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Büromöbel aus der Feder junger Visionäre

Büros sehen immer gleich aus? Schon lan­ge nicht mehr. Das Büro wan­delt sich, sein Mobi­li­ar ver­än­dert sich – und häu­fig kom­men die Impul­se dazu von jun­gen Desi­gnern und Herstellern.

Arbeiten mit neuer Perspektive: Schreibtisch Bunk Desk von André Gunnarsson.

Arbei­ten mit neu­er Per­spek­ti­ve: Schreib­tisch Bunk Desk von André Gunnarsson.

Flexibel einsetzbar: Rollcontainer ED und Tischbock SINUS von L&Z. Foto: Gerhardt_Kellermann

Fle­xi­bel ein­setz­bar: Roll­con­tai­ner ED und Tisch­bock SINUS von L&Z. Foto: Gerhardt_Kellermann 

Planen mit Augmented Reality, das klappt beim Regalsystem von Tylko.

Pla­nen mit Aug­men­ted Rea­li­ty, das klappt beim Regal­sys­tem von Tylko.

Verbindungsstücke mit integrierten Magneten halten beim System von PAZLS die Möbelteile zusammen.

Ver­bin­dungs­stü­cke mit inte­grier­ten Magne­ten hal­ten beim Sys­tem von PAZLS die Möbel­tei­le zusammen.

Konzentriert eingehüllt oder kommunikativ offen – beides möglich im Sessel Zip it von Rae Bei-Han Kuo.

Kon­zen­triert ein­ge­hüllt oder kom­mu­ni­ka­tiv offen – bei­des mög­lich im Ses­sel Zip it von Rae Bei-Han Kuo.

Solch ein jun­ges Büro­mö­bel-Start-up ist L&Z. 2011 von Dani­el Lorch und Aidin Zim­mer­mann gegrün­det, bie­tet es heu­te unter dem Namen works­pace fun­da­men­tals eine Rei­he von Möbeln, Leuch­ten und Orga­ni­sa­ti­ons­tools an, die das Arbei­ten erleich­tern sol­len. Alle sind fle­xi­bel und wur­den gemein­sam mit jun­gen wie auch renom­mier­ten Desi­gnern oder von den bei­den Grün­dern entwickelt.

ED und SINUS von L&Z

Der pfif­fi­ge Roll­con­tai­ner ED stammt bei­spiels­wei­se von Dani­el Lorch selbst. Aus nur einem Stück Stahl­blech gefal­tet, kann er als wen­di­ge Abla­ge für mobi­le Gerä­te, als Bei­stell­tisch mit Stau­raum, platz­spa­rend gesta­pelt oder als spon­ta­ne Sitz­ge­le­gen­heit genutzt wer­den. Sei­ne Pro­por­tio­nen basie­ren auf den gän­gi­gen Norm­for­ma­ten, die am Arbeits­platz zum Ein­satz kommen.

Ein wei­te­res Pro­dukt der Serie ist der Tisch­bock SINUS, eben­falls von Dani­el Lorch ent­wor­fen. Weil er aus einem Stück Stahl­rohr besteht, das in sei­ne sta­ti­sche Ide­al­form gebo­gen wur­de, ist er sehr robust. Die offe­ne Form schafft Bein­frei­heit. Die Tren­nung von der Tisch­plat­te ermög­licht, die Tisch­län­ge frei zu variieren.

