Stress am Arbeits­platz nimmt zu und führt zu mehr Fehl­zei­ten in der Beleg­schaft. Durch­dach­te Arbeits­um­ge­bun­gen redu­zie­ren Stress und stei­gern das Wohl­be­fin­den. Bet­sey Ban­ker, Well­ness Mar­ket Mana­ge­rin bei Ergo­tron, gibt Hin­wei­se.

Steh-Sitz-Konverter lassen ergonomische Arbeitsplätze entstehen. Abbildung: Ergotron

Steh-Sitz-Kon­ver­ter las­sen ergo­no­mi­sche Arbeits­plät­ze ent­ste­hen. Abbil­dung: Ergo­tron

In den meis­ten Unter­neh­men ver­brin­gen Ange­stell­te den Groß­teil der Arbeits­zeit im Sit­zen. Laut einer Stu­die der Uni­ver­si­ty of Tas­ma­nia stei­gern bereits sechs Stun­den Sit­zen pro Tag das Risi­ko für Angst­zu­stän­de und Depres­sio­nen. Umge­kehrt kön­nen gut gestal­te­te Arbeits­um­ge­bun­gen direkt dazu bei­tra­gen, dass sich Beschäf­tig­te wohl­füh­len.

Ergonomie als Schlüssel

Kör­per und Geist bil­den auch in gesund­heit­li­cher Hin­sicht eine Ein­heit. Bei der Redu­zie­rung von phy­si­schem und men­ta­lem Stress spielt die Ergo­no­mie eine bedeut­sa­me Rol­le. Denn durch das Ste­hen und die Anspan­nung der Mus­keln wird das Gehirn mit fri­schem Blut und Sauer­stoff ver­sorgt. Im Kör­per wer­den stim­mungs­auf­hel­len­de Stof­fe frei­ge­setzt. Das Arbei­ten im Ste­hen ver­bes­sert nicht nur die Lau­ne, son­dern auch die Kon­zen­tra­ti­ons­fä­hig­keit und damit die Pro­duk­ti­vi­tät. Dies hilft Mit­ar­bei­tern dabei, Vor­ga­ben und Zie­le zu errei­chen. Das ver­min­dert wei­te­ren Stress.

Glücklicher Positionswechsel

Die Umstel­lung auf Steh-Sitz-Schreib­ti­sche ver­ur­sacht kei­ne hohen Kos­ten. Spe­zi­el­le Steh-Sitz-Kon­ver­ter wer­den ein­fach auf die vor­han­de­ne Arbeits­flä­che gestellt. Mit die­sen prak­ti­schen Auf­sät­zen kön­nen Bild­schir­me, Tas­ta­tur und Maus rasch auf die rich­ti­ge Höhe für beque­mes Arbei­ten im Ste­hen oder im Sit­zen gebracht wer­den. Emp­foh­len wird, alle 30 Minu­ten die Kör­per­hal­tung zu wech­seln. Die­se Ver­än­de­rung der Arbeits­wei­se senkt das Risi­ko von Depres­sio­nen, das mit lan­gem Sit­zen in Ver­bin­dung gebracht wird. Ver­mehr­tes Ste­hen strafft zudem die Mus­keln und kann kör­per­li­che Beschwer­den wie Rücken- und Nacken­schmer­zen ver­rin­gern.

Monitorarme, die bewegen

Bewe­gung ist ent­schei­dend. Um der Beleg­schaft die Mög­lich­keit zu bie­ten, sich wäh­rend der Arbeit mehr zu bewe­gen, sind auch fle­xi­ble Moni­tor­ar­me zum Arbei­ten im Ste­hen und Sit­zen eine gute Lösung. Bereits vor­han­de­ne Bild­schir­me kön­nen sicher an ihnen befes­tigt und von den Ange­stell­ten indi­vi­du­ell posi­tio­niert wer­den. Zudem beein­flusst und erleich­tert ein ver­stell­ba­rer Moni­tor­arm die Zusam­men­ar­beit mit Kol­le­gen. Krea­ti­ve und pro­duk­ti­ve Syn­er­gi­en sind das Ergeb­nis.

In Wohlbefinden investieren

Steh-Sitz-Schreib­ti­sche und Moni­tor­ar­me ermög­li­chen eine ergo­no­mi­sche Umge­stal­tung von Arbeits­plät­zen, ver­lei­hen den Mit­ar­bei­tern neue Ener­gie, redu­zie­ren Stress und ver­bes­sern die Stim­mung. Zudem sind die Vor­tei­le für die Mit­ar­bei­ter sofort spür­bar und auch nach­hal­tig. Unter­neh­men, die aktiv etwas gegen Stress am Arbeits­platz tun, pro­fi­tie­ren von weni­ger Krank­schrei­bun­gen und einer bes­se­ren Mit­ar­bei­ter­bin­dung. Die Inves­ti­ti­on in eine Arbeits­um­ge­bung, die das Wohl­be­fin­den hebt, lohnt sich. Die Mit­ar­bei­ter sind zufrie­de­ner und gesün­der, was sich posi­tiv auf den Ruf des Unter­neh­mens aus­wirkt.