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5 Impulse für die psychische Gesundheit im Homeoffice

Home­of­fice ist mit der Coro­na­pan­de­mie für vie­le zum All­tag gewor­den. Eine Arbeits­platz­ver­la­ge­rung in die eige­nen vier Wän­de hat jedoch nicht immer Vor­tei­le, es gibt auch nega­ti­ve Effek­te. Wie es den­noch gelingt, die men­ta­le Gesund­heit im Home­of­fice bei­zu­be­hal­ten, ver­rät Kla­ra Novak.

Abbildung: Christin Hume, Unsplash

Für mache ist das Home­of­fice ein Segen, für ande­re ein Fluch. Abbil­dung: Chris­tin Hume, Unsplash

Mehr Fle­xi­bi­li­tät, weni­ger Ablen­kung und eine ver­bes­ser­te Work-Life-Balan­ce – die Arbeit im Home­of­fice bie­tet eini­ge Vor­zü­ge. Um die­se voll­stän­dig aus­kos­ten zu kön­nen, gilt es jedoch, eini­ge wich­ti­ge Punk­te zu beach­ten. Ande­ren­falls kann die Heim­ar­beit schnell zu einer Fal­le wer­den, wor­un­ter nicht nur die Pro­duk­ti­vi­tät, son­dern auch die eige­ne Gesund­heit leidet.

Arbeiten von zu Hause: Mentale Gesundheit im Fokus behalten

Aber wo lie­gen nun die Gefah­ren im Home­of­fice? Die Beant­wor­tung die­ser Fra­ge ist meist sehr indi­vi­du­ell und hängt von der jewei­li­gen Per­sön­lich­keit ab. Din­ge, die für die einen eine Last dar­stel­len, sind für ande­re ein wah­rer Segen. Nichts­des­to­trotz gibt es ver­schie­de­ne Fak­to­ren, die sich nega­tiv auf das per­sön­li­che Wohl­be­fin­den aus­wir­ken können:

  • Unbe­kann­te Situa­ti­on: Täg­li­che Rou­ti­nen und gewohn­te Struk­tu­ren geben uns Halt und Sicher­heit. Der Wech­sel vom Büro ins Home­of­fice ist jedoch eine Umstel­lung. Alte Gewohn­hei­ten müs­sen auf­ge­ge­ben wer­den – für vie­le Men­schen eine gro­ße Her­aus­for­de­rung. Dies kann Gefüh­le von Stress und Angst auslösen.
  • Ein­ge­schränk­tes Sozi­al­le­ben: Ein kur­zes Pläusch­chen wäh­rend der Kaf­fee­pau­se oder das gemein­sa­me Mit­tag­essen mit den Arbeits­kol­le­gen – die­se Din­ge sind im Home­of­fice nicht mög­lich. Erwerbs­tä­ti­ge, die den größ­ten Teil des Tages allein in den eige­nen vier Wän­den ver­brin­gen, füh­len sich des­halb oft ein­sam oder isoliert.
  • Wenig Erho­lung und Ruhe­pau­sen: Die Gren­ze zwi­schen Arbeit und Pri­vat­le­ben ver­schwimmt im Home­of­fice zuneh­mend. Das Beant­wor­ten von E-Mails oder Anneh­men von Anru­fen außer­halb der Arbeits­zei­ten führt zu feh­len­den Erho­lungs­pha­sen. Zudem wer­den wäh­rend der Heim­ar­beit oft zu kur­ze Pau­sen ein­ge­legt, da man sich zum Bei­spiel mit nie­man­dem unter­hal­ten kann, wäh­rend man den Kaf­fee aus der Küche holt.

All die­se Punk­te kön­nen einen nega­ti­ven Ein­fluss auf unse­re Gesund­heit haben und zu einer psy­chi­schen Belas­tung füh­ren. Die­se äußert sich oft durch Sym­pto­me wie Ner­vo­si­tät, Kon­zen­tra­ti­ons­pro­ble­me, Schlaf­stö­run­gen oder einer all­ge­mei­nen Lust­lo­sig­keit. Damit es gar nicht erst so weit kommt, hier fünf Tipps für gesun­des Arbei­ten im Homeoffice.

#1 Klare Struktur festlegen

Um Stress zu ver­mei­den, emp­fiehlt es sich, auch im Home­of­fice eine kla­re All­tags­struk­tur bei­zu­be­hal­ten. Dazu zäh­len fest­ge­leg­te Arbeits­zei­ten genau­so wie regel­mä­ßig ein­ge­plan­te Pau­sen. Das Eta­blie­ren einer Mor­gen­rou­ti­ne kann eben­falls dabei hel­fen, die Gesund­heit im Home­of­fice zu för­dern. Denn durch einen gere­gel­ten Tages­ab­lauf läuft man weni­ger Gefahr, sich in der Fle­xi­bi­li­tät, wel­che die Heim­ar­beit mit sich bringt, zu verlieren.

