Dig­i­tal­isierung, Tech­nolo­gien und demographis­ch­er Wan­del verän­dern unsere Arbeitswelt und wer­fen die Frage auf, wie wir uns in Zukun­ft darin bewe­gen wollen.

Space hat den iF Design Award 2017, den German Design Award 2018 und den GOOD DESIGN Award erhalten. Abbildung: Kinnarps

Space hat den iF Design Award 2017, den Ger­man Design Award 2018 und den GOOD DESIGN Award erhal­ten. Abbil­dung: Kin­narps

Space bietet Flexibilität bei der Einrichtung des tätigkeitsbasierten Büros. Abbildung: Kinnarps

Space bietet Flex­i­bil­ität bei der Ein­rich­tung des tätigkeits­basierten Büros. Abbil­dung: Kin­narps

Das modulbasierte Produktprogramm Space wurde von Designer Stefan Brodeck entworfen. Abbildung: Kinnarps

Das mod­ul­basierte Pro­duk­t­pro­gramm Space wurde von Design­er Ste­fan Brodeck ent­wor­fen. Abbil­dung: Kin­narps

Während die Dig­i­tal­isierung als Inno­va­tion­streiber immer neue Effek­te wie Kün­stliche Intel­li­genz (KI) oder Indus­trie 4.0 her­vor­bringt, stockt in Deutsch­land die Umset­zung der Tech­nolo­gien noch gewaltig. Und das ist nicht die einzige Her­aus­forderung. In den kom­menden 20 Jahren wird mit einem Rück­gang von 10 Mil­lio­nen Men­schen im Erwerb­salter gerech­net. Die Fol­gen sind eine ver­längerte Leben­sar­beit­szeit sowie die Inte­gra­tion ver­schieden­er Grup­pen am Arbeit­splatz: jung und alt, Frau und Mann, Men­schen ver­schieden­er Herkun­ft und mit unter­schiedlichen physis­chen und psy­chis­chen Voraus­set­zun­gen.

Diese Entwick­lun­gen haben nicht nur Auswirkun­gen auf oper­a­tive Abläufe, son­dern auch auf Kom­mu­nika­tions­beziehun­gen. Im Takt mit gesellschaftlichen Ein­flüssen wan­deln sich Unternehmens- und Führungskul­tur. Das Man­age­ment wird Inno­va­tion­sprozesse neu steuern müssen.

Kreative Wissensarbeiter

In diesem neuen, diversen Arbeit­sum­feld sind Mitar­beit­er und Mitar­bei­t­erin­nen Wis­sensar­beit­er. Sie beschäfti­gen sich weniger mit herkömm­lichen Rou­tine-Arbeit­en. Mit den neuen Tech­nolo­gien sind kreati­vere Fähigkeit­en gefragt. Befre­it von Ver­wal­tungstätigkeit­en, die kün­ftig durch Intel­li­gente Sys­teme und Algo­rith­men erledigt wer­den, kön­nen konzep­tionelle, strate­gis­che und sog­ar noch ganz unbekan­nte Tätigkeit­en in die neue Arbeitswelt gelan­gen. „Unter­stützt wer­den sie am besten durch Mul­ti­space-Struk­turen“, sagt David Wiech­mann. „Allerd­ings fühlt sich ein Großteil der Arbeit­nehmer im beste­hen­den, deutschen Zel­len­büro noch ziem­lich gut aufge­hoben“, so der Mar­ket­ing-Chef der Kin­narps GmbH. Die Online Job­börse Indeed hat 2017 ermit­telt, dass 85,1 Prozent der Beschäftigten in Deutsch­land in Zel­len­büros mit bis zu fünf Kol­le­gen arbeit­en und 81,1 Prozent mit ihrer Arbeit­sumge­bung zufrieden sind. Deshalb ist es notwendig, die Vorteile der Kom­fort­zone des Zel­len­büros auch im Mul­ti-Space aufrufen zu kön­nen: Konzen­tri­ertes Arbeit­en und die Gewährleis­tung von Pri­vat­sphäre wer­den auch im Büro der Zukun­ft wichtig sein. „Das Zel­len­büro als Aus­druck ein­er hier­ar­chis­chen Ebene eben­so wie die liebe Gewohn­heit, schon immer in einem abge­tren­nten Raum gear­beit­et zu haben, kön­nen wir get­rost der Ver­gan­gen­heit über­lassen“, ergänzt Wiech­mann.

Activity Based Working und Next Office: Der Weg zum Ziel

Die Lösung liegt im Activ­i­ty Based Work­ing. Hier ste­hen unter­schiedliche Bere­iche für spez­i­fis­che Tätigkeit­en zur Ver­fü­gung. Angesichts der beschriebe­nen Verän­derun­gen wer­den kün­ftig weniger klas­sis­che Arbeit­splätze gebraucht. Stattdessen find­en Beschäftigte mehrere und unter­schiedliche Orte für ihre Tätigkeit­en. Jedoch: Häu­fig wird es keine Zuord­nung der Mitar­beit­er zu einem per­sön­lichen Arbeit­splatz mehr geben. Daher ist es wichtig, eine Umge­bung zu schaf­fen, in der eine Pri­vat­sphäre möglich ist, wo man ver­weilen möchte. Inte­gri­erte Sport- oder Bewe­gungsange­bote sowie Sozial­bere­iche machen den Ver­lust der Zel­len­struk­tur mehr als wett. Damit ein­her geht ein deut­lich reduziert­er Stau­raum.

Space im Einsatz

Kin­narps sieht mit seinen skan­di­navis­chen Ein­rich­tungskonzepten klare Lösungsan­sätze für diese Auf­gaben. Gefragt sind flex­i­ble Möbelkonzepte, die in anre­gen­den Umge­bun­gen kreative Arbeit­sprozesse unter­stützen. Das mod­ul­basiertes Pro­duk­t­pro­gramm Space von Design­er Ste­fan Brod­beck ist ein Baustein, um die passenden Arbeit­splätze zu gestal­ten. Space bietet viel Flex­i­bil­ität bei der Ein­rich­tung des tätigkeits­basierten Büros, in dem Design und Nach­haltigkeit im Vorder­grund ste­hen. Mit unter­schiedlichen Auf­be­wahrungs-Mod­ulen ist für mehr Spiel­raum gesorgt, als es mit klas­sis­chen Schranksys­te­men möglich ist. Je nach Auf­gabe und Stil wer­den sie ver­bun­den und kom­biniert und bilden immer wieder neue Raum­si­t­u­a­tio­nen, die Auf­gaben wie arbeit­en, besprechen und ver­stauen unter­stützen. Die Flex­i­bil­ität des Pro­gramms ermöglicht Lösun­gen vom konzen­tri­erten Arbeit­en über ver­trauliche Gespräche bis hin zu großen Grup­pen-Meet­ings. Die Schranksys­teme und auch die Mod­ule für Flächen­zonierung und Grup­pe­nar­beit von Space sor­gen gle­ichzeit­ig für mehr Ergonomie im Arbeit­sall­t­ag.