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25 Pro­zent der Arbeit­neh­mer las­sen sich durch zeit­ge­mä­ßes ergo­no­mi­sches Büro­mö­bel­de­sign moti­vie­ren.

Die kos­ten­lo­se Smart­pho­ne-App Hus­te­blu­me hilft bei Heu­schnup­fen.

Moti­va­ti­on durch Möbel
Mit moder­nen Büro­wel­ten kön­nen Arbeit­ge­ber punk­ten: 25 Pro­zent der Arbeit­neh­mer las­sen sich durch zeit­ge­mä­ßes, ergo­no­mi­sches Design der Büro­mö­bel moti­vie­ren – vier Pro­zent mehr als 2014. Zu die­sem Ergeb­nis kommt die reprä­sen­ta­ti­ve Stu­die „Arbeits­mo­ti­va­ti­on 2015“ der Man­powerGroup Deutsch­land. Die Mög­lich­keit zur frei­en Zeit­ein­tei­lung spornt hin­ge­gen nur noch jeden zwei­ten Mit­ar­bei­ter an, 2014 waren es noch zwei Drit­tel.

Arbeit in Gra­fi­ken
Die Aus­ga­be 2015 der Bro­schü­re „Arbeits­welt im Wan­del“ der Bun­des­an­stalt für Arbeits­schutz und Arbeits­me­di­zin (BAuA) ist erschie­nen. Basie­rend auf dem Bericht „Sicher­heit und Gesund­heit bei der Arbeit 2013“ ver­an­schau­licht sie anhand von Gra­fi­ken The­men wie Erwerbs­tä­tig­keit, Arbeits­be­din­gun­gen oder den demo­gra­fi­schen Wan­del. Eine Erkennt­nis: Klei­ne Betrie­be haben bei der Gefähr­dungs­be­ur­tei­lung Nach­hol­be­darf, in grö­ße­ren ist die Situa­ti­on bes­ser.

Lass mir den Fei­er­abend
Dass man eine kla­re Tren­nung zwi­schen Arbeit und Frei­zeit braucht, mein­ten 64 Pro­zent der Berufs­tä­ti­gen in einer Befra­gung der Kar­rie­re­be­ra­tung von Rund­stedt. Sogar 69 Pro­zent gaben an, dass sich bei feh­len­der Tren­nung ten­den­zi­ell die Arbeit gegen­über der Frei­zeit durch­set­ze. Bei über 40 Pro­zent der Berufs­tä­ti­gen ist dies schon der Fall: Work-Life-Blen­ding führt bei ihnen zu Mehr­ar­beit in Form von Über­stun­den.

Krea­tiv im Team?
92 Pro­zent der deut­schen Arbeit­neh­mer sind über­zeugt, dass Inno­va­ti­on und Krea­ti­vi­tät durch Team­ar­beit geför­dert wer­den. Die Krux: Gut jeder Zwei­te ist gleich­zei­tig der Mei­nung, allei­ne und unge­stört krea­ti­ve Ide­en bes­ser ent­wi­ckeln zu kön­nen. Zudem bekla­gen 44 Pro­zent, dass sich Kol­le­gen frem­de Ide­en wäh­rend der Team­ar­beit zu eigen machen und anschlie­ßend beim Chef als ihren Vor­schlag aus­ge­ben. Das zeigt eine Stu­die des Bera­tungs­dienst­leis­ters Meta­be­ra­tung.

Haaats­chiii!
Wer unter Heu­schnup­fen lei­det, ist wäh­rend Früh­jahr und Som­mer im Büro oft nur ein­ge­schränkt leis­tungs­fä­hig. Lin­de­rung ver­spricht die kos­ten­lo­se Smart­pho­ne-App Hus­te­blu­me. Das neue Pro­gramm der Tech­ni­ker Kran­ken­kas­se (TK) zeigt nicht nur die Pol­len­an­zahl in der Luft an, son­dern errech­net mit einem auf­wen­di­gen Ver­fah­ren auch, wie stark der eige­ne Kör­per dar­auf reagiert und wann bei­spiels­wei­se der opti­ma­le Zeit­punkt für eine früh­zei­ti­ge Ein­nah­me von Medi­ka­men­ten ist.

Dür­re in deut­schen Büros
33 Pro­zent der im Rah­men der Akti­on „Trink dich fit“ von der Sie­mens-Betriebs­kran­ken­kas­se SBK befrag­ten Ange­stell­ten gaben an, am Tag nur 0,5 bis ein Liter Was­ser zu trin­ken – obwohl 90 Pro­zent wis­sen, wie hoch ihr täg­li­cher Bedarf an Flüs­sig­keit tat­säch­lich ist (min­des­tens 1,5 Liter). Fast die Hälf­te sag­te, wäh­rend der Arbeits­zeit zu gestresst zu sein, um Zeit zum Trin­ken zu fin­den. Fast 60 Pro­zent der Befrag­ten haben im Büro Zugriff auf kos­ten­lo­ses Was­ser.