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paperworld 29.1.-1.2.2022 FRANKFURT/MAIN, LET'S TALK NEW WORK! The visionary office.

Warum Lüftungsanlagen effektiver sind als Fensterlüftung

Bereits im Jahr 1858 hat der For­scher Max von Pet­ten­ko­fer in sei­ner Stu­die über den Luft­wech­sel in Wohn­ge­bäu­den erkannt, dass „kei­ne Luft behag­lich ist, wel­che […] mehr als ein pro mil­le Koh­len­säu­re ent­hält.“ Die Exper­ten von Vallox erläu­tern, wie die­ser CO2-Grenz­wert von 1.000 ppm (parts per mil­li­on) in der Raum­luft mög­lichst nicht über­schrit­ten wird.

Fensterlüftung bietet keinen optimalen Schutz, noch ist sie nachhaltig und ganz jährlich umsetzbar. Abbildung: Vallox

Fens­ter­lüf­tung bie­tet weder opti­ma­len Schutz, noch ist sie nach­hal­tig und ganz­jäh­rig umsetz­bar. Abbil­dung: Vallox

Eine CO2-Kon­zen­tra­ti­on in Innen­räu­men über dem Grenz­wert ist hygie­nisch bedenk­lich, ein Wert über 2.000 ppm nicht akzep­ta­bel. Dabei ist der CO2-Wert in der Raum­luft maß­geb­lich abhän­gig von der Zahl, der Auf­ent­halts­dau­er und den Akti­vi­tä­ten der anwe­sen­den Per­so­nen sowie von den bau­li­chen Gege­ben­hei­ten wie Raum­vo­lu­men und Luftwechselrate.

Was pas­siert also, wenn die­se Gren­zen über­schrit­ten wer­den? Der erhöh­te CO2-Gehalt wirkt sich stark auf Wohl­be­fin­den und Kom­fort aus. Man kann sich schlech­ter kon­zen­trie­ren, die men­ta­le Leis­tung nimmt ab und Sym­pto­me wie Kopf­schmer­zen, Müdig­keit und Schwin­del neh­men zu.

Schlechtes Raumklima nicht nur durch CO2

Nicht nur ein erhöh­ter CO2-Gehalt bewirkt schlech­tes und unge­sun­des Raum­kli­ma. Neben dem Coro­na-Virus gibt es vie­le wei­te­re Viren- und Bak­te­ri­en­ar­ten, die leich­te bis schwe­re Infek­ti­ons­krank­hei­ten aus­lö­sen kön­nen – jeder von uns kennt das sai­so­na­le Grip­pe­vi­rus in der kal­ten Jah­res­zeit. Für die stei­gen­de Zahl an All­er­gi­kern wer­den flie­gen­de Pol­len und Blü­ten­staub im Früh­jahr und Som­mer zum Alb­traum. Schim­mel­spo­ren wer­den oft­mals unter­schätzt. Vor allem in alten, feuch­ten Gemäu­ern ent­ste­hen Schim­mel­pil­ze hin­ter Schrän­ken und Rega­len. Sie wer­den unbe­merkt zum Gesund­heits­ri­si­ko in Form von Atemwegserkrankungen.

In der Raumluft befinden sich viele gesundheitsschädliche Stoffe, die meist nicht sichtbar sind. Abbildung: Vallox

In der Raum­luft befin­den sich vie­le gesund­heits­schäd­li­che Stof­fe, die meist nicht sicht­bar sind. Abbil­dung: Vallox

Fensterlüftung – nur eine Notlösung

Vie­le Räu­me haben zu weni­ge Fens­ter, um den not­wen­di­gen Luft­wech­sel tat­säch­lich sicher­zu­stel­len. Exper­ten raten zu einer Stoß­lüf­tung von zehn Minu­ten pro Stun­de in einem Büro, in Kon­fe­renz­räu­men sogar zwei­mal pro Stun­de. Niest oder hus­tet eine Per­son im Raum, soll nach deren Anga­ben sofort aus­gie­big gelüf­tet wer­den, um die Aero­sol­kon­zen­tra­ti­on effek­tiv zu sen­ken. In einem nor­ma­len, betrieb­sa­men Arbeits­all­tag ist dies aber kaum umzusetzen.

