, über den Tel­ler­rand zu bli­cken und ihr Nicht­wis­sen auf bestimm­ten Gebie­ten sogar zu schät­zen wüss­ten, weil dies zum Expe­ri­men­tie­ren anregt?

#12 Was wäre, wenn der Arbeits­markt stän­di­ges Ler­nen und den Trans­fer per­sön­li­cher Bega­bun­gen erforderte?

#13 Was wäre, wenn irgend­wann jeder Arbeits­platz in einem Unter­neh­men von dem glei­chen Schick­sal betrof­fen wäre wie vor Jah­ren die Jobs der Berg­leu­te? Ist jede Stel­le mit einem Ablauf­da­tum versehen?

#14 Was wäre, wenn neue Daten­quel­len bei­spiel­lo­se Ein­bli­cke in neue Beschäf­ti­gungs­mög­lich­kei­ten in der Welt­wirt­schaft böten – und dazu ein detail­lier­tes Ver­ständ­nis der benö­tig­ten Fähigkeiten?

#15 Was wäre, wenn sich Arbeits­räu­me ver­än­der­ten, Fähig­kei­ten und Stan­dards mutier­ten, Kul­tu­ren und Erwar­tun­gen sich wan­del­ten und Robo­ter sich immer weiterentwickelten?

#16 Was wäre, wenn sich die Arbeits­ab­läu­fe in der Wis­sens­öko­no­mie rapi­de und kon­ti­nu­ier­lich änderten?


„Durch eine Stei­ge­rung von Pro­duk­ti­vi­tät, Krea­ti­vi­tät und mensch­li­cher Kon­nek­ti­vi­tät kön­nen wir nach­hal­ti­ge Lösun­gen für glo­ba­le Her­aus­for­de­run­gen entwickeln.“

Rapha­el Gie­l­gen, Vitra


#17 Was wäre, wenn die neue Genera­ti­on bewuss­ter Ver­brau­cher bereit wäre, mehr für Pro­duk­te zu bezah­len, die zur Wie­der­ver­wen­dung oder zum Recy­cling bestimmt sind und nach­hal­ti­ge Inno­va­ti­on zum Hei­li­gen Gral des moder­nen Designs machten?

#18 Was wäre, wenn inno­va­ti­ve Tech­no­lo­gien genau die mensch­li­chen Eigen­schaf­ten ersetz­ten, die die Men­schen für die Zukunft der Arbeit unver­zicht­bar machen?

#19 Was wäre, wenn der Arbeits­platz von mor­gen auf die drei Zie­le aus­ge­rich­tet wäre, jun­ge Talen­te und krea­ti­ve Köp­fe zu för­dern, wei­ter zu qua­li­fi­zie­ren und zu rekru­tie­ren, und daher mit allem aus­ge­stat­tet wür­de, was sie brau­chen, um sinn­vol­le und her­vor­ra­gen­de Arbeit zu leisten?

#20 Was wäre, wenn die Wirt­schaft nicht mehr von der Idee sta­ti­scher Pro­duk­te, son­dern von stän­di­ger Opti­mie­rung ange­trie­ben würde?

#21 Was wäre, wenn Tech­no­lo­gien, Men­schen und Räu­me stän­dig in Bewe­gung wären?

#22 Was wäre, wenn sich die Welt um uns in eine ein­heit­li­che Cloud ver­schö­be, sodass jedes Gerät zu einem intel­li­gen­ten Werk­zeug wird?

#23 Was wäre, wenn der Cam­pus zu einem Zen­trum neu­er, viel­sei­ti­ger und fle­xi­bler städ­ti­scher Gemein­schafts­struk­tu­ren würde?

#24 Was wäre, wenn das Immo­bi­li­en- und Faci­li­ty-Manage­ment über intel­li­gen­te Mög­lich­kei­ten ver­füg­te, den Ener­gie- und Platz­ver­brauch zu opti­mie­ren, die Betriebs­kos­ten zu sen­ken und die Pla­nung und Ver­wal­tung von Immo­bi­li­en zu vereinfachen?

#25 Was wäre, wenn die mensch­li­chen Eigen­schaf­ten der Arbeit der Schlüs­sel für den Fort­schritt der Unter­neh­men wären?

