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Nur 41 Pro­zent der Arbeit­neh­mer wis­sen, was bei einem Not­fall im Büro zu tun wäre. Foto: Tobi­as Bräuning/pixelio.de

Das Semi­na­ris See­ho­tel Pots­dam wur­de in der Kate­go­rie Semi­nar bei der Wahl der „Bes­ten Tagungs­ho­tels in Deutsch­land 2015“ gekürt. Foto: Lutz Hannemann/Seminaris See­ho­tel Pots­dam

Für knapp jeden fünf­ten deut­schen Büro­ar­bei­ter ist die E-Mail der bevor­zug­te Kanal, um mit den Kol­le­gen zu kom­mu­ni­zie­ren. Foto: Th. Kemnitz/pixelio.de

Nicht auf dem Toi­let­ten­spül­knopf, son­dern dem Klapp­tisch sind im Flug­zeug die meis­ten Erre­ger. Foto: www.travelmath.com

Chefs nur durch­schnitt­lich
Die Beschäf­tig­ten in Deutsch­land geben ihren Arbeit­ge­bern im Durch­schnitt die Schul­no­te 3+ für Soft Skills. Das ist das Ergeb­nis einer Umfra­ge im Auf­trag der Berufs­ge­nos­sen­schaf­ten und Unfall­kas­sen. Bei­spiels­wei­se erhiel­ten das Füh­rungs­ver­hal­ten, die Wert­schät­zung der Mit­ar­bei­ter und die Moti­va­ti­on zu gesun­dem Ver­hal­ten nur eine 2,6. Am schlech­tes­ten schnitt die Regel­mä­ßig­keit von Schu­lun­gen zum Arbeits­schutz ab: Hier gab es eine 2,8.

Igitt!
Wo lau­ern auf Geschäfts­rei­sen Krank­heits­er­re­ger? Nicht, wo man es ver­mu­tet, offen­bart eine Stu­die des Trip-Cal­cu­la­tors Tra­vel­math. Auf den Tür­rie­geln der Flug­ha­fen­toi­let­ten fin­den sich pro Qua­drat­zoll (etwa 6,5 cm2) nur 70 kolo­nie­bil­den­de Ein­hei­ten (KBE), also Pil­ze und Bak­te­ri­en, die sich ver­viel­fäl­ti­gen kön­nen. Zum Ver­gleich: Die hei­mi­sche Toi­let­ten­bril­le weist 172 KBE auf. Auf dem Spül­knopf der Flug­zeug­toi­let­te sind es aber schon 265 KBE pro Qua­drat­zoll. Stol­ze 2.155 KBE pro Qua­drat­zoll tum­meln sich jedoch aus­ge­rech­net dort, wo das Essen hin­kommt: auf dem Klapp­tisch im Flug­zeug.

Aus­ge­zeich­ne­te Loca­ti­ons
Der Ver­bund „Top 250 Tagungs­ho­tels“ hat in sechs Kate­go­ri­en die „Bes­ten Tagungs­ho­tels in Deutsch­land 2015“ gekürt. Die Gewin­ner der jewei­li­gen Kate­go­rie sind: Semi­na­ris See­ho­tel Pots­dam (Kate­go­rie Semi­nar), Marc Aurel Spa & Golf Resort in Bad Gög­ging (Kon­fe­renz), Hotel Schloss Rom­rod (Klau­sur), Hotel Espe­ran­to Kon­gress- und Kul­tur­zen­trum Ful­da (Kon­gress), Drei­klang Busi­ness & Spa Resort in Kal­ten­kir­chen (Mee­ting), Hotel Schön­buch in Pliez­hau­sen (Events).

Ler­nen, gesund zu arbei­ten
Das kos­ten­lo­se E-Lear­ning-Tool „Gesund arbei­ten“ der Initia­ti­ve Neue Qua­li­tät der Arbeit (INQA) lei­tet dazu an, die indi­vi­du­el­len Be- und Ent­las­tungs­fak­to­ren zu ana­ly­sie­ren. Anschlie­ßend erstellt es eine per­sön­li­che Aus­wer­tung. Dabei wer­den auch prak­ti­sche Hil­fen an die Hand gege­ben, etwa zur Fra­ge, wie die eige­nen Ent­las­tungs­fak­to­ren sys­te­ma­tisch gestärkt wer­den kön­nen. Unter­neh­men kön­nen das Tool in ihr Intra­net inte­grie­ren.

E-Mails flu­ten wei­ter

Für knapp jeden fünf­ten deut­schen Büro­ar­bei­ter ist die E-Mail der bevor­zug­te Kanal, um mit den Kol­le­gen zu kom­mu­ni­zie­ren. Und jeder zwei­te ist fest davon über­zeugt, dass sei­ne E-Mail-Nut­zung in den kom­men­den zwei Jah­ren wei­ter zuneh­men wird. Das ergab eine Stu­die von Ado­be. Ins­ge­samt ver­brin­gen die Deut­schen durch­schnitt­lich fast fünf Stun­den pro Tag damit, ihre E-Mails zu che­cken.

Alles sicher?
93 Pro­zent der Arbeit­neh­mer emp­fin­den ihren Arbeits­platz als sicher, doch nur 41 Pro­zent wis­sen, was bei einem Not­fall im Büro zu tun wäre. So eine Umfra­ge des Kar­rie­renetz­werks Care­er­Buil­der. 63 Pro­zent der Arbeit­neh­mer sagen, ihr Unter­neh­men hal­te einen Not­fall­plan für Brand­fäl­le, Über­flu­tun­gen oder ande­re Kata­stro­phen bereit, 39 Pro­zent gaben das für Unwet­ter an, 49 Pro­zent für einen Hacker­an­griff und 33 Pro­zent für den Fall einer phy­si­schen Bedro­hung durch eine ande­re Per­son.