Magnet statt Schraube

Fri­schen Wind in die Möbel­bran­che brin­gen auch die jun­gen Ber­li­ner Möbel­de­si­gner von PAZLS. Dahin­ter ver­ber­gen sich die drei Inge­nieu­re Juli­an Bäß­ler, Phil­lip McRae und Tho­mas Pod­dey. Wäh­rend ihrer Stu­di­en­zeit ärger­ten sie sich über den Ver­schleiß ihrer Möbel nach jedem Umzug und die gerin­ge Fle­xi­bi­li­tät beim Auf­bau. Daher ent­wi­ckel­ten sie ein Möbel­sys­tem mit einem voll­kom­men neu­en Möbel­ver­bin­der: Er hält die Ein­zel­tei­le durch Ver­bin­dungs­stü­cke mit inte­grier­ten Magne­ten zusam­men – das bedeu­tet click and play ohne Werk­zeug beim Auf- und Umbau. Mitt­ler­wei­le gibt es Rega­le, Low­boards, Side­boards und Bei­stell­tisch­chen mit dem Ver­bin­der. Alle kön­nen online kon­fi­gu­riert werden.

Planen mit Augmented Reality

Eben­falls stark auf einen Online-Kon­fi­gu­ra­tor und Kon­fi­gu­ra­tor-Apps setzt das Unter­neh­men Tyl­ko, das sei­nen Start 2015 auf dem Lon­don Design Fes­ti­val hat­te und ein fle­xi­bles Regal­sys­tem pro­du­ziert. Hin­ter Tyl­ko, das in Ber­lin und War­schau behei­ma­tet ist, ste­hen die Grün­der Han­na Kok­c­zyńs­ka, Mikołaj Molen­da, Jacek Majew­ski, Ben­ja­min Kuna und Mich­ał Pia­s­ecki. Vor allem die App von Tyl­ko hat es in sich: Im Zusam­men­spiel mit der Kame­ra von Smart­pho­ne oder Tablet lässt sich das künf­ti­ge Regal via Aug­men­ted Rea­li­ty direkt am spä­te­ren Stand­ort kon­fi­gu­rie­ren. Sei­ne Brei­te kann zen­ti­me­ter­ge­nau ange­passt wer­den, sei­ne Höhe ent­spre­chend der drei 19, 26 und 38 cm hohen Modu­le. Auf dem Bild­schirm sieht man gleich, wie das Wunsch­re­gal im Büro oder Home-Office ein­mal aus­se­hen wird.

Möbel mit neuen Perspektiven

Neue Ideen für neue Arbeits­wel­ten hat auch das Pro­jekt In Our Office an der School of Indus­tri­al Design der Uni­ver­si­tät Lund in Schwe­den her­vor­ge­bracht. Durch­ge­führt wur­de es zusam­men mit dem Desi­gner Ste­fan Diez und mit Rolf Hay, Grün­der des Möbel­her­stel­lers HAY.

Eine kom­plet­te Dimen­si­ons­er­wei­te­rung der Büro­ar­beit ermög­licht bei­spiels­wei­se der Bunk Desk von André Gun­nars­son. Wen das Bedürf­nis nach einer neu­en Per­spek­ti­ve packt, ver­lässt ein­fach den Schreib­tisch auf Nor­mal­hö­he, klet­tert eine kur­ze Lei­ter hin­auf und setzt sich dort an die obe­re Arbeitsfläche.

Von Dick Ham­mer stammt ein Ent­wurf für einen fle­xi­blen Schreib­tisch, den er Des­kre­ta­ry nennt – eine Mischung aus Schreib­tisch und Sekre­tär. Klappt man ihn auf, steht eine gro­ße Arbeits­flä­che zur Ver­fü­gung, zusam­men­ge­klappt nimmt er wenig Platz in Anspruch.

Für Loun­ge­be­rei­che hat Rae Bei-Han Kuo den Ses­sel Zip it ent­wor­fen. Hier ist der Name erneut Pro­gramm: Ist Kon­zen­tra­ti­on gefragt, kön­nen die Sei­ten- und Rück­wän­de hoch­ge­klappt und mit Reiß­ver­schlüs­sen ver­bun­den wer­den. Will man sich mit Kol­le­gen unter­hal­ten, ein­fach die Reiß­ver­schlüs­se wie­der öff­nen und die Sei­ten­tei­le und das Rück­ele­ment herunterklappen.

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