Das Maschi­nen­bau­un­ternehmen Geis­linger legt großen Wert auf ansprechende Cor­po­rate Archi­tec­ture. Das beweist das neue Büro­ge­bäude am Stan­dort Bad St. Leon­hard in Kärn­ten. Die Lichtlö­sung stammt von Barten­bach light­ing solu­tions. Ihre Beson­der­heit: winzige Lichtquellen mit beein­druck­ender Leis­tung.

Sind sie ausgeschaltet, verschwinden die Leuchten optisch in der Akustikdecke. Abbildung: Angelo Kaunat

Sind sie aus­geschal­tet, ver­schwinden die Leucht­en optisch in der Akustikdecke. Abbil­dung: Ange­lo Kau­nat

Erst wenn sie eingeschaltet sind, werden die Leuchtpunkte in der Decke sichtbar. Abbildung: Angelo Kaunat

Erst wenn sie eingeschal­tet sind, wer­den die Leucht­punk­te in der Decke sicht­bar. Abbil­dung: Ange­lo Kau­nat

Unter einer Linse wurden je zwei LEDs mit verschiedenen Spektren platziert. Dadurch ist kaltweißes Licht … Abbildung: Angelo Kaunat

Unter ein­er Linse wur­den je zwei LEDs mit ver­schiede­nen Spek­tren platziert. Dadurch ist kaltweißes Licht … Abbil­dung: Ange­lo Kau­nat

… genauso wie warmweißes Licht möglich. Abbildung: Angelo Kaunat

… genau­so wie warmweißes Licht möglich. Abbil­dung: Ange­lo Kau­nat

Gebaute Corporate Identity: Bürogebäude der Firma Geislinger in Bad St. Leonhard in Kärnten.  Abbildungen: Angelo Kaunat

Gebaute Cor­po­rate Iden­ti­ty: Büro­ge­bäude der Fir­ma Geis­linger in Bad St. Leon­hard in Kärn­ten. Abbil­dun­gen: Ange­lo Kau­nat

Dynamik, Schwingung und Offen­heit ste­hen im Mit­telpunkt des architek­tonis­chen Konzepts, das vom Salzburg­er Architek­ten Volk­mar Burgstaller stammt. Mit Licht, Glas und Trans­parenz ist es ihm gelun­gen, das Unternehmensleit­bild von Geis­linger in gebaut­en Raum zu über­set­zen. Ein begrüntes Atri­um erstreckt sich über alle Geschosse. Es sorgt für angenehmes Raumk­li­ma und bildet das Zen­trum des wellen­för­mi­gen Gebäudes. Das mul­ti­funk­tionale Erdgeschoss kann für Empfänge und Präsen­ta­tio­nen genutzt wer­den. Die Großraum­büros ver­fü­gen über mod­ern aus­ges­tat­tete Arbeit­splätze. Kurze Wege zwis­chen den Abteilun­gen fördern die Kom­mu­nika­tion unter den Mitar­beit­ern. Für konzen­tri­ertes Arbeit­en kön­nen sie sich in Silent Rooms zurückziehen. Teams ste­hen spezielle Arbeits­bere­iche zur Ver­fü­gung.

Versteckte Lichtquellen

Damit sich die Raumwirkung voll ent­fal­ten kann, soll­ten auch die Lichtquellen nicht sicht­bar sein, und die Lichtwirkung sollte den Raum opti­mal in Szene set­zen. Über den meis­ten Arbeit­splätzen ver­schwinden die Lichtquellen unsicht­bar in der Akustikgip­skar­ton­decke. Für diese Spezial­lö­sung kam die soge­nan­nte Lens Focal Optic (LFO) zum Ein­satz, eine Entwick­lung der Barten­bach GmbH. Sie bün­delt den Licht­strahl in ein­er nur 8 mm großen Öff­nung in der Decke. Die gesamte Licht­tech­nik ist in die Akustikdecke inte­gri­ert. Wo aus Kon­struk­tion­s­grün­den ein Raut­en­muster die Decke prägt, ver­schwinden die Leucht­en dort, wo sich die nur 35 x 35 Mil­lime­ter bre­it­en beziehungsweise tiefen Fugen kreuzen, und leucht­en den Raum opti­mal aus.

Biologisch wirksam

Ins­ge­samt wur­den auf 1.200 m² Bürofläche 5.220 LFO-Lin­sen ver­baut. Unter ein­er LFO-Linse wur­den je zwei LEDs mit ver­schiede­nen Spek­tren platziert, die den Wech­sel der Licht­farbe und biol­o­gisch wirk­sames Licht ermöglichen. Licht­farbe und -inten­sität fol­gen dem Ver­lauf des Tages­lichts. Das steigert nicht nur Wohlbefind­en und Konzen­tra­tions­fähigkeit, son­dern unter­stützt auch den cir­ca­di­a­nen Rhyth­mus des Men­schen. Die Leucht­en bei Geis­linger erlauben kaltweiße 5.000 Kelvin genau­so wie mela­tonin­er­hal­tendes Feuer­licht mit 2.200 Kelvin.

Smarte Steuerung

Abhängig von der Tageszeit sorgt eine automa­tis­che Steuerung für die geeignete Licht­farbe des Kun­stlichts. Diese Licht­s­teuerung erset­zt Lichtschal­ter und andere sicht­bare Instal­la­tio­nen. Das Licht geht mor­gens automa­tisch an: Präsen­zschal­ter reagieren auf die Anwe­sen­heit von Mitar­beit­ern. Über PCs, Tablets oder Smart­phones kön­nen Hel­ligkeit, Screens und Fen­ster in unter­schiedlichen Bere­ichen auch indi­vidu­ell ges­teuert wer­den. Aufgeteilt ist das Gebäude in 35 Zonen, in denen die Mitar­beit­er ihre Umge­bung bee­in­flussen kön­nen. Der Facil­i­ty-Man­ag­er kann ins gesamte Sys­tem ein­greifen. Ein weit­eres Plus der Lichtlö­sung ist ihre Energieef­fizienz.