Vie­le Office-Worker arbei­ten auch von zu Hau­se aus. Die Aus­stat­tung des Home-Offices lässt in Bezug auf Kom­fort und Ergo­no­mie aber oft zu wün­schen. Wir zei­gen, wie man es bes­ser macht.

Links: So geht's rich­tig! Ein Note­book­stän­der sorgt für eine gesün­de­re Arbeits­hal­tung an fle­xi­blen Arbeits­or­ten. Foto: Bak­ke­rElk­hui­zen

Das S-Board 840 ist eine kom­pak­te und ergo­no­mi­sche Tas­ta­tur. Foto: Bak­ke­rElk­hui­zen

Der ergo­no­mi­sche Lap­tophalter Ergo-Q260 ist leicht und dünn. Per­fekt für den mobi­len Ein­satz. Foto: Bak­ke­rElk­hui­zen

Die DXT Pre­cisi­on Wire­less Mou­se sorgt für eine natür­li­che und neu­tra­le Hal­tung der Hand. Foto: Bak­ke­rElk­hui­zen

Die Hand­ge­lenk­auf­la­ge Tra­pe­zi­um Wrist Rest Com­pact hält das Hand­ge­lenk in kor­rek­ter Linie mit der Hand. Foto: Bak­ke­rElk­hui­zen

Der Lap­top-Trol­ley TR15 ermög­licht den ein­fa­chen Trans­port von Note­book & Co. Foto: Bak­ke­rElk­hui­zen

Eine von Bak­ke­rElk­hui­zen in Auf­trag gege­be­ne inter­na­tio­na­le Umfra­ge hat erge­ben, dass immer mehr Men­schen fle­xi­bel von zu Hau­se oder unter­wegs arbei­ten – die soge­nann­ten Flex­ar­bei­ter. Die Stu­die, die unter HR-Pro­fes­sio­nals durch­ge­führt wur­de, zeigt, dass häu­fig jedoch die Ansicht vor­herrscht, dass in ers­ter Linie die Mit­ar­bei­ter selbst für die Aus­stat­tung des Heim­ar­beits­plat­zes ver­ant­wort­lich sind und der Arbeit­ge­ber sich nicht aus­rei­chend dar­um küm­mert. Ein schlecht aus­ge­stat­te­ter Arbeits­platz kann aber zu gesund­heit­li­chen Beein­träch­ti­gun­gen füh­ren und soll­te daher ergo­no­misch aus­ge­stat­tet sein.

Weit ver­brei­tet

In Wal­lo­ni­en ist der Anteil der Per­so­na­ler, die der Ansicht sind, dass der Mit­ar­bei­ter selbst für den Heim­ar­beits­platz bzw. des­sen Qua­li­tät ver­ant­wort­lich ist, mit 89 Pro­zent am größ­ten. Groß­bri­tan­ni­en und Flan­dern fol­gen im Mit­tel­feld. In den Nie­der­lan­den und Deutsch­land ist der Anteil am gerings­ten, wobei er immer noch bei 71 Pro­zent liegt. Wird die Ver­ant­wor­tung für den Heim­ar­beits­platz nicht den Mit­ar­bei­tern über­las­sen, so liegt sie den Befrag­ten zufol­ge bei den Abtei­lun­gen HR oder IT. In Wal­lo­ni­en und Groß­bri­tan­ni­en ist in der Regel die Abtei­lung IT ver­ant­wort­lich, in den Nie­der­lan­den, Deutsch­land und Flan­dern die Abtei­lung HR.

Gerin­ge Ein­bli­cke

Die Tat­sa­che, dass die Arbeit­ge­ber den Mit­ar­bei­tern weit­ge­hend die Ver­ant­wor­tung für den Heim­ar­beits­platz über­las­sen, hat zur Fol­ge, dass sie kaum Ein­blick in des­sen Qua­li­tät haben. In den Nie­der­lan­den und Bel­gi­en haben mehr als die Hälf­te der Unter­neh­men kei­nen Ein­blick, in Deutsch­land sind es 44 Pro­zent. Nur in Groß­bri­tan­ni­en beur­teilt eine Mehr­heit von 57 Pro­zent den Heim­ar­beits­platz als „aus­rei­chend“ oder „gut“. Zur Qua­li­täts­kon­trol­le wer­den in Eng­land home visits durch­ge­führt. Das ist in den ande­ren Län­dern kaum oder gar nicht der Fall, obwohl es auch dort sinn­voll wäre, wie die Ergeb­nis­se der Stu­die zei­gen.

Für­sor­ge­pflicht

Was vie­le nicht wis­sen: Auch ein Heim­ar­beits­platz muss gewis­sen gesetz­li­chen Vor­schrif­ten genü­gen. So soll­te die Min­dest­aus­stat­tung aus einer exter­ne Tas­ta­tur, einem Note­book­stän­der und einer kabel­lo­sen Maus bestehen. In den Nie­der­lan­den etwa hat der Arbeit­ge­ber eine soge­nann­te Für­sor­ge­pflicht den Ange­stell­ten gegen­über, auch wenn es um den Heim­ar­beits­platz geht. Die Ergeb­nis­se der Umfra­ge las­sen hof­fen, dass Ange­stell­te auch außer­halb des Büros mit Zube­hör dar­in unter­stützt wer­den, kom­for­ta­bel und ergo­no­misch zu arbei­ten. Denn um den gan­zen Tag ver­nünf­tig am Note­book arbei­ten zu kön­nen, sind Hilfs­mit­tel unver­zicht­bar.

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