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Beweg dich schlau! Im Gespräch mit Felix Neureuther

Felix Neu­re­u­ther zählt zu unse­ren erfolg­reichs­ten und belieb­tes­ten Win­ter­sport­lern. Wir spra­chen mit dem ehe­ma­li­gen Sla­lom­spe­zia­lis­ten über die Bedeu­tung von Bewe­gung im All­tag und ins­be­son­de­re bei der Schreibtischarbeit.

Felix Neureuther, Ex-Skirennläufer, TV-Experte. felix-neureuther-stiftung.de Abbildung: Frank Bauer

Felix Neu­re­u­ther, Ex-Ski­renn­läu­fer, TV-Exper­te. felix-neureuther-stiftung.de Abbil­dung: Frank Bauer

OFFICE ROXX: Herr Neureuther, als Profisportler führten Sie ein wahrlich bewegtes Leben. Wie viel Bewegung hat heute noch in Ihrem Alltag Platz?

Felix Neu­re­u­ther: Bewe­gung ist mir unheim­lich wich­tig, auch nach mei­nem Leben als Pro­fi­sport­ler. Wann immer es geht, bin ich in der Natur unter­wegs. Mit den Ber­gen vor der Tür bie­tet sich das natür­lich super an. Und dann sind da noch mei­ne bei­den Kin­der, die min­des­tens genau­so aktiv sind wie ich damals als klei­ner Bub. Da ist viel Bewe­gung im All­tag vor­pro­gram­miert. Mei­ne Frau Miri und ich sind bei­de sehr aktiv, Miri als ehe­ma­li­ge Biath­le­tin und Lang­läu­fe­rin viel­leicht noch inten­si­ver. Uns ist es sehr wich­tig, dass wir mit den Kin­dern viel im Frei­en unter­neh­men und ihnen ein „beweg­tes Leben“ vorleben.

Wie wichtig ist körperliche und geistige Bewegung für uns generell?

Kör­per­li­che und geis­ti­ge Bewe­gung gehen Hand in Hand. Durch die kör­per­li­che Bewe­gung neh­men wir mehr Sauer­stoff auf, und unser Gehirn wird bes­ser mit Sauer­stoff ver­sorgt. Dadurch füh­len wir uns fit­ter und leben­di­ger. Wir kom­men auf ganz neue Gedan­ken und kön­nen uns wie­der bes­ser konzentrieren.

In dem Programm „Beweg dich schlau!“ werden körperliche und geistige Bewegung kombiniert. Vor allem bei Kindern ist das überaus wichtig. Abbildung: Christian Maislinger

In dem Pro­gramm „Beweg dich schlau!“ wer­den kör­per­li­che und geis­ti­ge Bewe­gung kom­bi­niert. Vor allem bei Kin­dern ist das über­aus wich­tig. Abbil­dung: Chris­ti­an Maislinger

Dar­auf zielt auch mein Pro­gramm „Beweg dich schlau!“ (BDS) ab. In aus­ge­wähl­ten Bewe­gungs­übun­gen kom­bi­nie­ren wir kör­per­li­che und geis­ti­ge Bewe­gung. Gera­de bei Kin­dern ist das extrem wich­tig. Neue Syn­ap­sen wer­den gebil­det und wir för­dern so die früh­kind­li­che Ent­wick­lung. Und ganz neben­bei haben die Kin­der auch noch wahn­sin­nig viel Spaß an der Bewe­gung und wer­den moti­viert, sich wei­ter aus­zu­pro­bie­ren. Kin­der sind ja von Haus aus stän­dig in Bewe­gung, wol­len Neu­es ent­de­cken und ihre Gren­zen aus­tes­ten. Da reicht es oft, dass wir Erwach­se­nen ihnen den Raum und die Zeit dafür geben.

Was hat es mit Ihrem Projekt „Beweg dich schlau!“ noch auf sich?

Kin­der und Jugend­li­che in Deutsch­land sit­zen an jedem Wochen­tag etwa zehn Stun­den. Klar, dass sie in der Schu­le mal län­ger sit­zen müs­sen. Aber es gibt auch Auf­ga­ben, die Kin­der super im Ste­hen machen kön­nen, und es soll­ten regel­mä­ßig kur­ze Bewe­gungs­pau­sen ein­ge­baut wer­den. Danach sind die Kin­der wie­der ruhi­ger und kön­nen sich bes­ser konzentrieren.

