Wer kennt das nicht: über­frach­te­te Foli­en, die der Prä­sen­ta­tor lei­der auch noch Wort für Wort abliest. Der Höhe­punkt ist dann die Foli­en­an­zahl: 50 Foli­en für eine Stun­de. Das tut weh. Die Trai­ne­rin Vio­la Moritz erklärt, wie man Power­Point effek­tiv nutzt.

Eine gute Präsentation läuft im Hintergrund mit und unterstreicht das Gesagte visuell.  Foto: Pixabay

Eine gute Prä­sen­ta­ti­on läuft im Hin­ter­grund mit und unter­streicht das Gesag­te visu­ell. Foto: Pixabay

Bei der Prä­sen­ta­ti­on kommt es in ers­ter Linie auf Sie als Vor­tra­gen­den an. Sie müs­sen pro­fes­sio­nell und kom­pe­tent auf­tre­ten, glaub­wür­dig sein und das Inter­es­se Ihrer Zuhö­rer wecken. Was Sie als Red­ner nicht trans­por­tie­ren, das schafft auch Power­Point nicht. Eine gute Prä­sen­ta­ti­on läuft im Hin­ter­grund mit und unter­streicht das Gesag­te visu­ell. Fünf Tipps für ein gutes Gelin­gen:

#1: Masterfolien nutzen

Nut­zen Sie, falls vor­han­den, die Mas­ter­fo­lie Ihres Unter­neh­mens, in der Schrift­art, Auf­bau (Logo, Fuß­zei­le, Über­schrift, Unter­punk­te etc.) und Farb­ge­bung fest­ge­legt sind. Ach­ten Sie auf gute Les­bar­keit.

#2: Animationen gezielt einsetzen

Set­zen Sie Ani­ma­ti­ons­ele­men­te nur gezielt ein. Der Fokus liegt auf dem gespro­che­nen Wort und nicht auf einem Medi­en­spek­ta­kel. Zu viel Ani­ma­ti­on hin­ter­lässt den Ein­druck, der Red­ner möch­te von sich ablen­ken und sich hin­ter Power­Point ver­ste­cken.

#3: Sätze auf Folien nicht wiederholen

Abso­lut lang­wei­lig und unpro­fes­sio­nell ist es, die glei­chen Sät­ze zu spre­chen, die bereits auf der Folie ste­hen. Das macht den Red­ner über­flüs­sig und hin­ter­lässt einen faden Bei­geschmack.

#4: Mit Bildern im Gedächtnis bleiben

Ein Bild sagt mehr als tau­send Wor­te. Wenn Sie mit Bil­dern posi­ti­ve Emo­tio­nen bei den Zuhö­rern wecken, dann blei­ben Sie im Gedächt­nis und haben die Auf­merk­sam­keit Ihres Publi­kums.

#5: Zwei Versionen erstellen

Wenn Sie Ihre Prä­sen­ta­ti­on auch als Handout nut­zen, dann erstel­len Sie zwei Ver­sio­nen. Ein­mal eine aus­führ­li­che Prä­sen­ta­ti­on, damit die Teil­neh­mer etwas zum Nach­le­sen haben. Für Ihren Vor­trag kür­zen Sie auf die wesent­li­chen Fak­ten. Auf eine Folie kom­men maxi­mal fünf bis sie­ben Gedan­ken – weni­ger ist mehr.

Las­sen Sie sich einen ori­gi­nel­len Schluss ein­fal­len. Fas­sen Sie die wich­tigs­ten Aspek­te zusam­men oder schlie­ßen Sie mit einem Appell. Die Schluss­flos­kel „Dan­ke für Ihre Auf­merk­sam­keit“ hat aus­ge­sorgt. Blei­ben Sie nach Ihrem Vor­trag im Raum und zei­gen Sie Inter­es­se an Ihren Zuhö­rern.

 

Vio­la Moritz ist Trai­ne­rin für Prä­sen­ta­ti­on, Mode­ra­ti­on und Kom­mu­ni­ka­ti­on. www.moritz-seminare.de