Büros sind Orte der Kom­mu­ni­ka­ti­on und des per­sön­li­chen Aus­tauschs bei einer Tas­se Kaf­fee. Nach Mona­ten im Coro­na-Modus ist die­ses für Office-Worker nun wie­der mög­lich. Nor­bert Ruf von Tho­net erläu­tert den beson­de­ren Reiz des Büros als „Kaf­fee­haus“.

Die Firmencafeteria als Ort für Rückzug und Austausch. Abbildung: Constantin Meyer, Thonet

Die Fir­men­ca­fe­te­ria als Ort für Rück­zug und Aus­tausch. Abbil­dung: Con­stan­tin Mey­er, Tho­net

Cafébereiche haben sich zum Herzen vieler Firmenbüros entwickelt. Abbildung: Alexander van Berge, Thonet

Café­be­rei­che haben sich zum Her­zen vie­ler Fir­men­bü­ros ent­wi­ckelt. Abbil­dung: Alex­an­der van Ber­ge, Tho­net

Seit 200 Jah­ren ste­hen Tho­net-Möbel dafür, Men­schen zusam­men­zu­brin­gen: im Kaf­fee­haus, im Restau­rant, im Büro oder am pri­va­ten Ess­tisch. Doch seit knapp drei Mona­ten ist schlag­ar­tig alles anders. Die Covid-19-Pan­de­mie und das damit ver­bun­de­ne Soci­al Distan­cing ver­hin­dern in wei­ten Tei­len das phy­si­sche Zusam­men­kom­men von Men­schen.

Home-Office und Firmenbüro

Die Vor­tei­le des Home-Office lie­gen auf der Hand, beson­ders, wenn es dar­um geht, effek­tiv To-Dos abzu­ar­bei­ten, kon­zen­triert zu schrei­ben oder Tele­fo­na­te zu füh­ren. Doch machen wir uns nichts vor. Der Mensch ist und bleibt ein sozia­les Wesen. Wir brau­chen die gemein­sa­me Inter­ak­ti­on. Die bes­ten Ide­en ent­ste­hen nicht sel­ten bei einem spon­ta­nen Kaf­fee in der Büro­kü­che.

In einer Situa­ti­on, in der wir räum­lich von unse­ren Kol­le­gen getrennt sind, fällt noch mehr auf, welch ver­bin­den­des und struk­tu­rel­les Ele­ment das Büro eigent­lich dar­stellt und was uns fehlt: das Zusam­men­kom­men, Brain­stor­men und Ide­en­ent­wi­ckeln mit den Kol­le­gen genau­so wie der zwang­lo­se Aus­tausch und die Kaf­fee­pau­se. Das alles an einem Ort, mit dem wir uns iden­ti­fi­zie­ren kön­nen, der die Unter­neh­mens­iden­ti­tät wider­spie­gelt und somit kom­mu­ni­ka­ti­ve und kol­la­bo­ra­ti­ve Pro­zes­se för­dert.

Büros als Kaffeehäuser

Es ist zu beob­ach­ten, dass der Café­be­reich in Unter­neh­men eine immer zen­tra­le­re Rol­le spielt. Er dient als Com­mu­ni­ty-Hub, als Markt­platz und als Forum für Aus­tausch und Kom­mu­ni­ka­ti­on, aber auch als Anlauf­punkt für Gäs­te und Kun­den. Hier pas­siert das, wofür Kaf­fee­häu­ser seit jeher ste­hen. Mar­kus F. Peschl, Inno­va­ti­ons­for­scher an der Uni­ver­si­tät Wien, for­mu­liert es so: „Das Kaf­fee­haus ist ein Raum, in den man sich einer­seits zurück­zie­hen kann, in dem man ande­rer­seits aber auch die für das Ler­nen und das Gene­rie­ren neu­en Wis­sens erfor­der­li­che Rei­bung mit der Rea­li­tät vor­fin­det.“

Moder­ne Arbeits­wel­ten müs­sen viel­fäl­tig sein. Welch ent­schei­den­de Rol­le Funk­tio­na­li­tät und Ästhe­tik der Räum­lich­kei­ten für Moti­va­ti­on, Pro­duk­ti­vi­tät und Krea­ti­vi­tät spie­len, ist längst erforscht und bekannt. So sind Möbel­stü­cke im Büro kei­ne rein funk­tio­na­len Uten­si­li­en, son­dern wich­ti­ge Bestand­tei­le eines inspi­rie­ren­den Inte­ri­eurs und kom­mu­ni­ka­ti­ons­för­dern­der Set­tings.

Als ein moder­ner Möbel­her­stel­ler mit Tra­di­ti­on steht Tho­net an der Schnitt­stel­le zwi­schen den ver­schie­de­nen Lebens­wel­ten. Vom Wie­ner Kaf­fee­haus bis zur kon­tem­po­rä­ren Arbeits­um­ge­bung funk­tio­nie­ren unse­re Möbel über­all dort, wo Men­schen sich tref­fen und ein­an­der begeg­nen. Unse­re Stüh­le, Tische, Ses­sel, Sofas und Side­boards defi­nie­ren den Hybrid­raum, in dem sich unser All­tag heut­zu­ta­ge abspielt. Das macht uns zu einem viel­sei­ti­gen Koope­ra­ti­ons­part­ner, wenn es um zeit­ge­mä­ßes Büro-Inte­ri­eur geht.

Norbert Ruf

Norbert Ruf,

Crea­ti­ve Direc­tor und Geschäfts­füh­rer,
Tho­net.

thonet.de