Des Wei­te­ren sind Wind sowie Unter­schie­de zwi­schen der Innen­raum- und Außen­tem­pe­ra­tur not­wen­dig, um einen effi­zi­en­ten Luft­wech­sel zu gene­rie­ren. Doch die­se sind nicht immer vorhanden.

Beson­ders in feuch­ten und küh­len Jah­res­zei­ten wird die Ent­ste­hung von Erkäl­tun­gen und Infek­ten durch die kal­te Außen­luft begüns­tigt. Dies belas­tet das Immun­sys­tem und lässt die Anste­ckungs­ge­fahr mit Covid-19 stei­gen. Fens­ter­lüf­tung bie­tet also weder einen opti­ma­len Schutz, noch ist sie nach­hal­tig und ganz­jäh­rig umsetzbar!

Lüftungssysteme – eine gute Lösung

Im Ver­gleich zur Fens­ter­lüf­tung kön­nen Lüf­tungs­an­la­gen die Par­ti­kel­kon­zen­tra­ti­on deut­lich zuver­läs­si­ger sen­ken und damit das Infek­ti­ons­ri­si­ko auf ein Mini­mum redu­zie­ren. Auch ande­re gesund­heits­schäd­li­che Stof­fe wie Staub, Abga­se oder Pol­len wer­den effi­zi­ent her­aus­ge­fil­tert und gelan­gen so nicht mehr nach innen. Durch die geschlos­se­nen Fens­ter ent­steht kei­ne Ablen­kung durch Stör­ge­räu­sche wie Stra­ßen­lärm. Dar­über hin­aus sorgt die bedarfs­ge­rech­te Außen­luft­zu­fuhr mit 100 Pro­zent Frisch­luft für eine nach­weis­lich gerin­ge CO2-Kon­zen­tra­ti­on im Raum.

Mit dem CO2-Modell vom NLGA lässt sich der zeitliche Verlauf der CO2-Konzentration in Innenräumen berechnen. Abbildung NLGA

Mit dem CO2-Modell vom NLGA lässt sich der zeit­li­che Ver­lauf der CO2-Kon­zen­tra­ti­on in Innen­räu­men berech­nen. Abbil­dung: NLGA

  • NLGA-Simu­la­ti­on #1: Geschlos­se­ne Fens­ter = Luft­wech­sel 0,4 1/h. Nach nur 30 Minu­ten ist der CO2-Wert auf eine unzu­rei­chen­de Luft­qua­li­tät von 2.000 ppm gestiegen.
  • NLGA-Simu­la­ti­on #2: Geschlos­se­ne Fens­ter = Luft­wech­sel 0,4 1/h und fünf­mi­nü­ti­ges Stoß­lüf­ten alle 20 Minu­ten. Nach cir­ca 40 Minu­ten wer­den trotz­dem die 2.000 ppm erreicht.
  • NLGA-Simu­la­ti­on #3: Lüf­tungs­an­la­ge = Luft­wech­sel 5,0 1/h. Die Luft­qua­li­tät ist kon­stant ein­wand­frei und über­steigt nicht die hygie­nisch unbe­denk­li­chen 1.000 ppm.

Fazit: Ohne Lüf­tungs­maß­nah­me wird der Grenz­wert von 1.000 ppm nach nur 13 Minu­ten über­schrit­ten. Bei einer Stoß­lüf­tung im 20-Minu­ten-Takt wird der Grenz­wert von 1.000 ppm nur nach dem ers­ten Stoß­lüf­ten wie­der erreicht. Somit ist ein Luft­wech­sel von 5,0 1/h zur Ein­hal­tung der Grenz­wer­te unbe­dingt erfor­der­lich. Dabei nicht berück­sich­tig­te Fak­to­ren sind der Ein­bruch der Raum­tem­pe­ra­tur, die Luft­feuch­te und der Schall. Selbst der  Fach­ver­band Gebäu­de-Kli­ma e. V. emp­fiehlt den Ein­satz vom Luft­rei­ni­gern zur Redu­zie­rung des Infek­ti­ons­ri­si­kos über den Luftweg.

