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Bürokultur-News 2/15: Neuigkeiten für Office-Worker

Foto: mediterranean/fotolia.de

Sie­ben von zehn Beschäf­tig­ten beant­wor­ten wäh­rend des Urlaubs dienst­li­che Anru­fe, E-Mails oder Kurznachrichten.

Mehr Schlaf, weni­ger Stress – das haben Wis­sen­schaft­ler nun her­aus­ge­fun­den.
Foto: Mario Büttner/pixelio.de

Nie­der­län­der haben jetzt einen Rechts­an­spruch auf Home-Office-Arbeit.
Foto: Case Furniture

Ech­te Bewegungsmuffel
74 Pro­zent der deut­schen Erwerbs­tä­ti­gen bewe­gen sich in der Mit­tags­pau­se maxi­mal zehn Minu­ten. 15 Pro­zent blei­ben sogar am Schreib­tisch sit­zen und machen gar kei­ne Pau­se. Das ergab eine Umfra­ge des Markt­for­schungs­in­sti­tuts You­Gov für die Sie­mens-Betriebs­kran­ken­kas­se. Schon ein 30-minü­ti­ger Spa­zier­gang oder ein halb­stün­di­ges Deh­nungs- und Kräf­ti­gungs­pro­gramm wür­de rei­chen, um die Blut­zir­ku­la­ti­on anzuregen.

Gefah­ren bannen
Psy­cho­so­zia­le sowie Mus­kel- und Ske­let­ter­kran­kun­gen sind die häu­figs­ten Risi­ken an Arbeits­plät­zen in Euro­pa. So die Zwei­te Euro­päi­sche Unter­neh­mens­er­he­bung über neue und auf­kom­men­de Risi­ken (ESENER-2) der Euro­päi­schen Agen­tur für Sicher­heit und Gesund­heits­schutz am Arbeits­platz (EU-OSHA). Wei­te­rer Befund: 76 Pro­zent der Unter­neh­men in der EU-28 neh­men regel­mä­ßig Gefähr­dungs­be­ur­tei­lun­gen vor, 90 Pro­zent davon betrach­ten sie als nütz­lich für den Gesundheitsschutz.

Nie­der­län­der blei­ben zu Hause
Seit dem 1. Juli 2015 haben Ange­stell­te in den Nie­der­lan­den einen Rechts­an­spruch auf Home-Office. Sie müs­sen dafür beim Arbeit­ge­ber zwar nach wie vor einen Antrag stel­len, der Chef darf die­sen aber nur ableh­nen, wenn er schwer­wie­gen­de betrieb­li­che Grün­de anfüh­ren kann. Bei­spiels­wei­se wenn die Heim­ar­beit zu gro­ßen Sicher­heits­ri­si­ken, untrag­ba­ren finan­zi­el­len Schä­den oder unlös­ba­ren Pro­ble­men in der Dienst­pla­nung füh­ren würde.

Wozu denn Urlaub?
Sie­ben von zehn Beschäf­tig­ten beant­wor­ten wäh­rend des Urlaubs dienst­li­che Anru­fe, E-Mails oder Kurz­nach­rich­ten, fand der Bit­kom her­aus. Anru­fe neh­men zwei Drit­tel ent­ge­gen, auf Kurz­nach­rich­ten reagie­ren 58 Pro­zent, auf E-Mails 48 Pro­zent. Dazu pas­send zeigt eine Umfra­ge der Prä­ven­ti­ons­kam­pa­gne „Denk an mich. Dein Rücken“, dass rund ein Sechs­tel der Beschäf­tig­ten sogar gele­gent­lich Urlaub nimmt, um beruf­li­che Auf­ga­ben in Ruhe erle­di­gen zu können.

So arbei­ten, wie man schläft
Stimmt man sei­ne Arbeits­zeit auf den per­sön­li­chen Bio­rhyth­mus ab, erhöht sich nicht nur die Schlaf­qua­li­tät, son­dern auch das Wohl­be­fin­den und die Zufrie­den­heit wäh­rend der Frei­zeit. Der Stress­le­vel nimmt dann ab. For­scher um den Chro­no­bio­lo­gen Till Roen­ne­berg von der LMU Mün­chen fan­den dies her­aus, als sie in einer Stu­die Schicht­ar­bei­ter ent­spre­chend ihres jewei­li­gen Chro­no­typs arbei­ten lie­ßen. Die lang­fris­ti­ge Wir­kung auf Gesund­heit und Leis­tung muss noch erforscht werden.

Wie du mir, so ich anderen
Wer wäh­rend der Arbeit unhöf­li­chem Ver­hal­ten aus­ge­setzt ist, han­delt anschlie­ßend auch weni­ger höf­lich. Es reicht sogar aus, unfreund­li­ches Betra­gen nur zu beob­ach­ten, um danach selbst weni­ger freund­lich gegen­über Kol­le­gen und Kun­den zu sein. So brei­tet sich Unhöf­lich­keit am Arbeits­platz all­mäh­lich aus. Her­aus­ge­fun­den haben das Dok­to­ran­den um Tre­vor Foulk am War­ring­ton Col­le­ge of Busi­ness Admi­nis­tra­ti­on der Uni­ver­si­ty of Flo­ri­da.

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