Immer wieder auf und nieder! Sitz-Steh-Lösungen fördern Produktivität und Gesundheit bei Groß und Klein. Abbildung: Topstar

Immer wie­der auf und nie­der! Sitz-Steh-Lösun­gen för­dern Pro­duk­ti­vi­tät und Gesund­heit bei Groß und Klein. Abbil­dung: Topstar

Des­halb ist es mir ja bei mei­nem Pro­jekt „Beweg dich schlau!“ so extrem wich­tig, dass wir die Kin­der so früh wie mög­lich in ihrer geis­ti­gen und kör­per­li­chen Ent­wick­lung durch attrak­ti­ve Bewe­gungs­an­ge­bo­te unter­stüt­zen und för­dern. Mit dem Bewe­gungs­pro­jekt BDS Cam­pus zum Bei­spiel unter­stüt­zen wir die Schu­len dabei, ohne wei­te­re Mate­ria­li­en tol­le Bewe­gungs­pau­sen in den Schul­all­tag der Kin­der zu inte­grie­ren und so dafür zu sor­gen, dass Bewe­gung in der Schu­le eben nicht zu kurz kommt. Wich­tig ist, dass man Bewe­gung immer mit Spaß ver­bin­det. Wenn jemand nicht ger­ne joggt, dann soll er es auch sein las­sen. Aber jeder fin­det sicher eine Art von Bewe­gung, viel­leicht eine Sport­art, die ihm Spaß macht. Man muss halt ein­fach ver­schie­de­ne Sachen aus­pro­bie­ren. Und wir Erwach­se­nen müs­sen Kin­der dazu ani­mie­ren und ihnen Spaß an der Bewe­gung vorleben.

Es heißt ja, man ler­ne fürs Leben, und da ist es eben auch wich­tig, Sport und Bewe­gung in den Köp­fen der Kin­der zu ver­an­kern – für eine gesun­de Zukunft.

Bei der Schreibtischarbeit herrscht leider oft Bewegungsarmut. Wie sehen Sie das?

Wie bei den Kin­dern müs­sen wir auch bei Erwach­se­nen Bewe­gung ins Sit­zen, Ler­nen und Arbei­ten brin­gen, weil so Kon­zen­tra­ti­on und Auf­merk­sam­keit geför­dert wer­den. Durch klei­ne Bewe­gungs­pau­sen kommt man aus der star­ren Schreib­tisch­hal­tung und kriegt den Kopf frei. Zusätz­lich kann man auch auf „beweg­tes Sit­zen“ zurück­grei­fen, denn es gibt Stüh­le, die nicht starr sind und so mehr Bewe­gung im Arbeits- und Lern­all­tag ermög­li­chen. In Koope­ra­ti­on mit dem Unter­neh­men Top­star ist zum Bei­spiel die Sit­ness-Kol­lek­ti­on ent­stan­den, die rich­tig gute Lösun­gen für eine beweg­te Schreib­tisch­ar­beit bie­tet. Trotz­dem darf natür­lich die Bewe­gung außer­halb der Arbeits- und Lern­zei­ten nicht zu kurz kom­men. Aber Bewe­gungs­pau­sen und beweg­te Sitz­mög­lich­kei­ten sind eine gute Ergänzung.

Bewegungsfördernde Sitzlösungen bringen Schwung in die Schreibtischarbeit. Abbildung: Topstar

Bewe­gungs­för­dern­de Sitz­lö­sun­gen brin­gen Schwung in die Schreib­tisch­ar­beit. Abbil­dung: Topstar

Hätten Sie noch ein paar Tipps für eine bewegungsreiche Schreibtischarbeit – egal ob in der Firma oder daheim?

Eine tol­le Übung und leicht umzu­set­zen ist, beim Tele­fo­nie­ren oder beim Durch­le­sen auf­zu­ste­hen. Dabei kann man sich auch abwech­selnd auf ein Bein oder auf die Zehen­spit­zen stel­len. Oder man ver­sucht, zu jeder vol­len Stun­de eine klei­ne Übung ein­zu­bau­en – etwa zwei Minu­ten lang. Eine kniff­li­ge Koor­di­na­ti­ons­auf­ga­be geht so: Mit der rech­ten Hand an die Nase fas­sen und mit der lin­ken Hand über­kreuzt das rech­te Ohr fas­sen. Dann die Hän­de wech­seln. Zuerst lang­sam und dann schnel­ler wer­den. Wem das zu ein­fach ist, klatscht zwi­schen dem Wech­sel in die Hän­de oder löst eine Rechen­auf­ga­be. Das Video zur Übung und wei­te­re Ideen für mehr Bewe­gung im All­tag gibt es auf der Web­site von „Beweg dich schlau!“.

Vielen Dank.

Die Fra­gen stell­te Robert Nehring.


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Wei­te­re Anre­gun­gen und Lösun­gen, die zu beweg­ter Büro­ar­beit bei­tra­gen kön­nen, fin­den sich bei der Akti­on Bewe­gung im Büro.

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