#26 Was wäre, wenn eine zuneh­mend gesun­de Lebens­wei­se unser Leben und Arbei­ten veränderte?

#27 Was wäre, wenn Gebäu­de auf die Gesund­heit und das Wohl­be­fin­den der Nut­zer aus­ge­rich­tet wären?

#28 Was wäre, wenn ein zen­tra­ler Gedan­ke des 20. Jahr­hun­derts ver­schwän­de, näm­lich der, immer bes­ser zu werden?

#29 Was wäre, wenn unse­re Arbeits­räu­me die still­schwei­gen­den Unter­neh­mens­hier­ar­chien kon­kret sicht­bar mach­ten und damit die Über­zeu­gun­gen und das Ver­hal­ten lang­fris­tig beeinflussten?

#30 Was wäre, wenn die Wirk­lich­keit kei­ne rein ratio­na­le Rea­li­tät wäre, son­dern Räu­me auch Tra­di­tio­nen, Wer­te­sys­te­me, Mythen und Sym­bo­le abbil­den könnten?

#31 Was wäre, wenn die kon­kre­te Raum­ge­stal­tung die Men­schen beim Ler­nen und Ver­ste­hen unter­stütz­te, sodass sie ein Bewusst­sein dafür ent­wi­ckeln, wie das Unter­neh­men neu zu erfin­den wäre?

#32 Was wäre, wenn es nie eine end­gül­ti­ge Ver­si­on des Arbeits­plat­zes gäbe und alle Tools Beta­ver­sio­nen wären?

#33 Was wäre, wenn wir unse­re Fähig­kei­ten durch intel­li­gen­te Maschi­nen ergänz­ten, die schnel­ler arbei­ten und repe­ti­ti­ve Tätig­kei­ten über­neh­men, sodass wir mehr Zeit für das krea­ti­ve Schaf­fen haben?

#34 Was wäre, wenn es beim bio­phi­len Design um den Platz des Men­schen in der Natur und den Platz der Natur in der mensch­li­chen Gesell­schaft ginge?

Nachhaltig und dezentral

Pla­net Centric: Wer den Regeln der Natur folgt, wird gewin­nen. Die Natur ver­bin­det Funk­tio­na­li­tät und Schön­heit auf voll­kom­me­ne Wei­se. Wir soll­ten eine ganz­heit­li­che Sicht­wei­se auf die wich­tigs­ten Pro­ble­me unse­rer Gesell­schaft und unse­rer Märk­te ent­wi­ckeln. Statt uns auf bestimm­te Auf­ga­ben zu kon­zen­trie­ren, soll­ten wir sozia­le, wirt­schaft­li­che und poli­ti­sche The­men umfas­send in den Blick neh­men. Es gibt eine neue Genera­ti­on bewuss­ter Ver­brau­cher und eine glo­ba­le Lage, die von allen Betei­lig­ten neue Maß­nah­men erfor­dert. Ver­brau­cher sind bereit, für nach­hal­ti­ge Pro­duk­te mehr zu bezahlen.

Any­whe­re Eco­sys­tem: Über­all arbei­ten ist inzwi­schen schon All­tag. Dezen­tra­le Arbeits­plät­ze sind der Motor von Wirt­schafts­wachs­tum und Wohl­stand. Unter­neh­men wach­sen aus ihrer Kon­nek­ti­vi­tät. Zum Auf­bau eines kom­ple­xen Netz­werks mit einem Fluss von Dienst­leis­tun­gen, Ideen und Kapi­tal braucht es einen Blick für den grö­ße­ren Zusam­men­hang. Im Gegen­satz zu zen­tra­li­sier­ten Büro­mo­del­len erhöht die Nähe inner­halb des Netz­werks die abtei­lungs­über­grei­fen­de Inter­ak­ti­on, Zusam­men­ar­beit und Arbeits­ef­fi­zi­enz. Es gibt vie­le Wege, sol­che Öko­sys­te­me aufzubauen.

