In die­sem Buch, das wir bei der Suche nach neu­en Wer­ken rund um das The­ma Büro ent­deckt haben, geht es um eine phi­lo­so­phi­sche Annä­he­rung an den Begriff Inten­si­tät.

Wir sind pau­sen­los auf der Suche nach star­ken Emp­fin­dun­gen, die unser Dasein recht­fer­ti­gen sol­len. Denn mit die­sen Erre­gun­gen kön­nen wir aus der Mono­to­nie des All­ta­ges, der exis­ten­zi­el­len Plat­ti­tü­de unse­res Lebens, erwa­chen. Tris­tan Gar­cia beschreibt die­se Suche als eine regel­rech­te Obses­si­on des moder­nen, west­li­chen Men­schen. Der Autor wer­tet oder ver­ur­teilt nicht. Er gibt auch kei­ne Rat­schlä­ge. Das Buch ist ein phi­lo­so­phi­scher Essay über den Begriff Inten­si­tät. An des­sen Anfang steht der Ver­such einer Klä­rung des Begriffs im his­to­risch-phi­lo­so­phi­schen Kon­text. Im Fol­gen­den ent­wirft Gar­cia ein Kon­zept zum Begriff Inten­si­tät, inklu­si­ve mora­li­schem und ethi­schem Ide­al. Die­sem Kon­zept stellt er schließ­lich eine Anti­the­se ent­ge­gen. Eine auf­schluss­rei­che Ana­ly­se west­li­cher (Lebens-)Kultur.

Tris­tan Gar­cia: „Das inten­si­ve Leben. Eine moder­ne Obses­si­on“, Suhr­kamp, 215 S., 24 €.