#2 Pausen aktiv nutzen

Neben dem Ein­pla­nen von regel­mä­ßi­gen Pau­sen ist es eben­falls wich­tig, die­se aktiv zu nut­zen. Das Mit­tag­essen vor dem PC ein­zu­neh­men oder die Kaf­fee­pau­se am Smart­pho­ne zu ver­brin­gen, ist somit ein abso­lu­tes No-Go. Statt­des­sen soll­te man sich am Arbeits­platz aus­rei­chend bewe­gen, damit sich Kör­per und Geist zwi­schen­durch erho­len kön­nen. Ein ein­fa­ches und kur­zes Büro-Work­out oder ein paar Minu­ten an der fri­schen Luft hel­fen dabei, den Kreis­lauf in Schwung zu brin­gen und neue Ener­gie zu tanken.

#3 Grenzen setzen

Damit sich Arbeits- und Pri­vat­le­ben im Home­of­fice nicht ver­mi­schen, ist es wich­tig, kla­re Gren­zen zu zie­hen. Auch wenn es anfangs viel­leicht ver­lo­ckend erscheint, soll­te nicht im Bett oder auf dem Sofa gear­bei­tet wer­den. Die­se Orte die­nen aus­schließ­lich zur Ent­span­nung und Erho­lung. Um Beruf­li­ches und Pri­va­tes räum­lich von­ein­an­der zu tren­nen, emp­fiehlt es sich statt­des­sen, ein eige­nes Arbeits­zim­mer ein­zu­rich­ten. Soll­te dies nicht Mög­lich­keit sein, kann auch ein sepa­ra­ter Schreib­tisch im Wohn- oder Schlaf­zim­mer als Arbeits­platz dienen.

Neben der räum­li­chen Abgren­zung ist auch die Ein­hal­tung der fest­ge­leg­ten Arbeits­zei­ten wich­tig, um die men­ta­le Gesund­heit im Home­of­fice auf­recht­zu­er­hal­ten. Nach Fei­er­abend soll­ten Com­pu­ter und Arbeits­han­dy aus­ge­schal­tet und bes­ten­falls aus dem eige­nen Blick­feld geräumt wer­den. So ist das Bedürf­nis gerin­ger, sich spät­abends noch mal an den PC zu set­zen, um eine letz­te Auf­ga­be zu erledigen.

#4 Soziale Kontakte pflegen

Auch wenn sich die Arbeits­kol­le­gen nicht in unmit­tel­ba­rer Nähe befin­den, soll­te man trotz­dem ver­su­chen, regel­mä­ßig mit­ein­an­der zu spre­chen und nicht aus­schließ­lich über E-Mail zu kom­mu­ni­zie­ren. Ein kur­zer Anruf oder Video­call dau­ert nur weni­ge Minu­ten und hilft, die sozia­len Bezie­hun­gen zu stär­ken. Nach Fei­er­abend kann die Zeit genutzt wer­den, um sich mit Freun­den zu tref­fen und sozia­le Kon­tak­te außer­halb der Arbeit zu pflegen.

#5 Hobbys nachgehen

Um die eige­nen Ener­gie­re­ser­ven wie­der auf­zu­la­den, ist es wich­tig, sich einen Aus­gleich zur Arbeit zu schaf­fen. Wer in sei­ner Frei­zeit Din­gen nach­geht, die ihm Freu­de berei­ten, kann das eige­ne Wohl­be­fin­den deut­lich stei­gern. Egal, ob es sich dabei um das Lesen von Büchern, einen Mal­kurs oder rücken­stär­ken­des Yoga han­delt. Die Haupt­sa­che ist, dass es Spaß macht und man sei­ne Frei­zeit in vol­len Zügen genie­ßen kann.

Das Fazit

Das Arbei­ten von zu Hau­se bie­tet vie­le neue Frei­hei­ten und Mög­lich­kei­ten. Damit das psy­chi­sche Wohl­be­fin­den dabei nicht zu kurz kommt, ist es wich­tig, auf die oben genann­ten Punk­te zu ach­ten. So kön­nen die kör­per­li­che, aber vor allem auch die men­ta­le Gesund­heit im Home­of­fice gestärkt werden!

Kla­ra Novak,

Autorin für Gesund­heit und Ergo­no­mie am Arbeitsplatz,
Yaa­sa GmbH.

yaasa.de

 

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