Isa­bel Gar­cía ist eine Red­ne­rin mit Büh­nen­er­fah­rung. Die stu­dier­te Sän­ge­rin gibt Rhe­to­rik-Semi­na­re und weiß: Es gibt kei­ne star­ren Regeln, kein Müs­sen, aber reich­lich frag­wür­di­ge Mythen in der Kom­mu­ni­ka­ti­ons­psy­cho­lo­gie.

Isabel García: „Die Bessersprecher. Abschied von den größten Kommunikationsirrtümern“.

In hei­te­rer Spra­che wider­legt die Autorin 18 sol­cher Mythen über Ges­tik und Wort­wahl, die angeb­lich den Erfolg einer Rede schmä­lern. Ver­schränk­te Arme müs­sen nicht gleich Aus­druck von Reser­viert­heit und Weg­schau­en kein Indiz für Lügen sein. Her­um­lau­fen ist nicht immer Zei­chen feh­len­der Sou­ve­rä­ni­tät und auch Vor­trä­ge ohne Power­point-Foli­en kön­nen Erfolg haben. Neben­bei erfährt der Leser eine gan­ze Men­ge über Kör­per­spra­che. Am Ende eines jeden Kapi­tels gibt es hilf­rei­che Tricks für Bes­ser­spre­cher, die kei­nes­wegs dog­ma­tisch sind. Denn: Haupt­sa­che, der Red­ner fühlt sich wohl.

Isa­bel Gar­cía: „Die Bes­ser­spre­cher. Abschied von den größ­ten Kom­mu­ni­ka­ti­ons­irr­tü­mern“, Cam­pus, 231 S., 19,95 €.