Grö­ße­re Datei­en, Cloud-Com­pu­ting, immer mehr Mobil­ge­rä­te und stei­gen­der Daten-Traf­fic erfor­dern ein leis­tungs­fä­hi­ges Netz­werk. Drei gro­ße Netz­werk­trends, die in den kom­men­den Mona­ten beson­ders rele­vant sein wer­den, hat der Anbie­ter von Netz­werk­lö­sun­gen Net­ge­ar iden­ti­fi­ziert.

Die ein­fa­che Ver­wal­tung gehört zu den der­zei­ti­gen Netz­werk­trends. Foto: Net­ge­ar

# 1 der Netzwerktrends: PoE

Bei Power over Ether­net (PoE) über­trägt das Ether­net­ka­bel des Swit­ches nicht nur Daten, son­dern ver­sorgt auch die im Netz­werk ein­ge­bun­de­nen PoE-fähi­gen-Peri­phe­rie­ge­rä­te mit Strom. Der größ­te Vor­teil liegt auf der Hand: Es ent­fällt eine auf­wen­di­ge Ver­le­gung von Strom­ka­beln und Steck­do­sen. PoE bie­tet wegen des Ein­spar­po­ten­zi­als bei Instal­la­ti­ons­kos­ten und -auf­wand gro­ße Mög­lich­kei­ten. Doch soll­ten bestimm­te Aspek­te beach­tet wer­den: Unter­neh­men müs­sen beden­ken, wel­chen Leis­tungs­klas­sen die Powe­r­ed Devices (die zu ver­sor­gen­den) Gerä­te ange­hö­ren. Davon hängt ab, wel­cher Switch benö­tigt wird. Zudem lie­fern die PoE-Stan­dards unter­schied­li­che Leis­tungs­bud­gets: Die ers­te PoE-Gene­ra­ti­on (IEEE 802.3af) lie­fert Leis­tungs­ni­veaus von 15,4 W, der PoE+-Standard (IEEE 802.3at) schafft 30 W, und der noch nicht rati­fi­zier­te Uni­fied-Power-over-Ether­net-Stan­dard (UPoE) sogar bis 60 W. Auch ist die Reich­wei­te begrenzt: Je nach Netz­werk­ka­bel sind bis zu 100 m mög­lich, mit Pass-Through-Switch sind es bis zu 200 m.

# 2 der Netzwerktrends: Einfache Verwaltung

KMUs und klei­ne Büros soll­ten Lösun­gen ein­set­zen, mit denen kom­ple­xe IT-Infra­struk­tur auch ohne IT-Exper­ten­wis­sen ganz ein­fach zu hand­ha­ben ist. Dann kön­nen Ange­stell­te oder Eigen­tü­mer von der zusätz­li­chen Belas­tung, ein Netz­werk zu mana­gen, ent­las­tet wer­den. Bis­her müs­sen sie noch zahl­rei­che Auf­ga­ben über­neh­men: ein leis­tungs­star­kes Netz­werk auf­set­zen und ver­wal­ten, das Netz­werk über­wa­chen und auf Pro­ble­me reagie­ren, Firm­ware-Updates oder Patches instal­lie­ren und auch Pro­duk­te regis­trie­ren. Die Anwen­der sind daher oft mit Lösun­gen kon­fron­tiert, die zeit­auf­wen­dig, kom­pli­ziert, wenig intui­tiv, frag­men­tiert oder zu kom­plex sind. Schon heu­te sind jedoch Lösun­gen ver­füg­bar, mit denen die zusätz­li­chen Admi­nis­tra­to­ren­auf­ga­ben neben­bei über ein Mobil­ge­rät erle­digt wer­den kön­nen – zeit- und orts­un­ab­hän­gig.

#3 der Netzwerktrends: 10 Gig/Multi-Gig

Neue Pro­duk­te wer­den heu­te nicht nur mit ein Giga­bit oder zehn Giga­bit aus­ge­lie­fert – sie nut­zen auch Geschwin­dig­kei­ten zwi­schen die­sen Wer­ten. Jedes Gerät im Netz­werk erfor­dert eine bestimm­te Swit­ching-Geschwin­dig­keit. So benö­ti­gen zum Bei­spiel eini­ge Netz­werk­kar­ten, Gaming-PCs, Desk­top-PCs, Ser­ver und AC-Wave-2-Wire­less-Access-Points bereits 2,5-Gigabit- oder 5-Giga­bit-Kon­nek­ti­vi­tät, um vol­le Per­for­mance zu brin­gen. Eine 1-Giga­bit-Anbin­dung wird dann oft­mals zum Fla­schen­hals. Die rich­ti­gen Mul­ti-Giga­bit-Swit­ches brin­gen intel­li­gen­te Ports mit und ermit­teln auto­ma­tisch die opti­ma­le Geschwin­dig­keit, sodass Gerä­te in Geschäfts-, Büro- oder Heimum­ge­bun­gen die höchst­mög­li­che Geschwin­dig­keit errei­chen. Unter­neh­men kön­nen dadurch neue High-Speed-Gerä­te über 2,5 Gbit/s, 5 Gbit/s oder 10 Gbit/s mit 100-Mbit/s-Netz­werk­ge­rä­ten ohne neue teu­re Ver­ka­be­lung in einem gemein­sa­men Netz­werk zusam­men­füh­ren. Die Mul­ti-Gig-Ports erken­nen auto­ma­tisch, wel­che Geschwin­dig­keit für das ange­schlos­se­ne Gerät erfor­der­lich ist, und stel­len die­se Geschwin­dig­keit bereit.