Jobs mit der Aus­sicht, mal von zu Hause aus zu arbeit­en, sind bei Arbeit­nehmern gefragt. Eine Unter­suchung des Deutschen Insti­tuts für Wirtschafts­forschung (DIW) belegt: Zwei Drit­tel aller Deutschen hät­ten gerne die Chance, ihren Arbeit­sort – im Rah­men des Mach­baren – selb­st zu bes­tim­men.

Zwischen dem Arbeitsbereich und dem Rest der Wohnung sollte eine klare Grenze vorhanden sein. Foto: djd/Stressless

Zwis­chen dem Arbeits­bere­ich und dem Rest der Woh­nung sollte eine klare Gren­ze vorhan­den sein. Foto: djd/Stressless

Eine Voraussetzung für Arbeit im Home-Office: die entsprechende technische Ausstattung. Foto: Pixabay

Eine Voraus­set­zung für Arbeit im Home-Office: die entsprechende tech­nis­che Ausstat­tung. Foto: Pix­abay

Inzwis­chen bietet eine wach­sende Zahl von Arbeit­ge­bern ihren Mitar­beit­ern die Möglichkeit, die Arbeit­sauf­gaben außer­halb des Fir­menge­bäudes zu erledi­gen. Dabei bevorzugt die Mehrheit der Arbeit­nehmer das Home-Office, zumin­d­est für einen oder mehrere Tage in der Woche. Damit das flex­i­ble Arbeitsmod­ell in den eige­nen vier Wän­den rei­bungs­los abläuft, sollte ein pro­duk­tives Umfeld geschaf­fen wer­den.

6 Tipps für das Home-Office

#1: Trennung zwischen Arbeitsbereich und Wohnung

Zwis­chen dem Arbeits­bere­ich und dem Rest der Woh­nung sollte eine klare Gren­ze vorhan­den sein. Möglichst eine Tür, die geschlossen wer­den kann. So wird dem Rest der Fam­i­lie sig­nal­isiert, dass man arbeit­et und nicht wegen jed­er Kleinigkeit gestört wird.

#2: Gute technische Ausstattung

Nicht an der tech­nis­chen Ausstat­tung sparen: Ein schneller Inter­net­zu­gang, ein großer Bild­schirm und ein Tele­fon mit langer Akku­laufzeit sind wichtige Voraus­set­zun­gen für opti­male Arbeitsabläufe.

#3: Flexibler Bürostuhl

Der Büros­tuhl ist entschei­dend, schließlich sitzt man jeden Tag mehrere Stun­den darauf. Er sollte daher nicht nur bequem sein und den Rück­en scho­nen, son­dern sich möglichst flex­i­bel jed­er Sitz­po­si­tion anpassen und generell bewe­gungs­fördernde Eigen­schaften besitzen. Für mehr aktive Bewe­gung im Arbeit­sall­t­ag kann zudem ein Sitz-Steh-Schreibtisch sor­gen, alter­na­tiv auch ein Steh- oder Lesepult.

#4: Gutes Licht

Eine gute Ausleuch­tung des Arbeit­splatzes ist auch zu Hause wichtig. Dabei sollte darauf geachtet wer­den, dass Sonne oder Leucht­en nie direkt auf den Bild­schirm scheinen. Das schont die Augen. Empfehlenswert sind Leucht­en, die bio­dy­namis­ches Licht spenden. Sie simulieren den Tages­lichtver­lauf und unter­stützen den men­schlichen Tag-Nacht-Rhyth­mus.

#5: Businesskleidung statt Jogginghose

Auf den ersten Blick mag es ver­lock­end klin­gen, mor­gens vom Bett gle­ich an den Schreibtisch zu wech­seln. Doch auch im Home-Office sind Pyja­ma oder Jog­ging­hose nicht förder­lich. Stu­di­en bele­gen, dass sich Busi­nessklei­dung entschei­dend auf die Selb­st­wahrnehmung auswirken kann und sie zur Pro­duk­tiv­ität und Kreativ­ität beiträgt.

#6: Hochphasen nutzen

Jed­er Men­sch hat inner­halb eines Tages unter­schiedliche Leis­tungsphasen. Frühauf­ste­her sind mor­gens schon top­fit, während sich Langschläfer oft bis in die späten Abend­stun­den noch voll konzen­tri­eren kön­nen. Passen Sie Ihre Hoch­phasen an den Arbeit­stag im Home-Office an, soweit es die Fir­men­richtlin­ien zulassen.

Was sagt das Finanzamt?

Wenn das Home-Office den Mit­telpunkt der Arbeit darstellt, kann es auch steuer­lich gel­tend gemacht wer­den. Häu­fig sind die Kosten aber nur teil­weise abset­zbar. Über­lässt der Arbeit­ge­ber dem Angestell­ten beispiel­sweise eine kom­plette Büroein­rich­tung, ist diese als geld­w­ert­er Vorteil zu ver­s­teuern. Wer­den dage­gen nur einzelne Geräte und Möbel zur Ver­fü­gung gestellt, ent­fällt die Pflicht zur Ver­s­teuerung. Arbeit­ge­ber und Arbeit­nehmer sind gut berat­en, die steuer­lichen Fra­gen vorher exakt abzuk­lären.