Der (vertikale) Campus vereint Arbeit, Wohnen, Freizeit und Konsum in einem Gebäude. Abbildung: Tobias Johannes Haag, Yonne-Luca Hack, Nils Fröhling (alle TU München) und Raphael Gielgen (Vitra)

Der (ver­ti­ka­le) Cam­pus ver­eint Arbeit, Woh­nen, Frei­zeit und Kon­sum in einem Gebäu­de. Abbil­dung: Tobi­as Johan­nes Haag, Yon­ne-Luca Hack, Nils Fröh­ling (alle TU Mün­chen) und Rapha­el Gie­l­gen (Vitra)

Zugehörigkeit und Virtualität

Cam­pus Com­mu­ni­ty: Wir seh­nen uns nach Zuge­hö­rig­keit. Der Cam­pus erweist sich als das Zen­trum neu­er, viel­sei­ti­ger und fle­xi­bler städ­ti­scher Gemein­schafts­struk­tu­ren. In einem sol­chen Unter­neh­mens­um­feld füh­len wir uns zuge­hö­rig. Die­ses Gefühl erschließt den Mit­ar­bei­tern und Kun­den das gesam­te Spek­trum ihrer Fähig­kei­ten und för­dert zugleich das Enga­ge­ment, die Krea­ti­vi­tät und die Wei­ter­ent­wick­lung der Mitarbeiter.

Vir­tu­al Con­nec­ti­vi­ty: Die vir­tu­el­le Welt durch­dringt unser Leben. Eine Viel­zahl von Daten­quel­len erschließt uns bei­spiel­lo­se Mög­lich­kei­ten und Erkennt­nis­se. Durch die vir­tu­el­le Arbeits­ar­chi­tek­tur kön­nen wir einen digi­ta­len Zwil­ling auf­bau­en und neue Wirt­schafts­mo­del­le schaf­fen. Das vir­tu­el­le Kon­nek­ti­vi­täts­uni­ver­sum bie­tet Unter­neh­men und ihren Mit­ar­bei­tern zwar Instru­men­te zur Orga­ni­sa­ti­on und Opti­mie­rung der Fer­n­ar­beit, kann das ein­zig­ar­ti­ge Gefühl mensch­li­cher Zuge­hö­rig­keit jedoch nicht ersetzen.

Beta-Status und Büro als Bühne

Per­ma­nent Beta: Wir wer­den das Beta­sta­di­um nie­mals ver­las­sen. Per­ma­nen­tes Beta befreit uns von dem stän­di­gen Zwang zur Opti­mie­rung, Beschleu­ni­gung und Kon­trol­le. Unser Wirt­schafts­sys­tem basiert nicht mehr auf der Idee fer­ti­ger Pro­duk­te, son­dern wird durch per­ma­nen­te Modi­fi­ka­tio­nen und Opti­mie­run­gen ange­trie­ben. Jedes Pro­dukt oder jede Tech­no­lo­gie, die wir ver­wen­den, wird durch per­ma­nen­te Ite­ra­tio­nen unter­stützt. Neue Büros die­nen als Labor zum Tes­ten neu­er digi­ta­ler Ideen und Anwen­dun­gen, von denen Kun­den pro­fi­tie­ren kön­nen. Wir müs­sen ler­nen, dass es im Alpha-Zustand kei­ne Ant­wor­ten gibt.


„Wir soll­ten uns auf die zukünf­ti­gen Her­aus­for­de­run­gen kon­zen­trie­ren und unse­re Erin­ne­run­gen mit unse­rer Vor­stel­lung von mor­gen in Ein­klang bringen.“

Rapha­el Gie­l­gen, Vitra


Talent Trans­fer: Wir müs­sen bran­chen­über­grei­fend arbei­ten, um die Men­schen mit den Fähig­kei­ten aus­zu­stat­ten, die sie in einer unge­wis­sen Zukunft brau­chen. Das Büro wird zur Uni­ver­si­tät und zur Büh­ne. Unse­re Arbeit wird spie­le­ri­scher, da alle repe­ti­ti­ven Auf­ga­ben auto­ma­ti­siert wer­den. Füh­rungs­kräf­te müs­sen ler­nen, vor­han­de­ne Arbeits­kräf­te wei­ter­zu­bil­den, deren Rol­le sich in Zukunft ändern wird. Zukunfts­fä­hig­keit auf einem sich wan­deln­den Markt erfor­dert lebens­lan­ges Ler­nen und den Trans­fer per­sön­li­cher Bega­bung. Wei­ter­bil­dun­gen und Umschu­lun­gen sind wich­ti­ge Hebel für das künf­ti­ge Wirtschaftswachstum.

