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paperworld 29.1.-1.2.2022 FRANKFURT/MAIN, LET'S TALK NEW WORK! The visionary office.

Wunsch und Wirklichkeit: Was Wissensarbeiter wahrscheinlich wollen

In den ver­gan­ge­nen 18 Mona­ten hat sich die Büro­ar­beits­welt stark gewan­delt. Nicht nur Arbeits­or­te haben sich ver­la­gert, auch das Selbst­ver­ständ­nis der Ange­stell­ten ist ein ande­res. Laut einer Stu­die schät­zen sich 40 Pro­zent der Befrag­ten nun pro­duk­ti­ver ein als vor der Pandemie.

Laut einer Studie halten sich 40 Prozent der Befragten für produktiver seit Pandemiebeginn. Abbildung: Tatiana Syrikova, Pexels

Laut einer Stu­die hal­ten sich 40 Pro­zent der Befrag­ten für pro­duk­ti­ver seit Pan­de­mie­be­ginn. Abbil­dung: Tatia­na Syri­ko­va, Pexels

Für die im Som­mer 2021 durch­ge­führ­te HR-Stu­die von Tivi­an, einem Dienst­leis­ter für Enter­pri­se Feed­back Manage­ment, wur­den 1.100 Ange­stell­te und Per­so­nal­ver­ant­wort­li­che in Deutsch­land zu ihrer Mei­nung gefragt, wo zukünf­ti­ge Büro­ar­beit statt­fin­den wer­de und was die Vor­tei­le ver­schie­de­ner Model­le seien.

Laut den Stu­di­en­ergeb­nis­sen sind 34 Pro­zent der Unter­neh­men dafür, eine Rück­kehr zum Büro­ar­beits­platz ver­pflich­tend zu machen. Dem gegen­über haben 37 Pro­zent der Arbeit­neh­mer ange­ge­ben, noch nicht bereit für eine Rück­kehr ins Office zu sein. Ange­stell­te möch­ten fle­xi­bel zwi­schen Home­of­fice und Büro wäh­len kön­nen, schluss­fol­gern die Initia­to­ren der Stu­die. Ermög­licht der Arbeit­ge­ber dies nicht, wol­len sich 52 Pro­zent der Befrag­ten inner­halb der nächs­ten sechs Mona­te nach einem neu­en Job umsehen.

Zwei Homeoffice-Tage gewünscht

Nur acht Pro­zent der Ange­stell­ten wür­den am liebs­ten stän­dig im Büro arbei­ten und zie­hen dies gemisch­ten Model­len mit Home­of­fice-Anteil vor. 63 Pro­zent der Befrag­ten haben es wäh­rend des Lock­downs genos­sen, von zu Hau­se zu arbei­ten. Die drei Din­ge, die sie am Home­of­fice am meis­ten geschätzt haben, waren: nicht mehr pen­deln zu müs­sen (76 Pro­zent), die bes­se­re Work-Life-Balan­ce (57 Pro­zent) sowie ins­ge­samt weni­ger Aus­ga­ben, weil Pen­deln bzw. Mit­tag­essen außer Haus ent­fie­len (56 Prozent).

Menschen persönlich im Büro treffen

Die feh­len­de zwi­schen­mensch­li­che Inter­ak­ti­on war für vie­le Befrag­te ein Pro­blem im Lock­down. Ent­spre­chend ergab sich bei der Fra­ge, wor­auf sich Büro­an­ge­stell­te bei der Rück­kehr ins Büro am meis­ten freu­en, fol­gen­de Priorisierung:

# 1 Men­schen per­sön­lich tref­fen (55 Prozent).
# 2 Gesel­li­ges Bei­sam­men­sein im Büro (41 Prozent).
# 3 Weni­ger Video-Anru­fe (40 Prozent).
# 4 Bes­se­re Tren­nung zwi­schen Arbeit und Pri­vat­le­ben (38 Prozent).
# 5 Flur­funk im Office (31 Prozent).

Um die Rück­kehr ins Büro zu erleich­tern, haben sich die Befrag­ten von ihren Arbeit­ge­bern mehr Fle­xi­bi­li­tät bei den täg­li­chen Arbeits­zei­ten (38 Pro­zent) gewünscht. Auch sol­le der Arbeit­ge­ber dafür sor­gen, dass es nur rele­van­te Mee­tings gibt, die außer­dem pünkt­lich enden (28 Pro­zent). Wei­ter­hin möch­te ein Vier­tel der Mit­ar­bei­ten­den Zugang zu mehr Res­sour­cen, die das Wohl­be­fin­den för­dern. Für 23 Pro­zent sind regel­mä­ßi­ge Mög­lich­kei­ten, Feed­back zu geben, wichtig.

Produktiver als im Vorjahr

Wäh­rend des Lock­downs haben Per­so­nal­ver­ant­wort­li­che laut der Stu­die dar­an gear­bei­tet, die Mit­ar­bei­ten­den zu unter­stüt­zen – mit Erfolg: 26 Pro­zent der Ange­stell­ten haben mit­ge­teilt, dass sich ihr Wohl­be­fin­den im letz­ten Jahr ver­bes­sert hat. Bei 56 Pro­zent hat sich die Work-Life-Balan­ce und bei 40 Pro­zent die Pro­duk­ti­vi­tät im Ver­gleich zum Vor­jahr ver­bes­sert. Drei wesent­li­che The­men, die Arbeit­ge­ber auf ihrer To-do-Lis­te haben soll­ten, sind laut Stu­die Gesund­heit und Sicher­heit (83 Pro­zent), das Enga­ge­ment der Mit­ar­bei­ten­den (81 Pro­zent) sowie deren Wohl­be­fin­den (78 Prozent).

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