Mehr gra­fi­sche Ele­men­te in der Kom­mu­ni­ka­ti­on gleich höhe­re Moti­va­ti­on und weni­ger Zeit­ver­lust. Auf die­se For­mel lässt sich das Ergeb­nis einer Stu­die des Soft­ware­an­bie­ters Techs­mith brin­gen.

Zu selten spielt Visuelles in der Kommunikation eine Rolle.  Abbildung: iStock.com/gilaxia

Zu sel­ten spielt Visu­el­les in der Kom­mu­ni­ka­ti­on eine Rol­le. Abbil­dung: iStock.com/gilaxia

Für die Stu­die wur­den 4.600 Büro­an­ge­stell­te aus sechs Län­dern (dar­un­ter über 1.000 aus der DACH-Regi­on) zur Kom­mu­ni­ka­ti­on und Infor­ma­ti­ons­ver­mitt­lung befragt. Dar­über hin­aus wur­de die Ver­ar­bei­tung von Infor­ma­tio­nen mit über 100 Pro­ban­den unter wis­sen­schaft­li­chen Bedin­gun­gen unter­sucht. Zwei Drit­tel (67 Pro­zent) der Teil­neh­mer konn­ten die gestell­ten Auf­ga­ben schnel­ler und zuver­läs­si­ger erle­di­gen, wenn sie zur Vor­be­rei­tung Screen­shots, Screen­casts oder Vide­os statt rei­ner Text­an­wei­sun­gen erhiel­ten. Zudem waren sie moti­vier­ter als Mit­ar­bei­ter, die ledig­lich Text­an­lei­tun­gen erhal­ten hat­ten.

Nur 22 Pro­zent der Befrag­ten gaben an, dass visu­el­le Ele­men­te in der Kom­mu­ni­ka­ti­on inner­halb ihres Unter­neh­mens ver­stärkt eine Rol­le spiel­ten. Der dadurch ver­ur­sach­te Zeit­ver­lust pro Mit­ar­bei­ter beträgt pro Arbeits­wo­che durch­schnitt­lich 33 Minu­ten. Laut Stu­die könn­ten Unter­neh­men bei stär­ke­rer Ein­be­zie­hung visu­el­ler Ele­men­te die­sen Zeit­ver­lust ver­rin­gern: Über ein Jahr hin­weg ent­sprä­che dies einem Unter­schied von über 1.000 Euro pro Mit­ar­bei­ter. Allein in der DACH-Regi­on wäre eine durch­schnitt­li­che Stei­ge­rung des Brut­to­in­lands­pro­dukts um 0,48 Pro­zent und damit über 20 Mil­li­ar­den Euro mög­lich.