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TOP Das Team-Office-Prinzip, #4/6 Pausen

In sei­ner Bei­trags­rei­he wid­met sich der New-Work-Exper­te Jørn Rings, Geschäfts­füh­rer von NEU, inter­es­san­ten Aspek­ten moder­ner Büro­ar­beit. Dies­mal geht es um das The­ma Pausen.

So macht die Pause Spaß: Ein lockeres Gespräch beim besten Kaffee im Zentis Fruchtcampus. Abbildung: NEU – Gesellschaft für Innovation mbH

So macht die Pau­se Spaß: Ein locke­res Gespräch beim bes­ten Kaf­fee im Zen­tis Frucht­cam­pus. Abbil­dung: NEU – Gesell­schaft für Inno­va­ti­on mbH

Schlie­ßen Sie vor dem Wei­ter­le­sen die­ses Tex­tes ein­mal die Augen und tun Sie nichts. Atmen Sie ruhig und hor­chen Sie in sich hin­ein. Für 30 Sekun­den. Jetzt.

Okay, wie füh­len Sie sich? Hat Ihnen die klei­ne Aus­zeit gera­de gut­ge­tan? Sind Sie ent­spann­ter? Haben Sie viel­leicht sogar ein wenig Ener­gie tan­ken kön­nen? Es waren nur 30 Sekun­den. Über­le­gen Sie ein­mal, wie Sie sich nach 5 Minu­ten füh­len würden.

Wis­sen­schaft­ler der Uni­ver­si­tät von Vir­gi­nia haben 2017 ein Expe­ri­ment gemacht: Zwei Grup­pen von Stu­die­ren­den erhiel­ten Auf­ga­ben, die sie im Team lösen soll­ten. Bei­de Grup­pen hat­ten dafür ein Zeit­fens­ter von zehn Stun­den. Grup­pe A durf­te kei­ne Pau­se machen und hat in zehn Stun­den ins­ge­samt 15 Auf­ga­ben gelöst. Grup­pe B hin­ge­gen muss­te alle zwei Stun­den eine län­ge­re Pau­se ein­le­gen. Die­se Grup­pe konn­te so nur 7 Stun­den und 45 Minu­ten an den Auf­ga­ben arbei­ten. Den­noch schaff­te Sie ins­ge­samt vier Auf­ga­ben mehr, was rund 27 Pro­zent mehr Leis­tung in 22,5 Pro­zent weni­ger Arbeits­zeit bedeu­tet. Die Grup­pe mit den Pau­sen war also deut­lich pro­duk­ti­ver als die Grup­pe, die kon­stant durch­ge­ar­bei­tet hat. Pau­sen sor­gen dafür, dass wir kon­zen­trier­ter und mit mehr Ener­gie an unse­re Arbeit gehen. Der ver­mu­te­te Zeit­ver­lust durch die Pau­se ist fak­tisch ein Zeit­ge­winn. Denn wir schaf­fen mehr und es geht uns besser.

Der Geistesblitz liebt die Pause

Es ist nicht nur ein Plus an Pro­duk­ti­vi­tät, das wir durch Pau­sen gewin­nen. Seit Lan­gem wis­sen wir, dass die bes­ten Ideen in Momen­ten der Ent­span­nung ent­ste­hen. Oft ist das unter der Dusche, im Bett oder beim Spa­zie­ren­ge­hen. Auch ein guter Kaf­fee abseits des Schreib­ti­sches kann schon zum lang ersehn­ten Aha-Moment füh­ren. Nicht immer müs­sen wir die Augen schlie­ßen. Nur ohne die klei­ne Pau­se lässt der Geis­tes­blitz deut­lich län­ger auf sich war­ten. Und ganz wich­tig: Wer die Pau­se nutzt, um aktiv an sei­nem Pro­blem zu grü­beln, stellt schnell fest: Das funk­tio­niert nicht gut. Bes­ser Sie beschäf­ti­gen sich mit etwas ganz anderem.

Ein Wald in der 18. Etage: Beim TÜV Rheinland in Köln lädt dieser kreative Denkraum zum Verweilen und Energietanken ein. Abbildung: NEU – Gesellschaft für Innovation mbH

Ein Wald in der 18. Eta­ge: Beim TÜV Rhein­land in Köln lädt die­ser krea­ti­ve Denk­raum zum Ver­wei­len und Ener­gie­tan­ken ein. Abbil­dung: NEU – Gesell­schaft für Inno­va­ti­on mbH

Warum ist die Pause ein Problem?

Wenn wir das zuvor skiz­zier­te Wis­sen anschau­en, liegt es auf der Hand, dass in jeden Arbeits­all­tag Ruhe­pha­sen und Rück­zugs­räu­me für Pau­sen gehö­ren – um die Pro­duk­ti­vi­tät und die Ideen­aus­beu­te zu erhö­hen. Und die Gesund­heit und Zufrie­den­heit der Mit­ar­bei­ten­den gleich mit.

Doch die Rea­li­tät sieht in vie­len Büros anders aus. Men­schen, die ihre Füße auf die Hei­zung legen und aus dem Fens­ter schau­en, bekom­men mit der Fra­ge „Na, nichts zu tun?“ schnell die Quit­tung dafür. Und zwei Kol­le­gen, die bei einer Tas­se Kaf­fee zusam­men­sit­zen, erhal­ten einen ein­deu­ti­gen Blick vom Chef. Der meint meis­tens: „Jetzt ist aber genug getratscht – zurück an die Arbeit“. Es gibt nur weni­ge Büros, wo Rück­zugs­räu­me für eine Aus­zeit zur Ver­fü­gung ste­hen. Und noch sel­te­ner sieht man Schlaf­ko­jen, in denen man tat­säch­lich auch mal für 20 Minu­ten die Augen zu machen kann.

Dabei sind es genau die­se Orte, wo im wahrs­ten Sin­ne des Wor­tes das Poten­zi­al für bes­se­re Ideen und fri­sche Ener­gie schlum­mern. Das Team-Office-Prin­zip hat genau die­se Zonen im Fokus und plat­ziert bei­spiels­wei­se die Kaf­fee­ma­schi­ne und die Lounge-Ecke dort­hin, wo sie hin­ge­hö­ren: ins Herz des Büros. Denn Pau­sen muss man nicht allei­ne machen. Beim locke­ren Gespräch oder dem klei­nen Kicker-Match lässt sich auch ent­spannt das Netz­werk erwei­tern, Brain­stor­men und Ver­trau­en zu ande­ren Kol­le­gen auf­bau­en. So wer­den aus den klei­nen Aus­zei­ten „Netz­werk-Pau­sen“, „Krea­tiv-Pau­sen“ oder ein­fa­che „Ruhe-Pau­sen“. Ganz nach den jewei­li­gen Bedürf­nis­sen des Ein­zel­nen. Denn eines ist sicher: Ohne Pau­sen geht es nicht.

Und war­um auch Kin­der und Tie­re in jedes Büro gehö­ren, erläu­te­re ich Ihnen in der nächs­ten Fol­ge die­ser Serie zum Team-Office-Prinzip.

Jørn Rings, Geschäftsführer, NEU – Gesellschaft für Innovation mbH. Abbildung: NEU – Gesellschaft für Innovation mbH

Jørn Rings,

Geschäfts­füh­rer,
NEU – Gesell­schaft für Inno­va­ti­on mbH.

neu-innovation.de

 

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