Schnelle Nachrüstung mit dezentralem Hochleistungsgerät

Neben klei­nen, dezen­tra­len Lüf­tungs­ge­rä­ten für klei­ne­re Räu­me gibt es jetzt auch das neue Hoch­leis­tungs­ge­rät Air­Di­rect 750 CC. Es gewähr­leis­tet eine hohe Wär­me­rück­ge­win­nung von bis zu 93 Pro­zent und wird ein­fach im Raum an der Außen­wand auf­ge­stellt. Mit einer hohen Luft­leis­tung von 770 m3 pro Stun­de fällt es von der Kapa­zi­tät her eigent­lich in die Kate­go­rie zen­tra­le Lüftungsgeräte.

Beispielhafte Visualisierung von hybrider Lüftung mit Lüftungssystem und Luftreiniger. Abbildung: Vallox

Bei­spiel­haf­te Visua­li­sie­rung von hybri­der Lüf­tung mit Lüf­tungs­sys­tem und Luft­rei­ni­ger. Abbil­dung: Vallox

Eine auf­wen­di­ge Peri­phe­rie­ver­le­gung in Boden oder Decke ist aber nicht erfor­der­lich. Es genü­gen zwei Mau­er­durch­brü­che nach außen für die Zu- und Abluft. Aus­ge­stat­tet mit CO2-Sen­sor für einen auto­no­men Betrieb und einem Fil­ter­sys­tem für Pol­len, Kei­me, Staub und Schmutz ist es ein idea­les Gerät zum Nach­rüs­ten, ins­be­son­de­re für Büros. Durch gute Schall­iso­lie­rung und die inte­grier­ten Schall­dämp­fer arbei­tet das Air­Di­rect-Lüf­tungs­ge­rät sehr lei­se und stört kei­nes­wegs die Arbeitsatmosphäre.

Luftreiniger und Lüftungsgerät – ein unschlagbares Team

Für einen groß­flä­chi­gen Mee­ting- oder Kon­fe­renz­raum emp­feh­len die Exper­ten von Vallox die Kom­bi­na­ti­on aus dem Lüf­tungs­ge­rät Air­Di­rect 750 CC sowie einem Air­Ca­res-Luft­rei­ni­ger (Modell 1750 bzw. 2200). Das dezen­tra­le Hoch­leis­tungs­ge­rät ver­sorgt den Innen­raum mit 100 Pro­zent Frisch­luft, regu­liert die CO2-Kon­zen­tra­ti­on und trans­por­tiert kon­ta­mi­nier­te Luft nach außen. Das Luft­fil­ter­ge­rät unter­stützt bei der effek­ti­ven Virenbeseitigung.

Beim her­kömm­li­chen Lüf­ten über Fens­ter und Türen, aber auch bei der Ver­wen­dung von Abluft­an­la­gen ohne Wär­me­rück­ge­win­nung gehen bis zu 50 Pro­zent der Heiz­wär­me ver­lo­ren. Eine Kom­fort­lüf­tung mit Wär­me­rück­ge­win­nung spart dem gegen­über bis zu 90 Pro­zent der wert­vol­len Lüf­tungs­en­er­gie und damit einen sehr gro­ßen Anteil der Heiz­kos­ten ein. Lüf­tungs­an­la­gen mit Wär­me­rück­ge­win­nung gewähr­leis­ten den defi­nier­ten Luft­wech­sel im Gebäu­de, ohne dass die Fens­ter durch den Nut­zer geöff­net wer­den müs­sen, und ver­rin­gern damit den Ener­gie­be­darf erheblich.

Die Gerä­te der Com­mer­cial Line von Vallox sind sofort ab Lager lie­fer­bar und damit inner­halb kür­zes­ter Zeit im (Großraum-)Büro nutzbar.

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