Der menschliche Kern

Human Core: Die Arbeit von mor­gen ist auf drei Zie­le aus­ge­rich­tet: jun­ge Talen­te und krea­ti­ve Köp­fe zu för­dern, wei­ter zu qua­li­fi­zie­ren und zu rekru­tie­ren. Dazu gehö­ren Arbeits­plät­ze, die mit allem aus­ge­stat­tet sind, das für ein sinn­vol­les und her­vor­ra­gen­des Arbei­ten erfor­der­lich ist. Ein län­ge­res und gesün­de­res Leben wird auch unse­re Arbeit ver­än­dern. Unter­neh­men müs­sen Pro­duk­ti­vi­tät und Vita­li­tät über­den­ken. Wir soll­ten uns dar­auf kon­zen­trie­ren, wie Gebäu­de unse­ren Kom­fort ver­bes­sern, Ent­schei­dungs­pro­zes­se unter­stüt­zen und unse­re Gesund­heit sowie unser Wohl­be­fin­den för­dern kön­nen. In einer Welt nach Covid-19 wird ein gesun­des Gebäu­de als ers­ter Schritt zur Ver­bes­se­rung des Wohl­be­fin­dens der Mit­ar­bei­ter gelten.

Cul­tu­ral Frame­work: Die kon­kre­ten For­men der Archi­tek­tur spre­chen eine fas­zi­nie­ren­de Spra­che, die die ver­bor­ge­nen Hier­ar­chien eines Unter­neh­mens sicht­bar machen und Über­zeu­gun­gen und Ver­hal­ten dau­er­haft beein­flus­sen kön­nen. In moder­nen Büros fehlt es an Sinn und sinn­li­cher Erfah­rung. Es man­gelt an Krea­ti­vi­tät und Lei­den­schaft. Die geleb­te Rea­li­tät ist nicht die Rea­li­tät von Ratio­na­li­tät, Effi­zi­enz und Pro­duk­ti­vi­tät. Arbeits­räu­me soll­ten die Fähig­kei­ten, Tra­di­tio­nen, Wer­te­sys­te­me, Mythen und Sym­bo­le abbil­den, die in Unter­neh­mens­ge­mein­schaf­ten üblich sind.

Fokus auf Herausforderungen

Es geht nicht um ein Wann oder Ob, son­dern dar­um, wie die­ses Neu­land auf sinn­vol­le Wei­se erschlos­sen wer­den kann. Es geht um die Eta­blie­rung soli­der Grund­la­gen, auf denen auf­ge­baut wer­den kann. Der Arbeits­platz, wie wir ihn ken­nen, wird in naher Zukunft nur noch eine blas­se Erin­ne­rung sein. Wir soll­ten uns auf die zukünf­ti­gen Her­aus­for­de­run­gen kon­zen­trie­ren und unse­re Erin­ne­run­gen mit unse­rer Vor­stel­lung von mor­gen in Ein­klang bringen.


Vitra AG

  • Her­stel­ler von Büro- und Wohnmöbeln
  • gegrün­det: 1950
  • Stand­ort: Birs­fel­den, Schweiz
  • vitra.com

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OFFICE PIONEERS: Ausblicke auf das Büro 2030. Visionen. Chancen. Herausforderungen.

BUCHTIPP:

OFFICE PIONEERS: Ausblicke auf das Büro 2030

Wie könn­ten Büro­ar­beit und Büros 2030 aus­se­hen? Was wird dann wich­ti­ger sein als heu­te, was weni­ger? Die­ses Buch ent­hält die Ant­wor­ten von 58 renom­mier­ten Experten.

„OFFICE PIONEERS: Aus­bli­cke auf das Büro 2030. Visio­nen. Chan­cen. Her­aus­for­de­run­gen.“, Robert Nehring (Hg.), PRIMA VIER Nehring Ver­lag, Ber­lin 2020, 208 S., DIN A4, 49,90 € (E-Book 39,90 €).

Erhält­lich unter: OFFICE-PIONEERS.de

 

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